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Systemexperten: Unterschiede zwischen DSA und D&D

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sindar:
Bei D&D5 stimmt das sicherlich. Bei D&D3.X landet man da gaaanz schnell bei wuesten Ungleichgewichten zwischen den SCs.

Bei D&D4 hat das meiner schwachen Erinnerung nach zumindest anfangs recht ordentlich funktioniert. Da sind wir aber nicht sehr weit gekommen, und es ist auch lange her.

schneeland (n/a):

--- Zitat von: sindar am 17.09.2019 | 11:27 ---Bei D&D3.X landet man da gaaanz schnell bei wuesten Ungleichgewichten zwischen den SCs.

--- Ende Zitat ---

Mit den Splatbooks auf jeden Fall. Aber in den Basisregelwerken war's doch ganz ok, oder erinnere ich mich da falsch? (abgesehen von der Kämpfer-Zauberer-Entwicklungssache)

sindar:
Umgekehrt. Nur SHB ist das Schlimmste. Die Splatbooks mildern da manches ab, indem sie den benachteiligten Klassen (im Wesentlichen: den Mundanen) Hilfsmittel zur Verfuegung stellen, um die Luecke wenigstens etwas zu verkleinern. Dass dann in manch anderen Splatbooks ploetzlich massig weitere Zauber und / oder Talente zum Magie-Aufbohren auftauchen, mag vielleicht deinen obigen Eindruck erklaeren und laeuft dem angestrebten Effekt etwas zuwider; das aendert nichts daran, dass mit nur SHB das Ungleichgewicht am groessten ist.

Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat von: schneeland am 17.09.2019 | 12:26 ---Mit den Splatbooks auf jeden Fall. Aber in den Basisregelwerken war's doch ganz ok, oder erinnere ich mich da falsch? (abgesehen von der Kämpfer-Zauberer-Entwicklungssache)
--- Ende Zitat ---
Ne gerade bei Druiden und Klerikern, hast du schon im Grundregelwerk soziemlich alles was nötig ist um einen einen extrem mächtigen Char zu bauen.
Klar gibts kannst du es mit späteren Splatbooks noch weiter treiben, aber nötig sind die nicht.


Abgesehen davon sind generelle Regeln für Balance und Encounterdesign, bei Systemen wo die nicht so ein Klassensystem haben wie DnD schwierig.
Bei DnD kannst du halt relativ gut abschätzen was ein Kämpfer Stufe 5 oder ein Magier Stufe 5 so können und was für Werte sie haben, zimindestens solange bis solange die Zahl der Optionen so übersichtlich bleibt wie momentan in der 5E (wenn du 3.5 oder Pathfinder mit allen Optione spielst gilt das natürlich nur noch eingeschränkt), bei DSA (und jedem anderen Rollenspiel das ich kenne) ist das deutlich schwieriger.

Arldwulf:
Wobei ich jetzt DSA auch nicht gerade als die Festung der Balance betrachten würde - viele der Optionen sind sehr unterschiedlich effektiv, dies ist nur oft durch manche kompliziert wirkende Regelung verborgen und manchmal auch einfach als "ach das ist so gedacht" maskiert.

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