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Systemexperten: Unterschiede zwischen DSA und D&D
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: hassran am 16.09.2019 | 03:47 ---Wird eine DSA Talentprobe denn seltener gewürfelt als ein D&D Ability check? Hinzu kommt, dass bei DSA dann auch noch Qualitätsstufen berechnet werden müssen.
--- Ende Zitat ---
Nein aber talentproben werden halt genrell nicht so oft gewürfelt.
Wenn du halt nur eine alle paar Minuten würfelst, macht es jetzt auch keinen großen Unterschied ob das Auswerten jetzt etwas länger braucht.
--- Zitat von: hassran am 16.09.2019 | 03:47 ---Bleiben wir doch einfach bei den neusten Editionen. Dort trifft das Gesagte für D&D nur sehr begrenzt zu, falls überhaupt.
--- Ende Zitat ---
Naj das Figuren Schieben hast afaik immer noch, nur das mit den Buffs ist jetzt weniger geworden.
Bildpunkt:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 16.09.2019 | 06:17 ---
Naj das Figuren Schieben hast afaik immer noch, nur das mit den Buffs ist jetzt weniger geworden.
--- Ende Zitat ---
Dem kann ich aus Erfahrung nur zustimmen.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 16.09.2019 | 06:17 ---Nein aber talentproben werden halt genrell nicht so oft gewürfelt.
Wenn du halt nur eine alle paar Minuten würfelst,
--- Ende Zitat ---
das ist aber die Ausnahme und betrifft meistens Crafting und der Zeitaufwand fürs Figuren schieben ist eher minimal
Hotzenplot:
Ich als nicht regelmäßiger D&D-Spieler (zuletzt ein paar Runden D&D 4, die 5e wartet noch auf ihren ersten Einsatz bei mir [ich hoffe auf Mittelerde beim Deagol]) gucke gerne mal auf die andere, grünere Wiese und sehe dort Encounter, die ich relativ klar dem Machtlevel der Gruppe angepasst aufstellen kann. Sowas ist bei DSA nicht ohne Weiteres möglich. Auf der anderen Seite stört mich bei D&D wiederum genau die Ursache (oder Folge) davon: Ein "Encounterabklappern" mit x Encountern pro Rast und so.
Das ist einer der wesentlichen Unterschiede für mich.
Ein weiterer Unterschied sind für mich die Charaktere, die bei der Erschaffung herauskommen. Gefühlt ist es bei D&D mehr so, dass der Charakter zu irgendetwas da ist, als hätte er eine Kernaufgabe, so eine Art intrinsische Motivation, Abenteuer zu erleben (und zu bestehen). Bei DSA blättere ich durch die Archetypen und Professionspakete und denke bei manchen eben mehr an Barbie- als an Kampagnenspiel. ;)
Ein ganz wichtiger Unterschied besteht gar nicht in den Texten, sondern in den Bildern. D&D schreit ja eigentlich mit jedem Pinselstrich nach Action, während DSA viel "Landschaftsmalerei und Stillleben" enthält. Ich finde beides übrigens gut, für beides gibt es eine Daseinsberechtigung. Allerdings würde ich bei DSA gerne mehr Action sehen.
Andererseits halte ich es mit Korknadels Ausführung zu Your Game Will Vary im Einsteigerbereich: Man kann beide Systeme so spielen, dass das Spielgefühl gleich ist. Dafür ist m. E. mehr die Intention der Runde entscheidend als die der jeweiligen Spielsysteme (so die denn überhaupt so eingängig feststellbar sind, was ich für DSA 5 zumindest in Zweifel ziehe).
rillenmanni:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 16.09.2019 | 06:17 ---Nein aber talentproben werden halt genrell nicht so oft gewürfelt.
Wenn du halt nur eine alle paar Minuten würfelst, macht es jetzt auch keinen großen Unterschied ob das Auswerten jetzt etwas länger braucht.
--- Ende Zitat ---
Es ist eher weniger das Zeit sparen als das Gefühlte-Zeit-Sparen. Und da sind 3W20 (oder Pool-Systeme) wahre "Zeitfresser", sobald die Würfelnden nicht flink im Durchrechnen (bzw. Erfassen) sind. In meiner langen Zeit als DSA-Spieler bestand jede Runde, an der ich teilnahm gewiss zur Hälfte aus Leuten, die "gefühlt eine Ewigkeit" benötigt haben, um ihr "Um 2 vorbei ... aber eine 1 auf CH!!!" herauszudrücken.
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