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Pharyon liest FrostZone - eine subjektive Exegese
Tigerbunny:
--- Zitat von: Cynom am 28.01.2020 | 14:01 ---+1
Es ist schon noch ein Unterschied, ob ein Fantasysetting ein oder zwei Schritte entfernt ne (historische) Kultur kopiert oder sogar (unfreiwillig) persifliert. Das kann auch schon gähnend langweiiig, störend oder einfach unangebracht sein. In einem Setting das näher an der Realität dran ist, ist das natürlich nochmal schwieriger und problematischer.
Auch Shadowrun musste sich dafür schon Einiges gefallen lassen, zum Teil absolut zurecht.
Und ich finde dieses "Sau durchs Dorf treiben" und "Bashing"-Wortwahl hier im Kontext irgendwie unpassend. Das ist ein Thread, wo sich ein User subjektiv und mit einem Zwinkern mit einem RPG auseinandersetzt und praktisch seine Eindrücke ungefiltert wiedergibt. Einige finden das lustig und lesen es gerne, andere nicht. Darauf kann man butthurt reagieren und ein Fass drüber aufmachen. Man muss es aber auch wirklich nicht.
--- Ende Zitat ---
This.
Ich habe Frostzone auch einst besessen(und glaube sogar, der Wanderpokal war ursprünglich mal meins), hatte zuvor die Entwicklung im NS-Forum damals interessiert verfolgt und mich wie Bolle drauf gefreut. Und dann hab ich es gelesen. Und Alter, ist das Buch kacke. Ich kannte bis dahin von Nackter Stahl nur das Arcane Codex in der ersten Auflage, das war gar nicht so schlecht, aber Frostzone...
Fun Fact und total ot: Mit Doomstone hat Nackter Stahl es dann auch noch geschafft, limbomäßig unter der Frostzone-Latte durchzutanzen.
Von daher freue ich mich riesig über Pharyons(den ich als äußerst lustigen und selbstironischen Zeitgenossen kennengelernt habe) Exegese hier, weil ich tierisch gespannt bin, wie er dieses Machwerk so erlebt.
tartex:
Also ich denke, FrostZone kann nicht krasser sein als mein alter Liebling Rifts. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Meine Liebe gehört ja extremen Kitchensink-Settings. Ich bin nicht umsonst der Co-Moderator der Facebook-Produkt-Seite von World of Synnibarr - gemeinsam mit Raven c.s. McCracken.
Sashael:
--- Zitat von: tartex am 28.01.2020 | 15:00 ---Also ich denke, FrostZone kann nicht krasser sein als mein alter Liebling Rifts.
--- Ende Zitat ---
Gings in Rifts nicht um ein Multiversum?
Anmerkung: Könnte ein Mod vielleicht die letzten Beiträge in einen "Diskussion über Pharyons Frostzone-Exegese" Thread umlagern? ;D
tartex:
--- Zitat von: Sashael am 28.01.2020 | 15:29 ---Gings in Rifts nicht um ein Multiversum?
--- Ende Zitat ---
Egal. In Rifts werden alle Kulturen zumindest so exploited wie im Marvel-Universum. Natürlich gibt es die neuen Sowjets mit Hammer&Sichel-Mechs.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Und in Japan gibt es Ninjas ohne Ende, und Leute, die sich in östliche Drachen-Cyborgs umwandeln lassen. Und die Deutschen trinken Bier und fahren auf ihrer Autobahn und haben einen Wall um ihr bayrisches Paradies (bis zur Ostsee) errichtet. Ihre Mechs heißen Schwartzritter (sic!) und Ueberkavallarist (sic!) und im Schwartzwald (sic!) herrscht das Böse.
Mir macht das Spass. Wie schon erwähnt: Marvel Comics ist so ziemlich dasselbe. (Egal ob bei den Russen, oder den Deutschen mit der Schutz Heiliggruppe.)
Falls wir uns Europe bei den White-Wolf-Systemen anschauen, wird es ja noch besser. >;D
Außer man geht bis zu Wraith: Charnel Houses of Europe: The Shoah. So weit ist Rifts dann zum Glück doch nicht gegangen.
Lass dir jedenfalls mal von einem Iren erzählen, was er von den Irland-Klischees bei ShadowRun oder White Wolf hält. ~;D
Weltengeist:
Auch wenn sich das Ganze schon längst wieder verselbständigt hat, hier noch zur Klarstellung: Meine Bemerkung zu Klischees war in keiner Weise als Kritik an diesem Blog gemeint. Ich finde ihn immer noch prima, sonst würde ich ihn ja nicht lesen. Und auch der ironische Unterton ist mir keinesfalls entgangen.
Wegen mir also gerne weiter so! :d
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