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[Rant] Finsterworld - oder das Problem des Deutschen Films

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6:
Meine waren positiv.

Lord Verminaard:
Schneeflöckchen fand ich ziemlich gut.

Seraph:
Positiv:
Toni Erdmann

Negativ:
8 Tage

Lyonesse:
Es gibt keine große deutsche Kinoindustrie, folglich gibt es auch nicht viele gute
deutsche Filme. Von irgendwelchen Finanzierungsmodellen oder der Schere im
Kopf und der immer dringend erforderlichen Relevanz gar nicht zu reden.
Außerdem verschlingt der Moloch der Fernsehproduktionen, und hierbei überwiegend
Krimis, ebenfalls einen Haufen von kreativer Energie, Zeit und Geld.
Immerhin gibt es aber immer mal wieder einen guten deutschen oder
deutschsprachigen Film, und das wird wohl bis auf weiteres genügen müssen.

Crimson King:
Was ich mit typisch Deutschem Kino verbinde, sind vor allem Komöiden rund um Liebe, Sex und Beziehungen a la Männer, Abgeschminkt, Der bewegte Mann, Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit, Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken können, Keinohrhasen etc., die vor allem auf bekannten und hochgradig ausgelutschten Klischees diverser Bevölkerungsgruppen rum reiten.

Davon abgesehen verfolge ich das Kinoprogramm in den letzten Jahren kaum noch. Aus der Zeit davor hatte ich den Eindruck, dass halt keine Blockbuster geliefert werden können, weil die Budgets vergleichbar gering sind. Qualitativ konnte aber durchaus geliefert werden. Die Rohrkrepierer werden allerdings wohl wesentlich stärker wahrgenommen als solche aus Hollywood, weil die US-Gurken erst garnicht über den Teich gelangen.

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