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Die Tränen der Idune

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Sgirra:
Hi!


--- Zitat von: Nefatari Nimjah am 14.10.2019 | 13:36 ---Mal schauen, ob wir da etwas hinbekommen, ohne es zu sehr aus dem Kontext zu reißen (da das Basismodul schon der Schnellstarter ist). Jedoch ist das System zum Großteil eh auf der Homepage zum Nachlesen. Im Basismodul sind 3 Abenteuer drin, die in die Welt einführen, also quasi schon als "Schnellstarter". Aber wir überlegen, ob wir die Abenteuer auch auf der Homepage als "Standallone" anbieten werden :-)

--- Ende Zitat ---

Ah, verstehe. "Basismodul" ist für mich gleich "Grundregelwerk". ;)

Vielleicht bin ich der einzige, der eine Lücke in seinen Bedürfnissen sieht, dann ist es auch gut. ~;D Mein Problem ist, dass die Homepage mit nicht abholt und daher die Bereitschaft der Investition … überschaubar ist. Zumal da noch ein paar andere Kandidaten auf meiner Liste stehen. 180 Seiten sind abschreckend für etwas, was mich noch nicht überzeugt hat, aber ich gebe gerne engagierten freien Projekten eine Chance.

Meine Hürden sind aktuell:
• W100. Ich mag den W100 einfach nicht. Während ich mich sogar mit Pool-Systemen irgendwie arrangieren kann, brauche ich für den W100 echt gute Argumente. Aber das ist ein persönliches Problem.
• Trotzdem könnten ein paar mehr Design Notes helfen. Warum ist es ein W100-System? Warum habt ihr euch dafür entschieden und was macht dieses System so perfekt, um Abenteuer in eurer Welt zu erleben? Wie greifen Regeldesign, Weltdesign und Spielerfahrung ineinander?
• Gibt es Formen von Player Empwerment und wenn ja, welche? Wie ist die Rolle des Spielleiters? Generell wäre es für mich eher spannend, eure Gedanken und Überzeugungen hinter dem System zu lesen, als zu viele Beispiele.
• Denn da weckt die Unterseite System bei mir nicht gerade Begeisterung. Dafür ist alles sehr kleinteilig und sehr trocken. Auch denke ich anhand der Beispiele nicht gerade an ein regelleichtes System. Alleine die lange Liste bei Runden-Kosten sieht nicht nach "maximaler Einfachheit" aus. "Maximale Einfachheit" lässt mich(!) direkt an Lady Blackbird denken, nicht an verschiedene Modifikationsschritte oder Erfolgsformeln.
• Gut, auch das sind wieder Geschmäcker, mein Punkt ist eigentlich: Die System-Vorstellung zählt das Kleingeld ab, statt mich erstmal mit den großen Scheinen zu ködern. :)
• Die Welt-Beschreibung hat für mich eine ähnliche Hürde. Dem ganzen Text merkt man an, dass ihr die Welt nicht einfach heruntergeschrieben habt, sondern dass ihr euch eure Gedanken gemacht habt. Trotzdem sehe ich nicht gleich, was Die Tränen der Idune von anderen Dark Fantasy-Spielen unterzeichnet. Vielleicht könnt ihr das in der Präsentation noch etwas mehr herunterbrechen? (Ein paar Beispiele als Vergleich: Black Void – Dark Fantasy mit Babylonern in einer surrealen, außerirdischen Welt; Historia – Dark Fantasy mit anthropomorphen Tieren.) Was macht Die Tränen der Idune so einzigartig, dass ich es unbedingt spielen und andere (Dark) Fantasy-Welten im Schrank stehen lassen sollte?

Ich kenne es selbst ganz gut, dass es echt schwierig ist, eine sehr komplexe Vision zu verkaufen, einfach weil der Kopf so voll ist mit Assoziationen, Plänen, Ideen und Verbindungen. Vielleicht hilft euch mein naiver, trotzdem neugieriger Blick auf eure Präsentation. ;)

Blizzard:

--- Zitat von: Nefatari Nimjah am 14.10.2019 | 08:38 ---Die Abenteuer sind so ausgelegt, dass sie mit jeder Aufstellung gespielt werden können.
--- Ende Zitat ---
Das klingt gut. :d

--- Zitat ---Die jetzt hochgeladenen Chars sind ziemlich overpowered, sodass es den Leuten auch Spaß macht und sie nicht auf dem "Anfängerfrust" sitzen bleiben.
--- Ende Zitat ---
Och nö, warum das denn? :( Overpowerte bzw. hochstufige Charaktere vermitteln imho ein falsches Bild...und ich mag so overpowerte bzw. hochstufige Charaktere am Anfang auch nicht. Da will ich Anfangscharaktere haben- es sei denn, ich leite bewusst ein Abenteuer für fortgeschrittene Charaktere. Das mache ich aber nur dann, wenn ich mich in dem System einigermaßen auskenne bzw. Erfahrung habe. Und das ist nun Mal bei DTdI absolut nicht der Fall. Ich habe auch WarHammer Fantasy 2nd-Runden bislang meistens mit Anfängercharakteren geleitet, auch wenn die statistisch gesehen nur eine 30%-Chance auf Erfolg haben.
Also bitte: Keine overpowerten Charaktere für den Anfang. Bitte "normale" Charaktere mit "normalen" Werten bzw. den Werten die auch tatsächlich so einem Anfangscharakter entsprechen. Verbunden mit der Bitte, die Werte doch entsprechend anzupassen bzw. abzuändern...


--- Zitat --- Ich würde für die Sitzung Abenteuer 2+3 empfehlen, da ist eigentlich alles drin, um die Welt kennen zu lernen. Und bei bedarf Abenteuer 1 vorschießen, aber das ist wirklich nur ein "Tutorial".
--- Ende Zitat ---
Das war auch mein Plan. Abenteuer 1 als Into und dann noch AB 2 -und wenn noch Zeit ist AB 3.


--- Zitat ---Das Archiv sollte eigentlich immer zugänglich sein, sobald du einmal drin warst. Hast du die Cookies deaktiviert oder den AdBocke? Versuchs mal ohne Blocker, vielleicht geht es dann. Bei mir bin ich so lange drin, bis ich mich abmelde :-)
--- Ende Zitat ---
Aber genau darum geht es doch. Sobald ich mich abgemeldet habe und wieder anmelde, muss ich den gesamten Freischalt-Code neu eingeben...


--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 14.10.2019 | 09:04 ---Sowas wie Basis Klassen scheinen zu fehlen?NICHT, absolut gar nicht das ist spez die Abenteuer Platzverschwendung und unnützer Ballast

--- Ende Zitat ---
Was ist das denn bitte für ein Satz?!

Oder der hier:

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 14.10.2019 | 14:37 ---Deshalb sind auch Abenteuer der Geldmacher der RPG Verlage, NICHT
--- Ende Zitat ---
Was soll dieser Satz denn ausdrücken, besonders mit dem "NICHT" am Ende? Worauf bezieht sich das?

Ich wiederhole an dieser Stelle nochmal die Bitte an dich @Lichtschwerttänzer, ganze und vollständige Sätze zu schreiben.


--- Zitat von: Sgirra am 14.10.2019 | 11:52 ---Zum Schnellstarter:
Blizzard hat es eigentlich schon super zusammengefasst. Das Basismodul taugt leider nicht als Schnellstarter, da ein solcher vorrangig als Kaufentscheidung dienen soll.
--- Ende Zitat ---
Hier stimme ich überein. Das Basismodul ist zu umfangreich für einen Schnellstarter.


--- Zitat --- Idealerweise ist der Schnellstarter also etwas, dass es kostenlos gibt, um mich anzufixen und zu überzeugen, dass Buch zu kaufen. Mehr als 30-40 Seiten sollte er zudem nicht haben, sonst erübrigt sich das ›Schnell‹. ;)
--- Ende Zitat ---
Beim ersten Punkt gebe ich dir Recht, beim zweiten nicht. Es gibt auch Schnellstarter mit mehr als 40 Seiten und es sind trotzdem sehr gute Schnellstarter (siehe z.B. Shadows of Esteren). Und ja, idealerweise kostenlos. Wobei ich auch dazu bereit wäre, für einen gut gemachten Schnellstarter ein paar Euronen hinzublättern bzw. auch schon getan habe (siehe Arakne- Chroniken der Helden).


--- Zitat ---Der schwierigste Punkt vieler Schnellstarter ist tatsächlich das Abenteuer. Einerseits sollte es nicht zu generisch sein, Anderersetis lässt es sich bestenfalls vom Blatt weg leiten und ist in 3-4 Stunden durch. Ich gehe hier bewusst unter Blizzards Zeitvorschlag, da dies auch eine ideale Con- und One Shot-Länge ist.
--- Ende Zitat ---
Woher kommt denn dieser Unsinn, dass 3-4 Stunden für ein Abenteuer eine ideale Con-und One Shot-Länge ist??? Mir ist das zu kurz -ganz besonders bei Systemen, die neu sind. Wo man erstmal die Welt und die Regeln erklären muss. Und dann will ich als SL auch, dass die Charaktere was erleben. Dass neben Kämpfen auch etwas Zeit für Charakter & Tavernenspiel ist. Und dann noch Pausen, ein bisschen OT-Gelaber ist auch irgendwie immer mit dabei. Das kriege ich in 3-4 Stunden nicht hin. Okay vielleicht wenn ich "rein in den Dungeon, raus aus dem Dungeon" leite. Aber das ist weder mein Ziel noch mein Anspruch. Das Abenteuer muss dazu beitragen, dass die Spieler sagen: "Cool, will ich mal wieder spielen" oder "geil, wo kann ich mehr zu dem System erfahren"? Ja ich weiß, es gibt auf vielen Cons diese "Zeit-Slots", von denen ich persönlich kein Freund bin. Ich habe da einfach einen etwas anderen Anspruch, selbst an Con-Abenteuer- meine Spieler (egal wo) haben es mir jedenfalls in den meisten Fällen gedankt, dass das Abenteuer nicht schon nach 3 Stunden zu Ende war.

Nefatari Nimjah:
Wir sind auf Kritik angewiesen, um etwas zu verbessern, Solange sie KONSTRUKTIV ist. Das, was ich bisher von dir gelesen haben war aber eher: "Wie könnt ihr es wagen, mir so einen Dreck zu verkaufen". Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber da ist mir dann jeder Buchstabe zu schade, ich muss mich nicht rechtfertigen für das, was wir für Gut befunden haben. Wenn es dir nicht gefällt, ok. Damit stehst du bei den 50%. So wie immer, bei jedem RPG-System. Der eine kann was damit anfangen, der andere nicht. Aber in diesem Tonfall werde ich nicht weiter auf deine Vorwürfe eingehen, tut mir leid.


--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 14.10.2019 | 15:06 ---Sorry, das kam in meiner Verwunderung wohl erheblich härter rüber als beabsichtigt, ich finde das Konzept sehr interessant und würde es sehr bedauern würde es wegen seines nicht optimalen Designs Probleme haben.

Das ist so ziemlich das einzige RPG seit Jahren, das ich ohne e-file gekauft habe, außer Midgard

--- Ende Zitat ---

Nefatari Nimjah:
Ich spiele zwar schon mein ganzes Leben lang RPG und als SL, aber das ist unser erstes veröffentlichtes Regelwerk. Daher bin ich ganz ehrlich, dass ich dir nicht 100% folgen kann, dafür fehlt mir leider die Erfahrung beim Veröffentlichen. :-/
Die Homepage ist kein Profiprojekt und wir haben kein Budget, nicht einen cent. Das Regelwerk wurde schnell auf die Seite gestellt, weil Blizzard mich darum gebeten hat, damit er sich ein Bild machen kann. Da war kein Platz für grafische Feuerwerke. Natürlich wird das noch verbessert nach und nach, aber ich muss ja auch ab und zu arbeiten gehen, ich kann nicht hiervon leben :-)
Aber ich fühle, was du meinst :-)


--- Zitat von: Sgirra am 14.10.2019 | 15:53 ---Hi!

Ah, verstehe. "Basismodul" ist für mich gleich "Grundregelwerk". ;)

Vielleicht bin ich der einzige, der eine Lücke in seinen Bedürfnissen sieht, dann ist es auch gut. ~;D Mein Problem ist, dass die Homepage mit nicht abholt und daher die Bereitschaft der Investition … überschaubar ist. Zumal da noch ein paar andere Kandidaten auf meiner Liste stehen. 180 Seiten sind abschreckend für etwas, was mich noch nicht überzeugt hat, aber ich gebe gerne engagierten freien Projekten eine Chance.

Meine Hürden sind aktuell:
• W100. Ich mag den W100 einfach nicht. Während ich mich sogar mit Pool-Systemen irgendwie arrangieren kann, brauche ich für den W100 echt gute Argumente. Aber das ist ein persönliches Problem.
• Trotzdem könnten ein paar mehr Design Notes helfen. Warum ist es ein W100-System? Warum habt ihr euch dafür entschieden und was macht dieses System so perfekt, um Abenteuer in eurer Welt zu erleben? Wie greifen Regeldesign, Weltdesign und Spielerfahrung ineinander?
• Gibt es Formen von Player Empwerment und wenn ja, welche? Wie ist die Rolle des Spielleiters? Generell wäre es für mich eher spannend, eure Gedanken und Überzeugungen hinter dem System zu lesen, als zu viele Beispiele.
• Denn da weckt die Unterseite System bei mir nicht gerade Begeisterung. Dafür ist alles sehr kleinteilig und sehr trocken. Auch denke ich anhand der Beispiele nicht gerade an ein regelleichtes System. Alleine die lange Liste bei Runden-Kosten sieht nicht nach "maximaler Einfachheit" aus. "Maximale Einfachheit" lässt mich(!) direkt an Lady Blackbird denken, nicht an verschiedene Modifikationsschritte oder Erfolgsformeln.
• Gut, auch das sind wieder Geschmäcker, mein Punkt ist eigentlich: Die System-Vorstellung zählt das Kleingeld ab, statt mich erstmal mit den großen Scheinen zu ködern. :)
• Die Welt-Beschreibung hat für mich eine ähnliche Hürde. Dem ganzen Text merkt man an, dass ihr die Welt nicht einfach heruntergeschrieben habt, sondern dass ihr euch eure Gedanken gemacht habt. Trotzdem sehe ich nicht gleich, was Die Tränen der Idune von anderen Dark Fantasy-Spielen unterzeichnet. Vielleicht könnt ihr das in der Präsentation noch etwas mehr herunterbrechen? (Ein paar Beispiele als Vergleich: Black Void – Dark Fantasy mit Babylonern in einer surrealen, außerirdischen Welt; Historia – Dark Fantasy mit anthropomorphen Tieren.) Was macht Die Tränen der Idune so einzigartig, dass ich es unbedingt spielen und andere (Dark) Fantasy-Welten im Schrank stehen lassen sollte?

Ich kenne es selbst ganz gut, dass es echt schwierig ist, eine sehr komplexe Vision zu verkaufen, einfach weil der Kopf so voll ist mit Assoziationen, Plänen, Ideen und Verbindungen. Vielleicht hilft euch mein naiver, trotzdem neugieriger Blick auf eure Präsentation. ;)

--- Ende Zitat ---

Nefatari Nimjah:
@Blizzard

Oh, ich glaube, da hast du mich falsch verstanden oder ich hab mich falsch ausgedrückt. Die Chars sind Stufe 1 und mit ganz normalen Werten, aber sie zeigen, was machbar ist, wenn man die Regeln richtig anwendet. Ist also alles im Rahmen und gut für den Einstieg, ohne zu frusten :-)

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