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Die Sache mit den Hitpoints

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YY:

--- Zitat von: Trollkongen am  6.04.2020 | 16:54 ---Wenn man insgesamt 50 Schaden heruntergeprügelt bekommen hat, heißt es also nicht, dass man fünfmal so tot aussieht wie ein typischer Level-1-Charakter und trotzdem noch munter dabei ist, sondern dass man aus verschiedenen Gründen diese vielen gefährlichen Treffer irgendwie überstanden hat.

So weit, so gut. Macht Sinn.

--- Ende Zitat ---

Es ist nichts Ernstes passiert, aber eigentlich ist doch was passiert - es ist nämlich entschieden nicht das Gleiche, von einer Ogerkeule leicht bzw. doch nicht so richtig verletzt zu werden wie vom Dolch eines Bauern ;)

Da kann man drehen und wenden, wie man will: HP sind eine Metaressource, die nur sehr bedingt eine Spielweltentsprechung hat. Und je genauer man hin schaut, um so deutlicher fallen die Widersprüche auf.

 

--- Zitat von: Haukrinn am  6.04.2020 | 17:40 ---Ansonsten, ja die mit der 4E erweiterte und mit der 5E konsequent fortgeführte Umdeutung der Hit Points als allgemeines "wie voll ist die Batterie deines Charakters noch" mag erst einmal weniger greifbar erscheinen. Ich persönlich finde sie nur konsequent und viel logischer als die Tatsache, dass Charaktere mit dem Stufenanstieg immer mehr Prügel aushalten (wie es zum Beispiel bei der 3E noch war).

--- Ende Zitat ---

Da war dann aber 3E der Ausreißer. Siehe z.B. hier.



Ich bin da beim ghoul:
HP sind ein abstrakter Maßstab dafür, was noch geht. Ihre Spielweltentsprechung ist bestenfalls diffus und den Schuh, jedem Angriff eine Beschreibung zuzuordnen, die dann im Gesamtbild doch wieder ziemlich hanebüchen wirken, ziehe ich mir nicht an.

Wenn das gewünscht ist, spielen wir ein System, das mir das direkt in greifbarer Form liefert oder mir wenigstens keine Knüppel zwischen die Beine wirft.

nobody@home:
Persönlich kann ich mit "Trefferpunkte sind eben Trefferpunkte und stellen einfach nur sich selbst dar" recht gut leben -- das ist ja in vielen anderen traditionellen Rollenspielen auch nicht wirklich anders, und wenn im Videospiel mein "Gesundheitsbalken" nach einem Treffer ein Stück schrumpft, frage ich auch nicht jedesmal konkret nach, ob das nun einer Platzwunde, einer Zerrung, oder einer Gehirnerschütterung entspricht. Das läßt sich aus meiner Sicht durchaus 1:1 übertragen.

Wenn ich einzelne Verletzungen tatsächlich mal konkreter modellieren wollte, würde ich wohl gleich ein anderes System nehmen; das hat D&D nämlich noch nie hergegeben.

Almah:
Beschreibungen von HP sind gut und sogar integral zum Spiel imho. Sie müssen kurz und knackig sein, aber ich würde mich nicht darin vertiefen, wie genau ein Charakter jetzt 5 HP wegsteckt. Wichtig ist nur, dass sie durch diese kurzen Beschreibungen zwischen oder während ihren Zügen ein lebhaftes Bild des Kampfes bekommen. Greifen sie einen wütenden Ork an, der mit seinem Streitkolben wild umherschwingt? Dann droht es ihre Arme zu brechen, ihre Panzerung zu zertrümmern, Zähne rauszuschlagen usw.

Darin wird man mit der Zeit immer besser. Es ist gut, sich schon ein paar Szenarien wie du es getan hast vorzustellen. Was könnte einem Körper physisch und geistig während des Kampfes passieren? Welche Reaktionen hat man auf bestimmte Angriffe, wie weicht man sie aus, steckt sie weg oder nimmt sie hin?

Feuersänger:
Wir machen das ganz gerne brutal-splätterig, jdf für die untdre Hälfte der HP. Dann beißen eben Axtklingen tief ins Fleisch und das Blut spritzt meterweit. Dazu gibt es ja magische Heilung, die hinterher alles wieder richtet.
Dass man trotz so schwerer Verletzungen keine Abzüge erleidet, liegt dann halt am Adrenalin.

General Kong:

--- Zitat von: Haukrinn am  6.04.2020 | 17:40 ---Naja rasten geht ja jetzt nicht immer. Insofern finde ich das unproblematisch.

--- Ende Zitat ---

Klar, baer eben mindestsn genaus so oft wie früher.
Der Unterschied:
D&D BECMI:
"Oh, wird sind total heruntergekämpft. Wir ziehen uns zurücj und rasten eine Tag. da haben wir dann alle je einen TP wieder (also Dieb 5 von 24, Kämpfer 11 von 56, Zauberer 3 von 12 usw.) und wenn wir alle Heiltränke trinken und der Kleriker nur Heilsprüche memoriert udn die wegzaubern sind wir fats zur Hälfte ausgeheilt."
D&D 5:
"Oh wir sind total heruntergekämpft. Alle mal bubu machen und schon stehen wir wie ne EINS wieder da!"

Was ist besser, was ist schlechter? - Geschmacksfrage und Gewohnheit. Es hat aber halt Einfluss auf die Spielweise.

Dass TP aber etwas anders sind als eine Abstraktion der Kampffähigkeit ist nichts was die Fünfte eingeführt hätte. Allerdinsg kann ich mich nicht erinnern, dass ich schon einmal gesehen hätte, dass man durch etwas anderes als Hiebe, Gifte, Schläge und Feuerbälle oder andere körperliche Anstrengungen TP verloren hätte.

Man kann m.W. in keiner Edition TP durch einfache Stress verlieren  nach dem Motto "Die Dame von E8 auf B2 - Schach! Du verliert 1W4 TP durch die enorme Anspannung!"
-
Wäre ja mal was! Schach bis zum Tod!
Und beim Skat geht der SC nicht nur Schneider-Schwarz, sondern auch drauf ...  ~;D

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