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Erklärt mir die Nachteile des Advantage-/Disadvantage-Konzepts

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Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Kaskantor am 13.05.2020 | 10:43 ---Anfangs fand ich es sehr cool und zugegebenermaßen läuft es auch recht fix von der Hand.
Mittlerweile mag ich das Feature und insgesamt die gane Beschneidung des Spiels garnicht mehr und wandere deswegen gerade zu SF/ PF2 ab.

Adv./ Disadv. ist schon sehr mächtig und alle Beteiligten versuchen nur noch, dass es darauf hinausläuft.
Das Problem an der Sache ist aber für mich, dass es viel zu grob ist und sobald beides vorhanden ist, löst es sich komplett auf.
Sprich bekommt Partei A 3 Vorteile und bekommt wegen Partei B 1 Nachteil, gibt es für keine Partei mehr was.

Wurde mir persönlich mit der Zeit immer langweiliger.

--- Ende Zitat ---

+1 (Hervorhebung von mir)

Wir sind inzwischen komplett von der 5e weg und spielen jetzt 4e.

Außerdem finde ich es unsauber geschrieben. Auf der einen Seite ist es stellenweise kleinteilig verregelt, wann A/D erzeugt wird. Auf der anderen Seite steht im DMG, der SL soll es frei Schnauze vergeben, wenn es passt.

Koruun:
Vorteil: es ist einfach.
Nachteil: es ist einfach.

WulfBorzagh:
Als Spelleiter hat man mit dem System echt vorteile. Man kann einiges Handwedeln und sagen gibt nen Vorteil, oder gibt nen Nachteil. Das akzeptieren die Spieler auch im Regelfall (Pun intended).
Nur wenn die Situation zu kompliziert wird stößt man an seine Grenzen, aber da kann man immer noch mit zusätzlichen +? oder -? arbeiten.
Und man muss eine Kontinuität innehaben. Was heute nen NAchteil gibt, muss es morgen auch geben und da ist es macnhmal schwer sich zu merken, wie man das vor 3 Wochen geregelt hat.


Wulfi meist Vorteile/Nachteile nach gutdünken vergebend.

Runenstahl:

--- Zitat von: Zed am 13.05.2020 | 18:24 ---@Runenstrahl: Wie handhabt Shadow of Demonlord die Skill-, bzw die Advantage-/Disadvantage-Frage?

--- Ende Zitat ---

Aus dem Kopf: Vor- und Nachteile werden miteinander verrechnet. Hat man am Ende was über, so wird jeweils ein W6 geworfen und der höchste Wurf modifiziert das Ergebnis. Anonsten ist es ein normales W20 System.
Beispiel: 3 Vorteile, 1 Nachteil. Man würfelt 2W6 und der höhere Würfel gibt den Bonus auf den W20 Wurf an.

Ich mag das sehr weil es gleich mehrere Probleme behebt. Würde man D&D mit meheren Vorteilswürfen spielen, so kommt man (theoretisch) irgendwann bei oder nahe bei 20 raus. Hier hingegen spielen der eigentliche Fertigkeits- oder Angriffsbonus immer noch eine große Rolle eben weil der Modifikator auf maximal +6 / -6 begrenzt ist. Dennoch bringt es etwas mehrere Vorteile zu haben weil dies die Chance darauf auch wirklich den maximalen Bonus von +6 zu bekommen deutlich erhöht. Und wenn das System konsequent damit arbeitet (das weiß ich allerdings nicht genau) und die meisten (am Besten alle) Boni / Mali als Vor- bzw Nachteile gehandhabt werden, dann macht es die Sache halt deutlich einfacher.

Mouncy:

--- Zitat von: Koruun am 13.05.2020 | 20:33 ---Vorteil: es ist einfach.
Nachteil: es ist einfach.

--- Ende Zitat ---
tldr



--- Zitat von: Runenstahl am 13.05.2020 | 21:08 ---Aus dem Kopf: Vor- und Nachteile werden miteinander verrechnet. Hat man am Ende was über, so wird jeweils ein W6 geworfen und der höchste Wurf modifiziert das Ergebnis. Anonsten ist es ein normales W20 System.

--- Ende Zitat ---
Ja genau das hatte ich gemeint. Finde ich einen super Kompromiss. Dürfte sich in genau der Form auch relativ einfach als Hausregel verwenden lassen.

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