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Die Sache mit den Hitpoints

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Mouncy:
Bei D&D sind alles Fleischwunden ihr Sissies!  ~;D

nobody@home:

--- Zitat von: Mouncy am  9.04.2020 | 11:56 ---Bei D&D sind alles Fleischwunden ihr Sissies!  ~;D

--- Ende Zitat ---

Und wir sind alle der Schwarze Ritter? ~;D

Mouncy:

--- Zitat von: nobody@home am  9.04.2020 | 12:07 ---Und wir sind alle der Schwarze Ritter? ~;D

--- Ende Zitat ---
Exactly.

Ainor:

--- Zitat von: nobody@home am  8.04.2020 | 13:35 ---Dazu müßten wir uns natürlich erst mal auf eine Definition von "wirklich funktionieren" einigen. ;)

--- Ende Zitat ---

Nun, ich rede von Simulationssystemen die Wunden detailierter beschreiben und die auch ausserhalb der absoluten Standardsituationen sinnvolle Ergebnisse liefern.


--- Zitat von: YY am  8.04.2020 | 13:33 ---Eine detaillierte Verletzungssimulation wird da zu kompliziert, wo sie Selbstzweck wird und keinen Spielzweck mehr erfüllt - und das passiert in den allermeisten Spielstilen ziemlich früh.
Dann bleiben schnell nur noch Sonderfälle wie Twilight 2013 oder Millennium's End übrig.

--- Ende Zitat ---

Das sind bezeichnenderrweise beides Systeme wo vor allem mit Knarren auf Menschen geschossen wird, aber nicht z.B. mit Blitzstrahlen auf Geister. 


--- Zitat von: YY am  8.04.2020 | 13:33 ---Diese Strategiespiele verwenden aber nicht deswegen HP, weil diese so realistisch, sondern weil sie ein tauglicher Kompromiss und vor Allem so intuitiv verständlich sind.

--- Ende Zitat ---

Genau. Selbst wenn man realistisch seien möchte kommt man trotzdem auf HP zurück, einfach weil sie funktionieren. Sogar in Computerspielen wo die erhöhte Komplexität nicht allzu schlimm ist. Die Diskussion um "unrealistische" HP ist ja fast so alt wie D&D selbst, aber seit 45 Jahren haben sich detailiertere Systeme insbesondere in der Breitbandfantasy absolut nicht durchgesetzt, und ich denke das liegt daran dass sie einfach nicht funktionieren.

Verletzungssysteme die weniger detailiert sind (z.B. mit verletzt, bewusstlos, tot Zuständen) dagen trifft man häufiger (Fate gehört wenn ich das richtig verstehe auch dazu).



--- Zitat von: Trollkongen am  8.04.2020 | 15:27 ---Jein. Ich habe als Spielleiter D&D5 durchaus bewusst genommen, weil man eben später "larger than life" wird, also sich mit Drachen oder allein mit einer Horde Oger anlegen kann. Kein Problem damit. Und ich will auch gar nicht, dass ein Goblin einen drei Wochen ins Lazarett schicken kann.

--- Ende Zitat ---

Ich denke man sollte das HP System an sich von der Kampfschwierigkeit trennen. Wenn die Monster bei D&D stärker wären würde es sich anders anfühlen.
In einem System mit dem gleichen Stil aber ohne HP hätten die Oger halt eine 0,01% Chance den Charakter zu verletzen. Richtig ist dass allerdings dass HP die massive Ungleicheit etwas verschleiern. 


--- Zitat von: Trollkongen am  8.04.2020 | 15:27 ---Die Frage ist halt nur: Wie präsentiert man das? Dass man bei der Suspension of disbelief großzügig sein sollte, ist klar. Aber die aufrechtzuerhalten geht beim dritten kritischen Treffer des Drachen, wenn man diese als echt fiese Wunden interpretiert, nurmehr schwer. ;)

--- Ende Zitat ---

Also ich beschreibe Angriffsaktionen die eine substantiellen Teil der HP kosten (etwa 40% des Maximums) oder jemanden auf 0 reduzieren einzeln als schwere Treffer. Gegner die 50% HP verloren haben sind sichtbar verletzt (aka bloodied). Allerdings verwende ich auch die "gritty realism" Optionalregel  wonach Long Rests länger dauern so dass sich das mit der Suspension of disbelief in Grenzen hält.

Wenn man das nicht macht gibt es eigentlich 2 Möglichkeiten: entweder "superheldig" wie schon im Thread beschrieben, oder man nimmt halt an dass man sich beim Rasten irgendwie magisch heilt.

Gunthar:

--- Zitat von: General Kong am  6.04.2020 | 19:42 ---Man kann m.W. in keiner Edition TP durch einfache Stress verlieren  nach dem Motto "Die Dame von E8 auf B2 - Schach! Du verliert 1W4 TP durch die enorme Anspannung!"

--- Ende Zitat ---
Mann, die Dame eiert aber auch schön durch die Gegend!  :o ;D >;D

Bei D&D 5 kann man die TP als Ausdauerpunkte sehen. Erst der Treffer auf 0 HP hat Konsequenzen. Wir haben eine Hausregel, bei der man einen Kritischen Schaden kassiert, wenn man auf 0 TP kommt. Midgard hat die Sache recht elegant gelöst mit Ausdauerpunkten und Lebenspunkten. Letztere steigen kaum an (höchstens durch Steigerung der Konstitution). Wenn ein Angriff abgewehrt wird, gibt es Ausdauerschaden. Wird der nicht abgewehrt, so wird der Schaden bei den LP abgezogen. Und letztere sind eben beschränkt. Je nach Menge hält man 2 bis 5 schwere Treffer aus.

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