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[Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn

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tartex:
Das Skript ist ziemlich makellos, und wird durch Harley als unzuverlässige und umherspringende Erzählerin ziemlich aufgeppt - zumindest bis zum 3. Akt. Der ist dann allerdings sehr konventionell und ich konnte keinerlei Wendung mehr entdecken.

Ich finde es wäre viel eleganter gewesen, wenn Harleys Grundkonflikt vom Beginn - ihre Lösung von Joker - nochmals im Finale thematisiert worden wäre. Das hätte dem Film nochmals anständig Oomph gegeben. Man kann natürlich auch argumentieren, dass gerade der fehlende Rückbezug auf ihren Ex die Emanzipation darstellt. Aber irgendwie hätte man das schon noch darstellen können, ohne dass der Joker selbst auftaucht. Stattdessen halt einfach so: Girl Power. Ist halt schon mehr 90ies als noch spannendes Konzept.

Aber Ewan MacGregor war einfach großartig. Wahrscheinlich mein liebster Superhelden-Film-Schurke, der nicht Anti- ist. Natürlich sehr stark von Gangster-Filmen inspiriert.

Grubentroll:
Glaub da warte ich bis er auf Netflix angekommen ist.

Außer Margot Robbies Aussehen reizt mich da wirklich gar nix den Film anzuschauen...

BobMorane:
Ich hatte Spaß, muss ich noch mal schauen um mir ein abschliessenden Urteil zu bilden. Ich war an dem Tag recht ausgelaugt. Er macht viel richtig, z.B. keim langes erklärendes bla bla sonders direkt rein ins Geschehen. Von der Erzählstruktur ist er etwas zerfasert, was natürlich passt, weil Harley die Geschichte erzählt, aber es hat für mich auch was am Seevergnügen gehakt. Margot Robie als Harley ist großartig. Die anderen Charaktere sind gut. Bei Huntress hätten sie sich beim Outfit mehr an einem ihrerComicoutfits orientieren sollen und warum die Taschendiebin Cassandra Cain heissen musste erschliesst sich mir nicht.

tartex:
Ich finde es ist ein klassischer, guter Film, wo man nicht das Gefühl hat, dass wegen einem Studio-vs-Regisseur-Konflikt soviel rumgedoktort wurde, dass einem die einzelnen Teile entgegenfliegen. In der Hinsicht tatsächlich für heutige Verhältnisse fast Autoren-Kino. Aber das scheint ja auch die neue Strategie bei DC zu sein: Filme werden als Film gemacht, nicht als Rädchen in irgendeiner Maschinerie.

Mir sagt das wirklich zu!

Teylen:
Sollte man vorher Suicide Squad gesehen haben?

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