Medien & Phantastik > Sehen
Jeder Mann ein winselnder Idiot?
6:
--- Zitat von: YY am 9.04.2020 | 13:27 ---Da muss man schon zu den lieblosen Fortsetzungen oder den Reihen gucken, die auch damals direkt als Gurken beurteilt wurden (Chuck Norris und Steven Seagal lassen grüßen).
--- Ende Zitat ---
Und da kommen wir auf Pudels Kern. Das Problem ist weniger die Genderisierung oder sowas, sondern die Gurkenidee, dass man einfach nur erfolgreiche Bestandteile in einen Film reinmischen muss, um einen erfolgreichen Film zu produzieren. In diese Gurkenkategorie gehören Ghostbusters und 3 Engel für Charlie halt auch dazu. Sind dafür an der Kinokasse abgestraft worden.
Hollywood wird sich was neues suchen, wie sie ihre Stars durch den Film jagen können.
Wäre es da nicht besser über gute Charakterentwicklung genderunabhaengig zu diskutieren?
Jiba:
--- Zitat von: First Orko am 9.04.2020 | 14:00 ---Rambo ist kein Familiendrama.
--- Ende Zitat ---
Na, Rambo 1 vielleicht schon, wenn wir den Colonel als Vaterfigur verstehen wollen. ;)
tartex:
--- Zitat von: Supersöldner am 9.04.2020 | 14:00 ---der einsame Held soll also nicht mehr gegen das Böse ziehen dürfen ? Klingt für mich mehr nach einer Forderung der Liga der Superschurken.
--- Ende Zitat ---
Was sich durch fast alle deine Threads zieht: du operierst mit einem sehr eindimensionalen Gut/Böse-Begriff. Und du versucht dann die Widersprüche, die daraus entstehen aufzulösen, indem du dir dann Superhelden-Szenarien zu diesen Widersprüchen überlegst. Nachdem das schon viele Jahr so dahingeht, ohne, dass eine wirkliche Lösung zu entdecken ist, wäre der Vorschlag von meiner Seite: versuche einfach diesen comichaften Schwarz-Weiß-Moralbegriff nicht auf die Wirklichkeit zu legen, sondern stell dir einfach vor, dass fast jeder - egal ob Held oder Schurke - von sich überzeugt ist, dass er im Team "Gut" spielt.
:btt:
Darius der Duellant:
--- Zitat von: Jiba am 9.04.2020 | 13:53 ---Also später noch von der Seitenlinie mit einem hämisch dahergegrinsten Spruch reingrätschen, bevor er zugemacht wird, ja? :P
--- Ende Zitat ---
Oh nein, wie kann ich mich nur erdreisten eine mit maximaler Ideologie aufgeladenen politischen Kampfbegriff in einem Forum in dem politischer Diskurs EXPLIZIT NICHT GEWÜNSCHT IST, nicht seriös&ausführlich zu kommentieren, fürchterlich...
Sashael:
--- Zitat von: YY am 9.04.2020 | 13:52 ---Aber wenn das
der Maßstab ist, dann ist wohl alles toxisch, was in den letzten paar tausend Jahren irgendwo mal als männliche Tugend gegolten hat.
--- Ende Zitat ---
Öhm ... nope. Da gab es noch DEUTLICH mehr "männliche" Tugenden abseits von "Ich ziehe das alleine durch".
Aber ja, ich finde das Männerbild, das den einsamen Streiter idealisiert, tatsächlich schlecht. Mich nerven ja auch Kerle, die nicht nach dem Weg fragen wollen. Obwohl das im Zeitalter von Google Maps deutlich abgenommen hat. ;D
--- Zitat von: tartex am 9.04.2020 | 14:00 ---Also ich habe Rambo I so verstanden, dass ein Mann vom Militär bewußt auf toxisch gezüchtet wurde, und jetzt zurück in der Heimat genau deshalb nicht mehr zu gebrauchen ist und auf die einzige Art, die er kennt, - eben eine toxische - zurückschlägt.
Die Toxizität ist quasi das deklarierte Thema des Films.
--- Ende Zitat ---
Jup, und deshalb sind die Machwerke #2 und #3 so ein absoluter Tiefschlag. Und lassen deutlich werden, dass die Message des ersten Films nicht angekommen ist.
BOAH! Schreibt weniger!
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