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Empfehlt mir ein System für „Kinder der Götter“

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Shadom:


--- Zitat von: Jiba am  9.12.2019 | 15:44 ---Was macht Part-Time Gods denn besser als Scion, in Stichworten?

--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)- Das "cool Powerz" System wirkt auf mich nicht so kaputt. Jeder Gott ist an und für sich gleich stark ohne Samey zu werden. Noch besser: Zwei Kriegsgötter können komplett unterschiedlich sein! Insgesamt suuuper flexibel im Vergleich!


- Kreative Spieler werden belohnt, weil sie ihre Kräfte - die mechanisch ein bisschen freier sind - aber auch ihre Skills - man kombiniert zwei beliebige Skills für jede Aktion - gut einsetzen können (das ist natürlich für manche ein Minus Punkt)


- Das System (hier kann ich nur jeweils die ersten Editionen gegeneinander vergleichen) funktioniert auch auf höheren Leveln noch ohne, dass manche Optionen taktisch zwingend werden


- Das Territorien Spiel aus Part Time Gods (jeder Gott bzw. jedes Pantheon verändert die Welt / Stadt in der Gegend in der sie verehrt werden) gibt eine neue interessante Ebene, die Scion so gar nicht hat.


- Die Notwendigkeit das sterbliche Leben mit hinein zu bringen ins Spiel gibt dem Spiel nochmal eine Ebene, die in Scion immer sehr schnell verloren ging. In Part time Gods passiert das auch, aber meist langsamer und mehr im Spotlight. Es hat halt auch mechanische Auswirkungen abseits von "stärkerer Gott".


- Auch moderne Götter wie "Gott des Staus" oder "Göttin des Chats" machen Sinn und können gut erstellt werden


- Die Gruppierungen in denen sich die Götter vereinigen machen nicht in jeder Kampagne Sinn. Weglassen stört aber nie und da wo sie schön sind, bereichern sie das Spiel


- Der Konflikt Gott gegen Gott bzw. Pantheon gegen Pantheon (Highlander mässig) steht genauso im Vordergrund wie der Kampf gegen die Titanen/Source.


- Die grundlegenden Spielmechanismen sind ein klein wenig simpler und narrativer als Scion (auch hier wieder nur die 1Ed verglichen) ohne dabei soweit weg zu gehen wie Fate oder PbTA - wobei ich letztere ja auch mag!


- PtG hat ein wenig Buchhaltung. Ein wenig mehr als mir es passt, aber ich habe bei meinen Spielern gemerkt, dass sie damit gerne jonglieren. Da die Buchhaltung fast komplett Spieler und nicht SL seitig ist, ist das für mich auch ein Plus.


- Scion hat den Mindfuck aus zig verschiedenen Mythologien, die sich widersprechen, aber alle irgendwie wahr sind, für mich nie befriedigend aufgelöst. In PtG ist der Hintergrund vielleicht nicht für jede alte Religion super passend, aber dafür ergibt es in sich Sinn




Insgesamt werden ich PtG (beide Editionen) immer ein klein wenig Hausregeln, aber das sind eher Geschmackssachen als "Fehler"
Scion (1ED da ich die 2ED nicht gut kenne) würde ich ohne (teils tief eingreifende heftige) Hausregeln nicht mehr anfassen

Little Indian #5:
Demigods wäre ja eigentlich genau das, was ich suche. Gegen PbtA gabe ich eigentlich nichts, das Problem ist nur, dass ich aufgrund der sehr schwankenden Englischkenntnisse an unserem Spieltisch, die Materialien, die den Spielern ausgehändigt werden, sowie zentrale Regelbegriffe (wie Bezeichnungen der Attribute, Talente usw.) gerne übersetze. Bei PbtA-Systemen bedeutet das aber letztlich, dass ich die kompletten Playbooks und Moce-Listen übersetzen muss, was doch schon eine ziemliche Arbeit ist.

Part-Time Gods ist mir ein bisschen zu overpowered. Immerhin sind die SCs dort selbst Götter (und nicht nur mit göttlichen Kräften versehene Halbsterbliche). Eloy Lasanta hat bei mir einen dicken Stein im Brett, weil ich das Pip System wirklich mag, aber Part-Time Gods fixt mich nicht so an.

Das Cinematic Unisystem ist allerdings ein sehr schöner Vorschlag. Ich habe alle Buffy- und Angel-Bücher im Regal (und die PDFs waren das erste Bundle of Holding, das ich je gekauft habe), daraus könnte man was machen. Mit dem Dämonenbaukasten aus Angel kann man sicher auch "Halbgötter" erstellen und ein ungleiches Powerniveau könnte vielleicht sogar interessant sein - wenn ich die Spieler vorher darauf hinweise.

fivebucks:
Es gibt noch Nobilis.

tartex:

--- Zitat von: Little Indian #5 am  9.12.2019 | 21:39 ---Bei PbtA-Systemen bedeutet das aber letztlich, dass ich die kompletten Playbooks und Moce-Listen übersetzen muss, was doch schon eine ziemliche Arbeit ist.

--- Ende Zitat ---

Du kannst ja auch die Playbooks beschreiben und nur die ausgewählten übersetzten. Für die erste Session kann man sich die Level Ups dann auch noch sparen.

Little Indian #5:

--- Zitat von: tartex am  9.12.2019 | 22:49 ---Du kannst ja auch die Playbooks beschreiben und nur die ausgewählten übersetzten. Für die erste Session kann man sich die Level Ups dann auch noch sparen.

--- Ende Zitat ---

Stimmt, damit kann man den Arbeitsaufwand auf einen größeren Zeitraum verteilen. Aber letztendlich muss ich dann doch alle (relevanten) Playbooks übersetzen.

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