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Systemexperten: Unterschiede zwischen DSA und D&D
takti der blonde?:
--- Zitat von: rillenmanni am 11.09.2019 | 16:14 ---Von mir kriegste keine Anfeindung! :)
Vielleicht im Smalltalk für DSA, D&D etc. mit Bezug auf hier reden?
--- Ende Zitat ---
Ja, aber andere sind sich für Anfeindungen nie zu schade. ;)
Letztlich muss bei solchen Fragen wie nach den Unterschieden zwischen DSA und DnD OP damit rechnen, mit einer Pluralität aus Meinungen konfrontiert zu werden. Vielleicht ist Sachlichkeit im Sinne von Wissenschaftlichkeit bei solchen Fragen auch nicht möglich.
Wobei ich mich frage, ob es fair ist zu sagen, dass D&D 2 bis 3 mal schneller in der Abwicklung ist (1D20 vs 3W20 und 1D20 gegen AC vs Attacke/Parade).
Grüße
Hasran
korknadel:
--- Zitat von: hassran am 12.09.2019 | 00:49 ---Letztlich muss bei solchen Fragen wie nach den Unterschieden zwischen DSA und DnD OP damit rechnen, mit einer Pluralität aus Meinungen konfrontiert zu werden. Vielleicht ist Sachlichkeit im Sinne von Wissenschaftlichkeit bei solchen Fragen auch nicht möglich.
Wobei ich mich frage, ob es fair ist zu sagen, dass D&D 2 bis 3 mal schneller in der Abwicklung ist (1D20 vs 3W20 und 1D20 gegen AC vs Attacke/Parade).
--- Ende Zitat ---
Eine Sachlichkeit im Sinne von Wissenschaftlichkeit ist nicht nur nicht möglich, sondern in den meisten Fällen ja auch gar nicht erwünscht. Und darum soll es ja auch gar nicht gehen. Und Pluralität darf auch gerne sein, darum gibt es ja auch mehrere Antwortende. Aber bei den Antworten kann man halt eine Tendenz feststellen. Zum Beispiel haben viele Antwortende die Erfahrung gemacht, dass D&D irgendwie auf Kämpfe hin designt ist, und dass die Regelabwicklung in DSA ein wenig aufwendiger (komplizierter) ist. (Und die meisten dürften von den aktuellen Versionen der beiden Spiele sprechen, alles andere wäre angesichts der Frage des Threadstellers drüben ja auch ein wenig ... fragwürdig.)
Ist D&D zweimal schneller in der Abwicklung als DSA oder 2,45 mal schneller oder 2,97 mal schneller? Finden wir den fairen Faktor? Nutzen wir geeichte Stoppuhren, berücksichtigen wir die Kopfrechenleistung der Spieler, die Würfeltechnik (je länger der Würfel rollt, desto verfälschter wird das Ergebnis)? Fairness und Exaktheit hin oder her, wie gesagt, es geht um Tendenzen aufgrund von Erfahrungen.
Mehr brauchen interessierte Einsteigende in den allermeisten Fällen doch nicht zu wissen. Versetzen wir uns doch mal hinein in unsere eigenen Anfänge. Die meisten von uns dürften doch schon einige Spielrunden gebraucht haben, bis wir uns überhaupt überlegt haben, dass die Schnelligkeit von Regelabwicklung ein Kriterium bei der Spielauswahl sein kann.
Wenn ich mich an meine Anfänge erinnere und an die Beratungsgespräche, dann kann ich nur sagen: Vieles, was über eine Darstellung grober Tendenzen hinausgeht, vor allem Spitzfindigkeiten und Fachsimpeleien, war nicht sonderlich hilfreich. Und heftig vorgetragene Geschmacksurteile sind auch erst dann hilfreich, wenn die Ratsuchenden bereits selber so viel Erfahrung haben, dass sie einen Geschmack ausbilden konnten und deshalb wissen, wie sie die Wertungen anderer Leute einzuordnen haben. Exakt das, was ich bei mir damals selbst erlebt habe, erlebe ich nun auch wieder in unserem Laden, wenn Leute sich beraten lassen, mit welchem Produkt sie Rollenspiel einmal ausprobieren sollen. Das allermeiste, worüber wir uns hier gegenseitig die Köpfe einschlagen, spielt für diese Kunden gar keine Rolle.
Ein Dämon auf Abwegen:
In bezug auf Charcterbau gibt es auch einen großen Unterschied in wie weit du vorherrplanen musst.
Bei DSA nuss man sich hauptsächlich nur Gedanken über den Startchar machen, was die Steigerungen danach angeht bist du ziemlich frei und kannst auch problemlos den char in eine Andere Richtung entwickeln als ursprünglich geplant.
Bei DnD plant man den Char mit allen Steigerungen in der Regel schon bei der Erstellung schon weitesgehend bis Level 20 durch.
Wobei DnD5 im Vergleich zu früheren Editionen zumindestens die Gefahr einen Character völlig zu "verskillen" deutlich gesenkt hat, der Bau von optimierten DnD 3.5 Charcteren war schon quasi eine Wissenschaft für sich.
takti der blonde?:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 12.09.2019 | 10:39 ---Bei DnD plant man den Char mit allen Steigerungen in der Regel schon bei der Erstellung schon weitesgehend bis Level 20 durch.
--- Ende Zitat ---
Ich weiß zwar nicht, wer "man" ist und was genau "in der Regel" wäre, aber zumindest in meinem D&D Einzugsgebiet stellt es sich anders dar. Ich sehe nicht, dass das System das inhärent erfordern würde. Gerade bei der Spielkultur um die fünfte Edition herum, erscheint mir solches Verhalten ein Reliktaus früheren Zeiten (3.X) zu sein.
Grüße
Hasran
Infernal Teddy:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 12.09.2019 | 10:39 ---Bei DnD plant man den Char mit allen Steigerungen in der Regel schon bei der Erstellung schon weitesgehend bis Level 20 durch.
--- Ende Zitat ---
Das war bei einer früheren version in einem kleinen teil des Spielumfeldes.
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