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D&D5: Hin zu mehr Storytelling
Lord Verminaard:
--- Zitat von: Klingenbrecher am 23.02.2020 | 00:28 ---D&D5, so schlank es jetzt auch in seinen Regeln geworden sein mag, ist immer noch ein Dungeoncrawler. Es zaubert mir jedesmal ein lachen auf die Lippen wenn Spieler bei EXP-Grind spielen von Flairrollenspiel sprechen. Sprich nochmals mit deiner Gruppe was sie den jetzt wirklich spielen möchten. Über kurz oder lang werden sie nichts mit Rollenspiel in diesem System erreichen. Den Looten und Leveln, in meinen Augen, ist von D&D, sowie dessen tausende von Klonen, immer noch der Motor.
--- Ende Zitat ---
Daraus spricht so ein bisschen dieser Kohärenzgedanke, der auch hier im Forum lange vorgeherrscht hat. Ich halte das inzwischen für einen Irrweg. Es spricht überhaupt nichts dagegen, dass man looten, leveln und storytelling in derselben Runde mit demselben System machen möchte. Tatsächlich scheint mir genau das der Ansatz und die Kernkompetenz von D&D5 zu sein. Gerade wenn man Milestones statt XP verwendet, wird das denke ich sehr deutlich. (Edit: Oder wenn man z.B. die Größe der Dungeons in heutigen Modulen mit den legendären Dungeons of old vergleicht.)
Disclaimer: Ich spiele auch sehr gerne rules-light und sogar Freiform. Für intensive High-Drama-Runden würde ich niemals D&D nehmen. Aber umgekehrt wird eben kein Schuh draus, das heißt überhaupt nicht, dass man in D&D kein Storytelling machen könnte und sollte.
takti der blonde?:
Auch als Spieler versuche ich das Narrativ der Personnage aufrechtzuerhalten durch Auswahl der Handlungen im Kampf. Ist eben ganz normales Rollenspiel. ;)
Re: Filmreif
Eher Transformers oder Dogville? :)
--- Zitat von: Lord Verminaard am 29.02.2020 | 10:40 ---Ich halte es oft auch nicht 100% durch, aber ich versuche doch, gerade während des Kampfes und gerade auch wenn die Minis auf dem Tisch sind, ein Narrativ aufrecht zu erhalten. Also die Aktionen visuell zu beschreiben. Ich überlege mir vorher, wie ich die Rollen der NSCs und Monster spielen möchte, und gerade bei intelligenten Gegnern versuche ich auch oft, Dialogzeilen rauszuhauen. Ebenso wichtig ist aber, nicht die Motivationen und Ziele der Konfliktparteien aus den Augen zu verlieren. Egal ob du mit Moralregel spielst oder ohne, in vielen Fällen macht es für die Gegner schlicht keinen Sinn, bis zum Schluss zu kämpfen, um nur das offensichtlichste Beispiel zu nennen.
Das meiste davon können auch Spieler berücksichtigen und das werden sie am Ehesten, wenn der DM mit gutem Beispiel vorangeht und sie auch für coole One-Liner oder Aktionen mit Inspiration belohnt. Meine Formel lautet hier: Alles, was filmreif ist, gibt Inspiration (ich limitiere Inspiration auch nicht auf 1x pro Sitzung, sondern auf 1x pro Szene). Setzt natürlich voraus, dass man filmreif gut findet, aber wer filmreif nicht gut findet, kann doch auch gleich OSR spielen. >;D
--- Ende Zitat ---
Lord Verminaard:
--- Zitat von: hassran am 29.02.2020 | 10:59 ---Re: Filmreif
Eher Transformers oder Dogville? :)
--- Ende Zitat ---
Gegenfrage: Hast du in Transformers filmreife Szenen gesehen? >;D
takti der blonde?:
--- Zitat von: Lord Verminaard am 29.02.2020 | 11:06 ---Gegenfrage: Hast du in Transformers filmreife Szenen gesehen? >;D
--- Ende Zitat ---
Qua definitiomem, ja, leider. :)
nobody@home:
--- Zitat von: Lord Verminaard am 29.02.2020 | 11:06 ---Gegenfrage: Hast du in Transformers filmreife Szenen gesehen? >;D
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: hassran am 29.02.2020 | 11:09 ---Qua definitiomem, ja, leider. :)
--- Ende Zitat ---
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