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[Amazon Prime] Empfehlenswerte Serien?
Drantos:
--- Zitat von: Dark_Pharaoh am 16.08.2019 | 18:17 ---This! Eine der besten Serien überhaupt!
--- Ende Zitat ---
Dem kann ich mich nur anschließen. Schon das Jazz Intro ist hammergeil.
cu Drantos
Greifenklaue:
--- Zitat von: rillenmanni am 16.08.2019 | 14:14 ---So, Greifenklaue, jetzt hat man Dir gefühlt fast alle Serien genannt, die auf AP laufen. :) Und nun?
Mein Geheimtipp - und ich glaube, es ist quasi ein Geheimtipp - ist wirklich Black Spot.
--- Ende Zitat ---
Hab mich für The boys entschieden und Alf als Nebenserie.
Alexandro:
Good Omens hat leider dasselbe Problem, wie die Discworld-Verfilmungen: wo Prattchet mit wenigen Worten (und dezenten Fußnoten) eine hohe Konzentration von scharfsinnigen Aphorismen auf jede Seite zu packen, fühlen sich die Filme genötigt, jedes noch so kleine Detail ausschweifend zu erklären (weswegen sie auch Zweiteiler mit insgesamt gut drei Stunden Länge sind) - und ein erklärter Witz ist kein guter Witz. Bei Gaiman kommt noch hinzu, dass er ein sehr visuell denkender Erzähler ist, aber nicht immer in der Lage ist, die Bilder in seinem Kopf in Worte zu kleiden - deswegen ist es gut, wenn er jemanden hat, der ihn dabei unterstützt (ich finde tatsächlich Gaiman als Comicautor(+ein guter Zeichner) besser, als Gaiman als Romanautor) und bei der Serie hat man sich leider auf Monty Python-Minimalismus verstiegen, was schade ist.
Ansonsten habe ich noch drei Serien vergessen, alles großartige Komödien:
Spaced
Black Books
My Name is Earl
Lyonesse:
Habe mal bei Bosch reingeschaut. Gefällt mir: Ein schnörkelloses, melancholisches,
realistisches Polizei-Drama, das auf der Schattenseite von Hollywood spielt.
BBB:
--- Zitat von: Thandbar am 16.08.2019 | 12:20 ---The Marvelous Mrs. Maisel: Auch eine schöne Komödienserie mit einer genialen Prämisse, die in der zweiten Staffel - nach meinem Eindruck - leider deutlich schwächelt.
Taboo: Ein *sehr* spielfreudiger Tom Hardy torkelt und nuschelt durch ein extrem düsteres und dreckiges London, das von der korrupten Elite der Ostindienkompanie dominiert wird. Der Plot ergibt nicht immer Sinn, aber eine Erfahrung ist es dennoch, auch wenn das nur am Hauptdarsteller liegt.
Jack Ryan: Ein hölzerner Hauptdarsteller, der wie ein Riesenbaby durch ein Setting streift, das keinen Sinn ergibt, eine plumpe, vorhersehbare Handlung, eine politisch fragwürdige Grundeinstellung, die die ganze Serie durchzieht, und dazu noch Figuren wie aus dem Anfängerbaukasten für Drehbuchschreiber aus den 80ern. Ich frage mich, warum ich dabei so viel Spaß hatte, ich frag mich das echt. Aber ich hatte ihn.
--- Ende Zitat ---
Diesen drei Empfehlungen kann ich mich vorbehaltlos anschließen.
Mrs. Maisel, vor allem die erste Staffel, ist mit das beste, was ich seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten gesehen habe. Wahnsinnig unterhaltsam, wenn auch ein sehr skurriler Genremix. Aber wenn man offen bleibt für Überraschungen wirklich, wirklich gut.
Obwohl ich @Thandbar Recht geben muss: Staffel 2 krankt an einem typischen Staffel 2 Phänomen: Staffel 1 war erfolgreich, wir haben mehr Geld, machen wir es größer... nee, lieber nicht. Trotzdem noch gut, aber STaffel 1 ist echt herausragend, meiner Meinung nach.
Taboo ist geschmackssache. Ich kenne viele, die es nicht mochten, insgesamt sehr wortkarg, aber ich hab es geliebt. Hoffe auch sehr, dass sie eine zweite Staffel nachschieben. Großartige Schauspieler und ich fand das Skript stellenweise auch echt smart.
Jack Ryan ist... seltsam. Eigentlich ist nichts an der Serie wirklich gut - aber sie macht Spaß und schaut sich weg. Ich fühlte mich gut unterhalten, aber es hilft, wenn man nicht allzusehr mittdenkt.
Ergänzen möchte ich noch:
Ripper Street: (wurde glaube ich auch schon mehrfach genannt) Der Grund, weshalb ich Amazon Prime anfangs liebte. Die ersten drei Staffeln sind unglaublich gut, wenn man auf viktorianisches steht, stellenweise sehr smart geschrieben und verdammt gutes Schauspiel. Staffel 4 und 5 flachen dann leider ab. Aber auf jeden Fall eine klare Empfehlung.
Und all or nothing: Das tsupideste Serienkonzept, das ich je gesehen habe: Wir suchen uns ein US amerkianisches Football Team, begleiten es mit der Kamera und am Ende der Saison stricken wir ne Story draus. Wer ein bisschen Affinität zu Football hat (wobei, meine Freundin hat gar keine Affinität dazu, und binged gerade STaffel 4), wird das mögen. Ist saudumm, sehr amerikanisch, aber super zum nebenher schauen, einschlafen oder einfach mal das Hirn ausschalten.
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