Medien & Phantastik > Sehen
[Serie] Cursed
Greifenklaue:
Ersteindruck via GKblog.
"Derzeit auf Platz 2 bei Netflix Deutschland: Cursed basiert auf einer von Frank Miller illustrierten Geschichte des amerikanischen Drehbuchautors Tom Wheeler, die die Artus-Saga in etwas abgewandelter Form aus Sicht der jungen Nimue erzählt, die einst als „Herrin vom See“ bekannt sein wird.
Bisher habe ich zwei Folgen gesehen, kann mich aber noch nicht so recht entscheiden, ob ich sie als belanglos abtun oder ihr eine Chance geben soll. So richtig gezündet hat sie jedenfalls noch nicht, weil sie in meinen Augen derzeit weder Fisch noch Fleisch ist: So blitzt ab und an der markante visuelle Stil von Frank Miller durch, der zur bunten und sauberen Optik der Serie aber nicht so richtig passen will. Die CGI-Effekte sind dafür aber ziemlich gut. (...)"
Euer Eindruck?
Kaskantor:
Die erste Folge hat mir gefallen, ziemlich viel magisches Brimsbrams Borium.
Warum man sich für ein südländischen Arthur entschieden hat, liegt vermutlich an dem ganzen Wahnsinn der da weltweit gefordert wird.
Allen voran feier ich Floki, Pardon Merlin derzeit am meisten. Bewegungstechnisch erinnert er mich ein wenig an Jack Sparrow:).
JollyOrc:
--- Zitat von: Greifenklaue am 25.07.2020 | 14:44 ---So richtig gezündet hat sie jedenfalls noch nicht, weil sie in meinen Augen derzeit weder Fisch noch Fleisch ist: So blitzt ab und an der markante visuelle Stil von Frank Miller durch, der zur bunten und sauberen Optik der Serie aber nicht so richtig passen will. Die CGI-Effekte sind dafür aber ziemlich gut. (...)"
--- Ende Zitat ---
Genau das. Gustav Skarsgård schaue ich gerne zu, aber zumindest nach den ersten beiden Folgen weiß ich nicht, wohin die Serie will, und auch nicht, ob ich da mitkommen mag. Gerade die Gewaltszenen wirken.. aufgesetzt?
Und der fiese Mönch [tm] hat doch Anakin ihm seine Kutte geklaut! Generell wirkt da viel zusammengesucht, zumal dann ja auch noch der Vorwurf kursiert, dass das Design von Rugens Stab geklaut sei
balrog_master:
--- Zitat von: Kaskantor am 25.07.2020 | 14:49 ---Warum man sich für ein südländischen Arthur entschieden hat, liegt vermutlich an dem ganzen Wahnsinn der da weltweit gefordert wird.
--- Ende Zitat ---
Wenn man hierzu eine vernünftige Geschichte erzählt hätte, dann wäre es mir egal gewesen, aber so wirkt es wirklich der Anti-Whitewashing Kampagne geschuldet. Ich finde die Debatte ja grundsätzlich OK und es soll wirklich der die Rolle bekommen, der dafür am besten geeignet ist, unabhängig der Herkunft, o.Ä. Allerdings ist das bei einem historischen Kontext doch etwas fehl am Platz. Bin aktuell bei Folge 5 und habe mittlerweile das Gefühl jede Ethnie der Welt hat ihren Ursprung in Britannien. Da haben sie echt übertrieben. Ansonsten hat die Serie Potenzial. Spannende Neuinterpretation der Artus-Saga mit deutlich höherem Fantasy-Anteil. Man sollte nur nicht eine klassische Richtung wie "Excalibur" oder den "Merlin"-Zweiteiler erwarten sondern eher eine Mischung aus "Ein Brief für den König" und "Die Tribute von Panem".
Luxferre:
Mir ist es auch zu viel Gutgemeine, welches dortzufilms mitunter fehl am Platze wirkt. Meine Frau und ich schauen es trotzdem weiter, wenngleich der Vergleich zu diversen Teenie-Werwolf-Vampir-Dysternys-Serien nicht so weit hergeholt ist.
Positiv fällt mir die sehr sympathische und nicht stereotyp-magersüchtig-dürre-Silikontitten-Abziehbild-Retorte von Hauptdarstellerin auf :d
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