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Erklärt mir die Nachteile des Advantage-/Disadvantage-Konzepts

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Lord Verminaard:
Was Selganor sagt.

Weltengeist:

--- Zitat von: Rhylthar am 13.05.2020 | 15:32 ---Eigentlich ist die DC-Festlegung laut PHB/DMG auch recht starr. Und da ist ein +5 Bonus über Advantage dann schon ein sehr heftiger Boost in dem grobkörnigen System.

--- Ende Zitat ---

Ich bin mir gerade nicht sicher, dass ich verstehe, was du meinst. Beziehst du dich darauf, dass in der "Typical DC Table" nur Schwierigkeitsgrade in 5er-Schritten vorkommen (5, 10, 15,...)? Da wäre meine Lesart, dass es genau deshalb "Typical DC Table" heißt, weil es eben nicht die einzigen DCs sind, sondern nur die, die man sich leicht merken kann. Und da ich in offiziellen WotC-Abenteuern auch jede Menge anderer DCs finde, vermute ich, dass man diese Fünferstufen nicht religiös nehmen muss.

Runenstahl:
Ich persönlich mag das Vorteil- Nachteilsystem eben weil es einfach und unkompliziert ist. Mit der Regelversion kann ich prima leben auch wenn ich persönlich z.B. das oben bereits angesprochene System aus Shadow of the Demonlord weitaus eleganter und gelungener finde. Was mich bei D&D jedoch eher stört, ist das man ein derart simples System hat und einige Zauber dann jedoch plötzlich einen extra W4, W6 oder Wwasauchimmer auf Proben geben statt einen Vorteil. Sprich das einfache System wird in einigen Fällen gezielt umgangen.

Wie Selganor schon sagte muss jeder selbst wissen was er vom Fertigkeitssystem hält. Ich persönlich finde es einfach und völlig ausreichend. Ein wenig mehr Gestaltungsraum bei den Fertigkeiten währe schön (feinere Abstufungen zwischen "Das habe ich gelernt" und "Das habe ich nicht gelernt" wären nett), aber so wie es ist funktioniert es auch. Gerade die Fertigkeitsinflation bei einigen Systemen (inklusive früherer D&D Varianten) empfinde ich selbst immer als störend. "Sich Verstecken" und "Leise Bewegen" müssen z.B. keine zwei Fertigkeiten sein. Und das gilt auch für viele andere Fertigkeiten. Weniger ist da oft mehr (zumindest für mich).

Das der Spielraum zwischen Stufe 1 und Stufe 20 nun deutlich geringer ist empfinde ich als großen Vorteil (ohne Magie ca. +5 bis +17 statt wie bei 3.5 oder Pathfinder +7 bis +über 30). So ist die Probe der Schwierigkeit 20 für den niedrigstufigen Charakter eine echte Herausforderung während es für den Meister auf Stufe 20 dann zwar leicht aber halt kein Autoerfolg mehr ist.

Trollkongen:
Die Grobkörnigkeit - es gibt maximal ein Vorteil bzw. ein Nachteil - kann natürlich auch dafür sorgen, dass es teils was lächerlich wird. Ist man blind, vergiftet und erschöpft am Boden liegend ist das genau schlimm wie wenn man nur am Boden liegt.  ~;D

schneeland (n/a):

--- Zitat von: Weltengeist am 13.05.2020 | 16:55 ---Ich bin mir gerade nicht sicher, dass ich verstehe, was du meinst. Beziehst du dich darauf, dass in der "Typical DC Table" nur Schwierigkeitsgrade in 5er-Schritten vorkommen (5, 10, 15,...)? Da wäre meine Lesart, dass es genau deshalb "Typical DC Table" heißt, weil es eben nicht die einzigen DCs sind, sondern nur die, die man sich leicht merken kann. Und da ich in offiziellen WotC-Abenteuern auch jede Menge anderer DCs finde, vermute ich, dass man diese Fünferstufen nicht religiös nehmen muss.

--- Ende Zitat ---

Ich glaube, was Rhylthar meint ist, dass man statt Vorteil/Nachteil optional auch einen +5 Bonus (bzw. -5 Malus) geben kann.


--- Zitat von: Trollkongen am 13.05.2020 | 17:24 ---Die Grobkörnigkeit - es gibt maximal ein Vorteil bzw. ein Nachteil - kann natürlich auch dafür sorgen, dass es teils was lächerlich wird. Ist man blind, vergiftet und erschöpft am Boden liegend ist das genau schlimm wie wenn man nur am Boden liegt.  ~;D

--- Ende Zitat ---

Ja, oder etwas weniger extrem: wenn Fernkampf bei Nebel schon Nachteil gibt, dann gibt es halt keinen Unterschied zwischen Fernkampf bei Nebel und "in tiefster Nacht auf ein Ziel mitten im Getümmel" schießen.

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