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Cyberpunk Red

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Kaskantor:
Mal eine Frage, die Klassen beginnen mit ihrer Klassenfertigkeit ja auf Stufe 4.
Wie bewertet ihr die Erfahrung der SC innerweltlich?
Bei manchen Klassen Rockerboy kann man das ja ein wenig ableiten. Das geht aber wohl eher in Richtung Vergleich mit anderen Rockerboys im Geschäft.

Wie steht es um die Erfahrung der Edgerunner mit St.4? Gehören sie damit schon in die Oberliga (was ich zum Start einer Kampagne schon schad fände)
Ich meine aus dem Dreck sind sie schon raus, sonst würden sie ja mit Stufe 1 beginnen.
In SR redet man zum beginn des Spiels ja auch schon von halbwegs professionellen Runnern.

Ich würde mir schon wünschen, dass man sich erstmal etwas hocharbeiten müsste, dann würden meiner Meinung nach auch die ganzen innerweltlichen sozialen-, gesellschaftlichen Probleme noch etwas heftiger auf die SC einschlagen.

caranfang:
Mit einen Wert von 4 beginnt man erst sich von der Masse abzuheben. man ist kien blutiger Anfänger mehr, aber auch noch kein Profi.

10aufmW30:
Ich denke mit Stufe 4 sind sie lokale Bekanntheiten. Wenn jemand ein Problem hat, dann kennt er da einen Runner aus der Hood. Oder der Netrunner hat sich innerhalb seiner Community seine ersten Sporen verdient.
Beim Reporter, Lawman und Exec kann man es ja auch aus den Beschreibungen grob rauslesen.

YY:

--- Zitat von: 10aufmW30 am  5.01.2021 | 07:27 ---Zum Thema Hausregeln: Ist das eigentlich ein deutsches oder nur ein tanelorniges Phänomen, dass man Regeln nach der ersten Durchlesen verhausregelt?

--- Ende Zitat ---

Das ist erst mal "mein" Phänomen und ja, da stehe ich ganz entschieden zu.
Ich habe genug Systeme gespielt, Konvertierungen gemacht, Hausregeln erstellt usw., um auch "nur" vom Lesen schon einen recht guten Eindruck zu bekommen, wie sich welche Regel am Tisch auswirken wird.
Im Zweifelsfall wird das auch mal kleinteilig durchgerechnet, allein ausprobiert oder mit Hilfe Dritter durch ein Stück passende Software gejagt.
Oft genug sieht man es aber auch so.

Aus dem letzten Jahrzehnt kann ich mich an genau gar keinen Fall erinnern, wo ich mir nach den ersten Spielerfahrungen dachte: "Boah, hättest du da mal die Flossen weg gelassen und das RAW gespielt...".
Umgekehrt gab es viele Momente in der Richtung "Hab ich mir ja schon gedacht, machen wir dann nächstes Mal wie bereits überlegt" oder eben Sitzungen, die von Anfang an mit den entsprechenden Hausregeln genau liefen wie beabsichtigt.


--- Zitat von: caranfang am  5.01.2021 | 09:08 ---Keiner von uns ist ein professioneller Spieledesigner. Keiner von uns weis, was sich die ursprünglichen Designer bei den kritisierten Regeln gedacht haben.

--- Ende Zitat ---

Wenn der Autor will, dass ich ganz genau weiß, was er sich bei einer Regel gedacht hat, dann muss er das dazu schreiben.

Ansonsten ist das mMn ganz oft falscher Respekt. Grad wenn man sich z.B. actual plays mit den Autoren anschaut, merkt man: Die kochen auch nur mit Wasser und meistens tun Regeln ganz genau das, was man beim Lesen vermutet.

"Lass die Finger weg, das muss genau so sein und nicht anders, sonst funktioniert es nicht" - das kann mir ein Autor schon sagen. Dann muss er es aber auch ganz explizit sagen und zumindest grob anreißen, warum das so ist. Der Normalfall ist es nämlich ganz entschieden nicht.
Ich kenne einige wenige Systeme, bei denen das tatsächlich so ist und wo man bei Änderungen höllisch aufpassen muss. Das sind aber alles keine "klassischen" Regelwerke und man sieht es ihnen i.d.R. aus einiger Entfernung schon an. 

Kaskantor:
@ YY würdest kurz im passenden Thread was zu deinen Hausregeln schreiben? Würde mich wie gesagt sehr interessieren.

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