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[Rant] Finsterworld - oder das Problem des Deutschen Films
First Orko:
Threadnekromantie aus Anlass: Die Zeit schreibt über die Wahrheitsmaschine deutsche Filmförderung.
Passt wie Faust auf Eimer und erklärt bedrückend und treffsicher, warum wir an deutschen Filmen bekommen, was wir verdienen :-X
EDIT
Mit einem Fazit, der auch meinen Ausgangbeitrag ganz gut untestreicht:
--- Zitat ---Nun ist es ja nicht so, dass es keine guten deutschen Filme gibt. Es gibt sogar bemerkenswert viele davon, gerade weil die Wahrheitsmaschine individuell überwindbar ist – sie hat ja kein wirkliches Bewusstsein von sich selbst. Was es aber unter diesen Bedingungen einfach nicht geben kann, ist eine deutsche Filmkultur. Die deutsche Filmförderung ermöglicht keine lebendige Szene voller kreativer Auseinandersetzungen und Experimente, voller Ideen und auch voll mit dem, was diese Maschine noch weniger als alles andere zulässt: mit Scheitern.
--- Ende Zitat ---
Und als Schlusswort verweise ich dann nochmal auf Fassbinder, der das auch nochmal sehr gut zusammenfasst >;D
Jiba:
--- Zitat von: First Orko am 16.09.2020 | 12:44 ---Und als Schlusswort verweise ich dann nochmal auf Fassbinder, der das auch nochmal sehr gut zusammenfasst >;D
--- Ende Zitat ---
Schon Wahnsinn, wie sehr bei damaligen Interviews die Reporter und Kritiker auch einfach sagen "Dein Film war echt scheiße". Und die Autoren/Filmemacher dann mit gleicher Münze zurück...
6:
So ein ähnliches Thema gab es doch auch mit der Serie Dark, die in Deutschland eher gerissen wurde ob der typisch deutschen Machart und international hervorragend angekommen ist.
6:
Deutschland 83 doch das Gleiche. In den USA gefeiert und bei uns im Fernsehen quotentechnisch gefloppt.
Jiba:
Ja, aber welche Aussagen haben Quoten in einem Land, in dem immer mehr Leute sich von linearem TV verabschieden?
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