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Herr der Ringe RPG (Coda System) - Erfahrungen???
Vanis:
--- Zitat von: Crazydwarf am 31.03.2005 | 09:51 --- Die Charaktere waren schon am Anfang (obwohl Startcharas) recht heftig und mein Zwergen-Handwerker (nichtmal Krieger) hat zusammen mit unserem Rohirrim-Krieger mit minimaler Unterstützung unseres Magiers jeder einen gepanzerten Olog-Hai verdroschen.
--- Ende Zitat ---
Meinst du Olog- oder Uruk--Hai. Ersteren hätten drei Anfangschars in meiner Runde nicht so ohne weiteres plattgemacht. Meine Gruppe hat das in gemeinschaftlicher Arbeit zu fünft mal hinbekommen. Da hatten sie aber auch schon 4 Aufstiege hinter sich.
CrazyDwarf:
Ich meine das was ich geschrieben habe. Deswegen hab ich mich ja auch gewundert das wir drei das überstanden haben...
Vanis:
--- Zitat von: Crazydwarf am 31.03.2005 | 10:03 ---Ich meine das was ich geschrieben habe. Deswegen hab ich mich ja auch gewundert das wir drei das überstanden haben...
--- Ende Zitat ---
Das Problem bei Hdr ist, dass der SL sich mit den Gegner und Kampfregeln gut auskennen muss. Die Grundregeln sind einfach. Aber wenn man nur auf die Werte der Gegner schaut können diese teilweise zu schwach sein.
Odcer ihr hattet einfach nur Glück. Immerhin sind das ja Helden gewesen, die können so was halt ;)
Boba Fett:
Wie gesagt, es geht um "Hören/Sagen"...
Als beispiel wurde der typische Halbling "Dieb" genommen, der irgendwann sowas von gut in Sachen Heimlichkeit und Diebstahl sei, dass es da kaum ein Hinderniss gäbe.
Und ähnliches. Also nicht nur Kampfbezogen.
Vanis:
Bezüglich "die Helden werden zu schnell zu gut": Wenn sich ein Spieler wirklich nur auf seine Hauptfertigkeiten konzentriert, dann wird er sehr schnell sehr gut. Liegt daran, dass nicht nur die Fertigkeit besser wird, sondern auch daran, dass man sich neue Vorteile und besondere Fähigkeiten im Lauf der Zeit holen kann. Dann hat ein Charakter aber wirklich nichts anderes gemacht. Er ist einseitig.
Schaut man sich die NSCs an, wie in dem Gefährtenquellenbuch" sind grad die Hobbits erstaunlich "schlecht", obwohl einige schon ein paar Aufstiege hinter sich haben. Dies liegt daran, dass eben nicht nur auf die für Abenteuer wichtigen Fertigkeiten geachtet wurde, sondern auf den Hintergrund. So hat ein Hobbit vielleicht auch einen super Wert auf Koch, Kräuterkunde, Gartenarbeit und Würfelspiele. Gerade ein Hobbit ist kein typischer Abenteurer. Da sollte man vielleicht schon bei der Charaktererschaffung drauf achten. Hobbits können, wenn sie voll ausgespielt werden, richtige Killermaschinen werden. Da sollte aber der SL ein Wort einlegen und drauf achten, dass die Chars stimmig sind...so wie in jedem andern Rollenspiel auch.
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