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Systemexperten: Unterschiede zwischen DSA und D&D
takti der blonde?:
--- Zitat von: Hotzenplot am 16.09.2019 | 14:41 ---Vielleicht, vielleicht. Aus meinem (bescheidenen) Einblick ist das "typisch D&D". Die Frage ist natürlich, was überhaupt Systemimmanenz in einem Rollenspiel ist.
--- Ende Zitat ---
Lässt sich etwas anders spielen ohne die Regeln zu ändern? Falls ja, nicht System-immanent. So oder so ähnlich. Meinem Verständnis nach Gesprächen mit Leuten, die mehr Erfahrung mit älteren Versionen des Spiels haben, ist eigentlich nur eine Aussage ala "typisch Edition x.y" vertreten.
--- Zitat ---Ich bin ja hauptsächlich in DSA 4.1 zu Hause. Zumindest gibt es bei DSA 5 noch kein vergleichbares Buch zu Wege des Meisters (das allerdings auch lange nach dem Erscheinen von DSA 4.1 herauskam). Es gibt ansonsten kleinere Hinweise dazu bei der Charaktererschaffung. Müsste ich bei Gelegenheit nochmal nachschauen, wenn es nicht sonst jemand hier besser weiß.
--- Ende Zitat ---
Was hat denn 4.1 dazu geschrieben? Mit 4.0 bin ich vertraut, kann mich aber an keine sinnvollen Hilfestellungen erinnern.
Grüße
Hasran
Hotzenplot:
--- Zitat von: hassran am 16.09.2019 | 13:46 ---Äußert sich DSA5 in den Büchern irgendwo zu Fragen des "encounter designs" und "balancings"?
--- Ende Zitat ---
Kurze Rückmeldung dazu: Ich hatte gestern weder Zeit noch Lust, mich durch ungefähr ein Dutzend erschienene Regelbände zu wühlen auf der Suche danach. Deshalb habe ich einfach mal bei Facebook in einer DSA5-Gruppe diese Frage gestellt. Von den sinnvollen Antworten war der Tenor: Nein, gibt es nicht (bis auf minimale Hinweise bei der Charaktererstellung und irgendwo zu einer bestimmten Zauber/SF-konstellation, um diese zu nerfen (ich glaube es war Axxeleratus+Sturmangriff)).
Ich bin übrigens der Meinung, dass zumindest ein längerer Absatz zum Balancing in so ein komplexes Regelwerk gehört. Schade. Aber vielleicht wird es ja noch nachgereicht.
--- Zitat von: hassran am 16.09.2019 | 15:21 ---Was hat denn 4.1 dazu geschrieben? Mit 4.0 bin ich vertraut, kann mich aber an keine sinnvollen Hilfestellungen erinnern.
--- Ende Zitat ---
Wenig bis gar nichts. WdM erschien meiner Meinung nach viel zu spät, um überhaupt noch "etwas drehen" zu können. Man hat dort immerhin viel über Spielleitungs- und Spielstil geschrieben, verschiedene Spielertypen und so weiter. Also das, worüber forenweit seit mehr als zehn Jahren geredet wurde, deshalb zu spät. Regelseitiges Balancing oder gar encounterdesign fand in diesem Band jedenfalls keinen nennenswerten Platz. Das sei aber aus der Erinnerung gesagt (ich habe den Band einmal durchgeblättert, mir gedacht "und damit kommt ihr jetzt um die Ecke?" und ihn in den Schrank sortiert ;)). Bei aller Meckerei finde ich es aber gut, dass es sowas für DSA 4.1 überhaupt gibt.
JS:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 16.09.2019 | 14:07 ---1w20 oder 3w6 gegen ist schneller und aktionförderlicher als 1w20 gegen y, einen gegen z , Nr 3 gegen q und diese 3 Ergebnisse mit v zu verrechnen und in Aktionszenen passt das nicht
Ich will jetzt im Kampf was tolles mit dem Pferd machen in Gurps würfel ich 3w6 10 Reitenwert 14, 4 Punkte über reicht.
bei DSA dauert das erheblich länger
--- Ende Zitat ---
Mit meinen aktuellen Erfahrungen aus zwei DSA5-Runden kann ich dazu nur entschieden JEIN sagen. Nein: Wenn man eine passende Würfelmethode hat, seine Attribute kennt und/oder der SC-Bogen gut ist, sieht man direkt nach dem Würfeln, ob die Probe gelungen ist und mit wievielen QS. Das geht sehr schnell und ist nicht langsamer als bei D&D.
Ja: Sobald der Wurf nicht so eindeutig ist und man nachgucken und rechnen muß, dauert die Probe sehr viel länger als bei D&D.
Crimson King:
--- Zitat von: JS am 17.09.2019 | 10:26 ---Mit meinen aktuellen Erfahrungen aus zwei DSA5-Runden kann ich dazu nur entschieden JEIN sagen. Nein: Wenn man eine passende Würfelmethode hat, seine Attribute kennt und/oder der SC-Bogen gut ist, sieht man direkt nach dem Würfeln, ob die Probe gelungen ist und mit wievielen QS. Das geht sehr schnell und ist nicht langsamer als bei D&D.
Ja: Sobald der Wurf nicht so eindeutig ist und man nachgucken und rechnen muß, dauert die Probe sehr viel länger als bei D&D.
--- Ende Zitat ---
Mit entsprechender Übung kann man sich ja einiges aneignen. Dass die DnD-Würfelmechanik einsteigerfreundlicher ist, dürfte aber kaum jemand in Zweifel ziehen.
Interessant wäre ggf. noch der Mehrwert, den Splatbooks den jeweiligen Spielen bringen, jeweils in der aktuellsten Edition. Kann man die gut mit dem Grundregelwerk spielen oder ist es sinnvoll, sich Zusatzbücher zu kaufen, was Kosten und Komplexität in die Höhe treibt?
schneeland (n/a):
Wenn man bei D&D die klassischen drei (PHB, DMG, MM) als Grundregelwerk betrachtet, dann lässt sich damit schon sehr ordentlich spielen - gilt m.E. sowohl für D&D3.0/3.5 wie auch für das aktuelle D&D5. Für Letzteres gibt es ja ohnehin nicht wirklich viele Regelergänzungen.
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