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5e - Änderungen/Neue Optionen an/für Ability Score Zuweisung angekündigt

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nobody@home:

--- Zitat von: Rhylthar am 26.06.2020 | 19:04 ---Abteilungen? Vielleicht nicht, evtl. ist die HR-Abteilung sogar bei Hasbro in letzter Konsequenz.

Nur:
Welche Konsequenzen ziehe ich jetzt aus dieser Nachricht als D&D-Spieler? Das ist doch der entscheidende Punkt. Benefit of doubt oder nicht?

--- Ende Zitat ---

Und: wem gegenüber? Wer "verdient" denn besagten "benefit" eher (glaube ich eher, daß WotC die Netten sind, und bezichtige damit fast schon zwangsläufig den Verfasser des Artikels potentiell seinerseits der Lüge aus möglicherweise bösartigen Motiven, oder ist das mehr andersherum?) und wie will man das als Außenstehender beurteilen? :think:

Daß eine Unternehmenskultur leicht in der einen oder anderen Hinsicht oder auch gerne in mehreren gleichzeitig toxisch sein kann, ist dank einschlägiger Beispiele prinzipiell plausibel. Ob das konkret bei Wizards tatsächlich zutrifft oder nicht...da fehlen mir die Insiderkenntnisse, da muß ich mir schlicht auf Aussagen Dritter meinen eigenen Reim machen, so gut ich kann. Und ebenso bleibt die Entscheidung über mein zukünftiges Verhalten WotC gegenüber mir überlassen (wobei ich persönlich noch relativ einfach davonkomme, weil besagtes Verhalten im Moment ohnehin nicht wirklich stattfindet -- andere haben's da nicht so leicht).

YY:

--- Zitat von: menemen am 25.06.2020 | 10:17 ---und dann ist der gebotene Content auch absolut nicht auf uns zugeschnitten.

--- Ende Zitat ---

Ich kann mit dem Repräsentationsgedanken in anderen Medien schon nicht so viel anfangen und im Rollenspiel erst recht nicht.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Der Knackpunkt an guten Charakteren und Geschichten ist doch gerade, dass sie weitestgehend universell sind - so gut wie jeder kann sich hineinversetzen und mitfiebern.
Den Gedanken, dass man sich nur mit Charakteren identifizieren kann, mit denen man möglichst viele (für die Geschichte meist irrelevante (!)) Identitätsmerkmale gemeinsam hat, finde ich einigermaßen absurd.
Und im Rollenspiel noch mal ein bisschen mehr, wo u.A. a) einer der Reize an dem Ganzen ist, mal ein bisschen aus den eigenen Schuhen raus zu kommen und die eigene Identität quasi von außen zu beleuchten oder b) je nach Setting sowieso keine hinreichend "saubere" Entsprechung zu finden ist.

Da kann ich noch nachvollziehen, wenn einen Teile des Contents sozusagen aktiv abstoßen, aber dass andersrum etwas speziell auf mich (im Sinne von: anhand recht irrelevanter Oberflächlichkeiten und nicht anhand dessen, was mir Spaß macht und mich interessiert) zugeschnitten sein müsste...da wirds für mich schnell wacklig.


--- Zitat von: menemen am 25.06.2020 | 10:17 ---aber als Community sind wir zu sozial für so etwas.

--- Ende Zitat ---

Kannst du mir das erläutern?
Wie ist man zu sozial fürs Rollenspielen? :think:



--- Zitat von: Koruun am 25.06.2020 | 12:00 ---Einen mMn sehr guten Artikel zu diesem Thema hat James Mendez Hodes geschrieben, darum belasse ich es erstmal bei den wenigen, schnell dahingetippten Sätzen dazu, mit einem Link zum Blogpost:
https://jamesmendezhodes.com/blog/2019/1/13/orcs-britons-and-the-martial-race-myth-part-i-a-species-built-for-racial-terror

--- Ende Zitat ---

Der gute Herr Mendez (und andere mit gleicher Stoßrichtung) schmeißt da ganz gerne mal hinten runter, dass solche Klischees und verkürzten Darstellungen primär Erzählzwecken dienen.
In einigen Spielstilen ist das ultimativ entmenschlichte Schlachtvieh der Mook - völlig universell, ohne rassistische Grundlage, rein aus Spielzwecken heraus.
Und in klassischer Dungeoncrawl-Fantasy gibt es dabei recht große Schnittmengen zu Orks, Goblins & Co.

Dass es das Spiel ggf. vielseitiger macht, wenn die Gegner keine platten Schießbudenfiguren sind - stattgegeben.
Aber dass es keinen "berechtigten" Spielstil gibt, in dem Mooks vorkommen, ist offensichtlich nicht so und dann wackelt die ganze Überlegung für den Ork eben gleich mit, wenn man bedenkt, dass es "sogar" menschliche Mooks gibt.


(Die Grundsatzkritik an seinen Überlegungen geht dann wohl etwas zu weit vom Thema weg, bei Interesse per PN)

General Kong:
Volle Zustimmung, YY.

Koruun:

--- Zitat von: Rhylthar am 26.06.2020 | 19:04 ---Abteilungen? Vielleicht nicht, evtl. ist die HR-Abteilung sogar bei Hasbro in letzter Konsequenz.

Nur:
Welche Konsequenzen ziehe ich jetzt aus dieser Nachricht als D&D-Spieler? Das ist doch der entscheidende Punkt. Benefit of doubt oder nicht?

--- Ende Zitat ---
Bzgl. D&D keine bzw. wird das mein Kaufverhalten nicht groß ändern (das ist ohnehin bereits nicht mehr so ausgeprägt für die 5E vorhanden, aber auch so hätte der Artikel nicht mein Kaufverhalten umgekrempelt).
Meine Konsequenz ist, dass ich beim Thema WotC/M:TG etwas sensibilisierter bin und genauer drauf schaue, wenn vergleichbares vorfällt/enthüllt wird oder auch nur Behauptungen auftauchen. Dass die Gegenseite darauf nicht eingehen wird (zum Thema beide Seiten anhören) liegt in der Natur der Sache.


--- Zitat von: YY am 26.06.2020 | 19:59 ---Der gute Herr Mendez (und andere mit gleicher Stoßrichtung) schmeißt da ganz gerne mal hinten runter, dass solche Klischees und verkürzten Darstellungen primär Erzählzwecken dienen.
In einigen Spielstilen ist das ultimativ entmenschlichte Schlachtvieh der Mook - völlig universell, ohne rassistische Grundlage, rein aus Spielzwecken heraus.
Und in klassischer Dungeoncrawl-Fantasy gibt es dabei recht große Schnittmengen zu Orks, Goblins & Co.

Dass es das Spiel ggf. vielseitiger macht, wenn die Gegner keine platten Schießbudenfiguren sind - stattgegeben.
Aber dass es keinen "berechtigten" Spielstil gibt, in dem Mooks vorkommen, ist offensichtlich nicht so und dann wackelt die ganze Überlegung für den Ork eben gleich mit, wenn man bedenkt, dass es "sogar" menschliche Mooks gibt.

--- Ende Zitat ---
Der Punkt den ich in seinen beiden Artikeln sehe ist nicht: es darf keine Mooks geben. Er nannte ja bereits die WH 40k Orks als positives Beispiel, die nicht mehr das Stereotyp des Wilden/Barbaren darstellen, sondern eine Karikatur der englischen Hooligans sind. Klar, streng genommen können sich darüber auch Leute auf den Schlips getreten fühlen.
Ein Beispiel von mir: Skaven in Warhammer Fantasy sind die vielleicht besten, irrwitzigsten Mooks die ich in dem Genre kenne, sie erfüllen ihre Rolle ohne Bezug auf bestimmte Völker zu suggerieren.

Wenn du eine Fantasyspezies erfindest, die dazu dient abgeschlachtet zu werden und die als große Bedrohung herhalten soll, dann finde ich es unglücklich wenn du ganz klar ein bestimmtes menschliches Vorbild für diese Spezies hast. Tolkien hatte das, der Artikel nennt die Quelle, und allein aus historischer Sicht ist Mendez' Artikel mE für jeden Fantasyfan lesenswert, der ein wenig über den Zeitgeist Tolkiens reflektieren möchte.
Wenn du Orks als Mooks einsetzt, bist du kein Rassist. Ich halte es bloß für lohnenswert, über die Geschichte der Orkrasse Tolkiens aufgeklärt zu sein.

Rhylthar:

--- Zitat ---Meine Konsequenz ist, dass ich beim Thema WotC/M:TG etwas sensibilisierter bin und genauer drauf schaue, wenn vergleichbares vorfällt/enthüllt wird oder auch nur Behauptungen auftauchen. Dass die Gegenseite darauf nicht eingehen wird (zum Thema beide Seiten anhören) liegt in der Natur der Sache.
--- Ende Zitat ---
Hätte ich Berührungspunkte zu M:TG, würde ich genauso vorgehen.

Bezogen auf D&D...eigentlich keine Änderungen zu vorher.

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