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[Film/Teaser]Constantine

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Red White Dragon:
Ich habe gerade Constantine gesehen und der Film hat mir echt gefallen. Gott sei Dank gehöre ich nicht zu den verklemmten Typen, die nur eine 1:1 Umsetzung des Comics akzeptiert hätten.
Und da ich gerade gelessen habe,dass ein zweiter Teil kommen wird, werde ich NIE ein hellblazer Comic lessen. Vom Hobbit werde ich mich auch fernhalten,da dieses Buch auch verfilmt werden könnte.

Gast:
Mir gefiel der Film auch sehr gut.

Nur das mit der Forsetzung nicht so, ganz alleine weil Constantines Tod ein wesentlich cooleres Ende für den Film und die ganze Geschichte gewesen wäre.

Mike S. Blueberry:
ich weiß nicht - in diesem Fall könnte Teil 2 eine echte Chance sein.
Hellblazer - ist auch in Comickreisen nicht eine absolut überbekannte Figur!
jetzt wo der Film - einer breiten Masse zumindest eine Grundstory mitgetielt hat - besteht die Möglichkeit auf den
besonderen Charme der Comics (gerade die von Ennis) mehr einzu gehen.
Bestes Beispiel das Teil 2 einer Comicverfilmung besser werden kann ist ja spider man!
(wobei ich beide Teile jetzt nicht gaaanz so überragend finde)

Fat Duck:
Das wage ich zu bezweifeln, da kaum jemand weiß, dass es sich um eine Comic-Verfilmung handelt. Ich selbst habe das erst später erfahren.
(Von Hellblazer kannte ich bisher nur den Namen...)

Visionär:
Euch hat der Film gefallen ?  :o
Ich fand' ihn gerade so mittelmäßig.
Es wird mal wieder ein uralter und abgedroschener Plot daher zitiert: Der Sohn des Satan will auf die Erde. *gähn*
Dazu braucht er: Das Blut Christi, das sich auf dem Speer des Schicksals befindet, den die Nazis (Wer sonst?) in einer Hakenkreuzflagge in Mexiko vergraben haben. Ein Medium braucht man auch noch, sowie einen Verräter (Wer hätte auch geahnt, dass dies Gabriel sein würde?).
Nebst dem Plot haben mich auch die Dialoge und Bilder genervt: Altbackene Platitüden werden da ständig ausgetauscht Die Bilder sind einfach nur flach und ohne Hintergrund. Mittlerweile ist es ja echt Mode geworden, bedeutungsschwangere Bilder zu drehen, gepaart mit seltsamen, rätselhaften Worten, die irgendwie mysteriös klingen sollen. Dahinter verbirgt sich aber leider nichts als Effekthascherei. Mysteriös und Rätselhaft, ja, aber leider ohne jegliche Relevanz... und damit lächerlich.

Das Ende des Films ist echt schlecht: Ein drittklassiger Schauspieler spielt den Teufel, wird natürlich reingelegt, es kommt zu einer unglaublichen Morphszene (Hände in die Lungen) und Constantine ist geheilt. Gut, dass sich am Ende nicht geküsst wurde.

Zynismus und schwarzen Humor habe ich schmerzlich vermisst... den pathetischen Versuch habe ich allerdings zu Hauf erkennen können.

An Peinlichkeit nicht mehr zu übertreffem, waren die Riten des Exorzismus: Die ständige Wiederholung von "In Nomine Patris, etc... Blabla" mag vielleicht das amerikanische Publikum überzeugen, mich jedoch nicht. Mehr Hintergrund, mehr Dichte, mehr Recherche wäre schön gewesen, dann hätte man vielleicht schönen Exorzismus gesehen, anstelle dieser seltsam anmutenden Riten und dem Latein für Anfänger!

Was machte diesen Film denn nun überhaupt mittelmäßig?
Keanu Reaves kommt als Constantine gut rüber.
Gute Actionszenen, insbesondere die heiligen Waffen.
Die Idee von Midnight's Club
Die Darstellung der Hölle, fand ich sehr gelungen

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