Medien & Phantastik > Sehen

Jeder Mann ein winselnder Idiot?

<< < (19/45) > >>

Jiba:
Das ist falsch. Er hat James Bond lediglich aufgehalten. Getötet hat ihn Hank Scorpio.

Supersöldner:
Was nur dank Homer möglich war. Hank hat ihm auch Klar den Ruhm dafür zu gesprochen.

Alexandro:

--- Zitat von: Pyromancer am  8.04.2020 | 13:17 ---Ja eben. Es war eine fadenscheinige Ausrede: "Jeder, der den Ghostbusters-Film kritisiert, ist ja nur ein männerhassender Antifeminist, ein Ewig-Gestriger, und wahrscheinlich noch rechtsradikal und mit Amokläufer-Tendenzen dazu!" Dabei war es eben objektiv (so objektiv es eben bei so etwas geht) ein schlechter Film. Und dann ist es eben auch legitim, auf die Gegenbeispiele zu zeigen und zu sagen: "Stimmt ja gar nicht, wir (egal, ob mit wir jetzt die Kinozuschauer allgemein oder die Gruppe der alten, weißen Männer gemeint ist) mögen auch Filme, in denen starke Frauen die etablierten Hauptrollen von den Kerlen übernehmen. Ihr müsst es halt nur GUT machen." In den Fällen bleiben dann nämlich wirklich nur die sprichwörtlichen drei Internet-Sexisten übrig, die damit ein Problem haben.

--- Ende Zitat ---

Ich orientiere mich da am Kontext:
- Wird der Film/die Serie schon "präventiv" kritisiert, bevor man was zur Qualität sagen kann?
- Werden auch qualitativ hochwertige Sachen (Fury Road, Wonder Woman, She-Ra) in dieser Weise kritisiert, bevor es einen Konsensus gibt (bzw. wird danach versucht zu relativieren, alá "Das ist ja nur trotz der Frauen und überhaupt haben eigentlich Männer  das Franchise gerettet")?
- Sind die Kritiker besessen von Einspielergebnissen, um einen "Flop" zu "beweisen" (außer da, wo es ihnen nicht in den Kram passt und sie Rotten Tomatoes, Google Analytics oder ähnliches bemühen müssen)?
- Werden ältere Sachen aus einem Franchise zitiert, ohne Ahnung davon, worum es in diesem Franchise geht (mein Liebling ist immer noch: "Plumpe sozial-politische Allegorien? Frauen in Führungsrollen? Das ist Verrat an Roddenberrys Star Trek!1!elf!!")
- werden strukturelle Schwächen der Story mit dem Vorkommen von weiblichen Hauptcharakteren gleichgesetzt, so als würde das eine das andere bedingen (bzw. in Filmen ohne weibliche Hauptcharaktere ignoriert - siehe das Abfeiern des furchtbaren Sonic-Movies in entsprechenden Kreisen)
usw. usf.

All das sind recht deutliche Hinweise darauf, dass der Kritiker (unabhängig davon, ob er zufällig dieselbe Meinung bezüglich der Qualität des Produktes hat, wie normale Leute) "aus seinem Arsch redet" und nicht ernst genommen werden sollte. Auch eine kaputte Uhr ist zweimal am Tag richtig, das macht sie aber noch nicht zu einem validen Zeitmesser.

Medizinmann:

--- Zitat ---Da würde ich dann doch gerne ein paar Beispiele erfahren, wo man die "winselnden Idioten"-Männer in den Medien der letzten 10 Jahre so finden kann. Mir selbst fällt da leider kein einziges Beispiel dafür ein.
--- Ende Zitat ---
Last man Standing !
( Familien Comedy Serie mit Tim Allen) der Ehemann einer der Töchter ist : Canadier, Pazifist,Atheist,Vegetarier und ein Feigling.
Anscheinend alles total verwerfliche Charsackterzüge laut den Autoren .
Und (IIRC soooo genau verfolge ich die Serie nicht ,seit dem sie ab  der 3ten Staffel Politisch Inkorrekt wurde) hat er seine Frau auch betrogen,aber sie hat ihm verziehen .

Hough
Medizinmann
 

Medizinmann:
P.S.
Auhauerha


--- Zitat ---Die Entwicklung setzt teilweise schon deutlich früher ein. 1973 beginnt mit dem Tod von Bruce Lee der Abstieg des toughen Mannes. Schon Jackie Chan  war immer etwas trotteliger. Aber trotz seiner Berührung mit dem winselnden Idioten folgte er einer klassischen Heldenreise. So viele Männer konnten sich mit Jackie Chan identifizieren, weil sie wussten, dass sie winselnde Idioten waren, aber hofften, sich ebenfalls zur klassischen Heldenreise aufmachen zu können.

Mit Jackie Chan beginnt aber nur eine jüngere Entwicklung. Schon in den frühen Filmen waren es doch vor allem die Männer als winselnde Idioten, die begeisterten. Wer fällt uns aus dieser Zeit noch als Held ein? Charly Chaplin und Buster Keaton.

--- Ende Zitat ---
Also ich habe mich seit frühester Kindheit mit dem HKAT befaßt
Jackie Chan wollte sich MIT ABSICHT vom Bruce Lee Image absetzen ,weil einige Studiobosse ihn als 2ten Bruce Lee vermarkten wollten.
in seinen Filmen spielte er auch nie einen winselnden Idioten ( Police Story um nur ein paar der vielen Filmne zu nennen )
Sondern einen MENSCHLICHEN Helden , der auch mal "aufs Maul" bekommt, aber immer mutig weitermacht und am Ende siegt
Und neben dem eher lustigen JC schmeisse ich mal Donnie Yen in den Raum (Flash Point , Sha Po Lang,Dragon Tiger Gate, Ich kann die Liste beliebig fortsetzen)
UND JC hatte auch ernste & Traurige Rollen, nicht erst seit Karate Kid , sondern auch schon vorher.
Also deine "Analyse" ist von vorne bis hinten Fasch !
(Musste mal gesagt /geschrieben werden !! )
(und ganz Nebenbei ,ICH habe mich nie mit JC Identifiziert (dafür war er einfach zu gut) sondern eher war Sammo Hung Kam Bo mein Vorbild)

P.P.S
weder Buster Keaton noch Charlie Chaplin waren winselnde Idioten sondern immer Leute die gegen Widrigkeiten ankämpften . Die Komik ihrer Filme begründete sich (u.a.)auch in diesem Kampf gegen die Natur & die Umstäde .
WENN überhaupt waren dann eher die 3 Stooges die Idioten, die sich gegenseitig Hauen und deswegen Heulen.
Auch wieder so ein Satz wo ich den Kopf schütteln muss ,wie man nur so daneben liegen kann und Buster Keaton oder Charlie Chaplin als winselnde Idioten sieht *Kopfschütteln*

der mit den Eastern Condors tanzt
Medizinmann

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln