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[Age of the rising Sun] Überlegungen zu einem Solarpunk-Setting
Kardinal:
Die O8 düften definitiv ihre Finger in diversen "false flag" Operationen haben!
...und es erscheint mir nur folgerichtig, dass viele Lapisten fest überzeugt sind, dass die Welt nur dank einiger ihrer mächtigen mystischen Rituale noch einmal dem totalen ökologischen Kollaps entfliehen konnte >;D >;D >;D
P.S.: selbst mit grün-solarer Vollbremsung in einigen Jahren dürfte das 23. Jh. doch eine Menge mehr Meer haben: https://phys.org/news/2019-07-instability-antarctic-ice-sea-rapidly.html
...meanwhile geht es gut voran mit der Erschließung solarer "Bodenschätze": https://edition.cnn.com/2019/07/11/asia/japan-hayabusa-2-asteroid-intl-hnk/index.html
Kardinal:
... und noch etwas wirklich übles, eine Gefahr und potentiell zutiefst korrumpierende Macht, die nur darauf wartet geweckt zu werden.
Warum gingen die Thanetier trotz aller ihrer Bemühungen unter?
Nun, zwei der drei großen Fraktionen der Thanetier gingen natürlich genau genommen nicht unter, sondern begaben sich entweder in die sichere Ewigkeit ihrer VR-Bunker oder segelten mit einem der großen Generationenschiffe zu den Sternen. Warum aber verschwanden auch die Vertreter der dritten Fraktion, die genialen Erbauer der mächtigen Omninstrumente – oft auch als Omnis bezeichnet, auch wenn die meisten Fachleute lieber von Allotech oder alloiontischer (sich verwandelnder) Technik sprechen –, deren Spuren selbst in der Antarktis kaum noch nachweisbar sind?
Die Antwort ist liegt buchstäblich im Dunkel, doch leider dringt die Menschheit des 23. Jahrhunderts langsam aber sicher immer weiter in diese Dunkelheit vor. Denn tatsächlich erging es den südpolaren Thanetiern zunächst recht gut, nachdem sie als letzte Verwalter des Erbes ihrer Zivilisation auf Erden zurückgeblieben waren. Sie bauten und forschten zwar immer weiter an ihren mächtigen Superwerkzeugen, doch so nach und nach schien es fast, als ob es ihnen gelingen sollte, auch auf einem radikal erwärmten und veränderten Planeten nicht bloß zu überleben, sondern sich zu neuer Blüte zu entfalten. Aber leider eben nur fast…
Lange nachdem das letzte der Generationenschiffe die Oortsche Wolke durchquert hatte und zu einem Zeitpunkt als viele der „Ewigen“ bereits begannen, die Welt jenseits ihrer VR-Königreiche zu vergessen, erreichte der Chor das Sonnensystem. Bei diesem sogenannten Chor handelte es sich um eine enorme Flotte interstellarer Schiffe, die vor Ort sofort damit begannen, sich selbst zu zerlegen und aus sich ein riesiges Heer autonomer Drohnen zu fertigen. Ihr Ziel? Die Auslöschung jeder fremden technologischen Zivilisation. Die verbliebenen Thanetier glaubten später, diese Flotte wäre die Reaktion auf die massive Radioerkundung im Vorfeld der Generationenschiffe, aber Beweise dafür gab es anscheinend nie. Jedenfalls begann der Chor sofort mit der radikalen Entfernung aller Forschungssatelliten, Raumschiffe, Raumstationen oder planetarer Kolonien, deren sie noch irgendwo habhaft werden konnten. Es gelang einigen auf Terra diese Entwicklung lange geheim zu halten, aber schließlich kam der Chor auch zur guten alten Mutter Erde. Die Thanetier verteidigten sich heldenhaft und entwickelten trotz großer Verluste einige wirkungsvolle Waffensysteme und ein „Gegenmittel“ für die Vernichtung aller Mitglieder des Chors. Der Chor konnte sich blitzschnell an die meisten Bedrohungen anpassen, aber endlich gewannen die Thanetier die Oberhand. Sie standen wohl kurz vor dem entscheidenden Schlag, als der Chor seine letzte Waffe aktivierte – die Selbstzerstörung. Ein auf unbekannte Weise ins kosmische gesteigerter EMP – weit gewaltiger und fremdartiger als der Bleep – raste mit einer riesigen Energiewelle durch das Sonnensystem und zerstörte nicht nur den Großteil aller aktiven technischen Systeme, sondern verheerte die sensiblen Gehirne der Thanetier, die schlagartig in geistige Umnachtung oder auf das Niveau stumpfer Tiere hinab stürzten. Eine Handvoll nur überlebte dies unbeschadet, doch sie konnten lediglich noch feststellen, dass der Chor diese Energie nur um den Preis der eigenen Vernichtung entfesseln konnte. In den Ruinen ihrer Kultur gelang es ihnen nur noch, große Mengen der zuvor sicher gelagerten Omnis zu erhalten und in diversen Bunkern zu hinterlegen, aber es war ihnen wohl klar, dass sie die letzten ihrer Art auf Erden sein würden. Sie bauten auf die Nachkommen der Generationenschiffe und die sicher in der Tiefe ruhenden Geister ihrer VR-Brüder und Schwestern, aber sie ahnten nicht, dass der Chor an einigen Orten im System ein eigenes Vermächtnis hinterlegt hatte – nur für den Fall eines Wiederaufstiegs dieser garstigen Zivilisation.
Und so wartet in manch tiefen Höhlen, in einsamen Asteroiden und Kometenkernen, in den Abgründen von Bleiseen auf Merkur, in den Methannebeln Titans und unter dem Eis von Europa die Saat des Chors darauf, von einem geeigneten Wirt aufgenommen zu werden…
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Waldviech am 11.07.2019 | 09:32 ---
Die Lapisten mögen vielleicht selber glauben,
--- Ende Zitat ---
Nu rate mal was ich gemeint habe
Waldviech:
Ah, OK - jetzt versteh ich Dich!! ;D
@Chor
Oh ja, das gefällt mir gut und bringt so eine schöne Revelation-Space-Note in die ganze Sache rein. :d
Lichtschwerttänzer:
Ich hatte ja schon nette Bilder von Lapisten ohne den Chor;Blutmagie(Reinigung von der Sünde der High Tech), HIgh Tech Sabotage, Breeding Programs, klassische Terror Aktionen gegen Schlüsselpositionen, … und jetzt dialen wir das to Eleven damit
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