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Passive Perception gegen Objekte
Olibino:
Ich mache mal 2 Beispiele:
a) die Spieler wandern durch die Wildnis, in der Nähe gibt es Kampfgeräusche
b) die Spieler werden überfallen. Die Gegner haben auf dem Kampfschauplatz an einigen Stellen Bärenfallen ausgelegt.
Ich gehe mal davon aus, dass die Spieler nicht aktiv auf Geräusche achten oder in einem Kampf aktiv nach Fallen suchen. Insofern würde hier die Passive Perception ziehen.
Das aber wiederum heißt, es wird gar nicht gewürfelt. Das Geräusch und die Falle haben einen festen Wert um entdeckt zu werden und die Spieler haben eine feste Passive Perception. Und das wiederum heißt, dass der Spielleiter bereits bei der Planung dieser Situation festlegt, welcher Spieler zu 100% das Geräusch / die Falle entdeckt und welcher Spieler zu 0%. In allen anderen Situationen gibt es immer Wahrscheinlichkeiten zwischen 0 und 100%, und man man hat die Spannug eines Würfelwurfs. Aber hier wird nicht gewürfelt und das Ergebnis steht von vorne herein fest.
Ich weigere mich irgendie, dass Ergebnisse schon von vorne herein feststehen. Wie geht ihr damit um? Laßt ihr in solchen Fällen aktiv auf Perception würfeln?
WulfBorzagh:
Szenario 1
Würfeln lassen,wenn das Ereignis einen festen Wert hat. Wenn natürlich das Ereignis plotrelevant ist, auf jeden Fall gelingen lassen (vielleicht mit kleinen nachteilen)
Szenario 2
Wenn ich als Held Fallen aufstellen würde, dann achte ich auf die Geräusche. Demnach passives autosucced oder mit advantage Würfeln
Wulfi mit Giraffenstarken Ohren
nobody@home:
Ich denke, den konkreten Fall a) kann man schon rein logisch abhaken: wer durch tatsächliche Wildnis streift und nicht bloß auf den normalen Wanderwegen im vertrauten heimatlichen Wald unterwegs ist, der achtet auch auf Geräusche. Das wäre also im Zweifelsfall ohnehin schon ein aktiver Wurf.
Ganz allgemein würde ich die passive Wahrnehmung hauptsächlich, wenn nicht überhaupt nur, dann einsetzen, wenn jemand anderes (kann auch die SL für einen NSC sein, klar) aktiv würfelt, um heimlich zu tun, und dafür dann natürlich schnell mal einen Schwierigkeitsgrad braucht. Um sicherzustellen, daß nicht immer und überall automatisch zwei oder mehr Seiten gegeneinander die Würfel rollen lassen müssen, bevor man weiß, wie's weitergeht, taugt so ein passiver Wert auf jeden Fall, aber ihn zum kompletten Herausnehmen des Zufallselements zu verwenden, ist mMn eine Zweckentfremdung.
Derjayger:
Passive Perception ist ja Take 10, also eine Art statistischer Mittelwert (10+Skill), genauso wie AC (10+Zeugs). Beide liefern erstmal einen festen Wert, an dem sich ANDERE Chars (z.B. Gegner) messen können, ohne eine Würfel-Contest-Orgie veranstalten zu müssen. Man kann es aber tun (bei 3E gab es im Unearthed Arcana meine ich die Regel für AC).
Insofern würde ich an deiner Stelle mit gutem Gewissen würfeln.
TinyMine87:
Zumal die passive perception in Fall 2 für mich auch nicht zieht. Da die volle Konzentration auf dem Kampf liegt. Da achtet keiner mehr auf Umgebung würde ich sagen. Nicht umsonst kann man im Kampf dafür auch würfeln. Wäre hier angebracht. Auch ohne Kampf: hohes Gras, grelles Licht, Dichter nebel etc können m.e. auch dort Ergebnisse variieren. Da ist passive perception nicht gleich passive perception und ich würde den sc der Falle entsprechend anpassen.
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