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Shadowrun: Capital Files "Volume/02 - Drugstore Blues"
Joerg.D:
"Hier ist der Grundplan, mit den Standorten und Bewegungsräumen."
"Ich geh jetzt nachsehen, ob Taxis Auto neu verwanzt wurde."
"Falls Ihr taktische Einzelheiten ändern wollt, dann regeln wir das später."
"Ach in der Küche steht etas Thailändisches zum Essen und der Kaffe für Kaiser ist in der Roten Thermoskanne."
Er weiß das gute Zeug eh nicht zu würdigen
Ludovico:
Herr Kaiser schaute sich den Plan an und nahm noch einen Schluck.
Leise murmelte er vor sich hin: "Hmm...nicht gerade risikolos, aber machbar. Da werd ich aber doch das schwere Kaliber nehmen müssen."
Er schaute auf zu Taxi.
"Taxi, was halten Sie davon, wenn Sie das Narcojet nehmen? Ich kann es in einem direkten Feuergefecht nicht einsetzen, und Sie haben mehr Zeit zum Zielen und ungepanzerte Stellen auszumachen."
Preacher:
Während der letzten Stunde war Messiah eingestöpselt und hatte von dem ganzen Gespräch nichts mitbekommen. Gerade als Kaiser seinen Gesprächsbeitrag leistete trat ein zufriedenes Grinsen auf sein Gesicht und er öffnete die Augen.
Noch während er das Kabel aus seiner Buchse zog, zndete er sich eine Zigarette an und begann zu sprechen.
"Kein schlechter Gedanke, Kaiser, aber nimm wenigstens ne Narcojectpistole mit, die Du dann primär benutzt. Wenn die nicht ausreichen sollte, dann bitte ich dich hiermit vielmals, die schwere Artillerie einzusetzen, um die Gegenwehr auszuschalten. Weechuck ist soweit ich sehen kann im Laster und kann somit nicht gefährdet werden. Wir versuchen Todesopfer zu vermeiden, aber wenn es heißt, "die oder Ihr" oder auch nur "die oder der Auftrag" dann sollte die Entscheidung absolut sonnenklar sein: Zeig's den Bastarden.
Ich habe übrigens ein wenig herumtelefoniert: Der Metzger hält seine Klinik frei für unseren Patienten, und auch seinen mobilen Einsatzwagen, falls wir ihn an einer anderen Location unterbringen müssen. Eine andere Location habe ich übrigens auch aufgetrieben: Ein befreundeter Rabenschamane stellt uns eine seiner Medizinhütten zur Verfügung. Diese befindet sich im Versorgungskeller in einem Mietshaus in Wuppertal - Feldbetten für uns, eine Naßzelle und eine Toilette sind auch vorhanden. Er wird uns dort treffen, und ich bitte Euch jetzt schon: Seid höflich zu ihm. Er ist ein wenig seltsam, wenn man ih nicht kennt und er hat einen Heidenspaß daran, Leute zu verwirren. Aber wir wollen schließlich etwas von ihm, also sollten wir freundlich sein - auch wenn er ein Familienmitglied von mir ist. Ähnliches auch beim Metzger: Wir brauchen ihn, also sollten wir ihn nicht ankacken, auch wenn er seltsam anmuten mag."
Bei den letzten Worten wanderte Messiahs Blick bedeutungsvoll zu Kaiser.
"Wie auch immer. Der Plan sieht, wenn ich mich nicht irre bislang so aus: Taxi gibt als Sniper Rückendeckung von außen, Kaiser, Artemis und Big Eye gehen durch den Ölschacht rein, schalten die Wachen aus, und verfrachten den levitierten Chucky zu Big Eyes Van. Ich sitze in Taxis Auto, überwache das ganze über das Funkmodem durch die Kameras und gebe grünes Licht, wenn die Einstiegsluke gerade nicht bewacht ist. Chucky wird zur Medizinhütte verfrachtet und presto. Dann kontaktieren wir Bellmarck wieder. Eventuell solltet Ihr Jaroslav Weizmann noch mitnehmen - wenn Chucky wirklich individuell abgestimmte medizinische Versorgung erhält, brauchen wir ihn vielleicht. Ich sollte außerdem besser dem Metzger bescheid sagen, daß er mit seinem Notarztwagen in der nähe warten soll - vielleicht brauchen wir das Ding zu Chuckys Transport.
Fragen?"
Ludovico:
"Das mit der Pistole wird leider nichts, Messiah. Dafür hat die Kohle nicht gereicht. Aber ich versuche, nett zu sein.", meldete sich Herr Kaiser, "Aber eine Frage hab ich noch: Mit wie vielen Leuten haben wir es noch gleich zu tun?"
Sir Mythos:
"Gute Frage. Das mit dem Narcojet sollte für mich kein Problem sein. Was für ne Reichweitweite hat das Ding denn? Sonst könnte das nämlich ziemlich problematisch werden."
Taxi beugte sich über den Plan und versuchte abzuschätzen, wie weit es von der ihm zugeteilten Position bis zum Lagerhaus war.
"Ach ja, den Wagen stell ich am besten hier ab."
Er deutete mit dem Finger auf eine Stelle, die laut Plan nicht von der Lagerhalle einsehbar war, allerdings als Fluchtmöglichkeit mehrere Wege bereitstellte.
"Und noch eine wichtige Frage: Was machen wir, wenn der gute Doc gerade mitten in der OP ist? Bzw. unser kleines Paket ein paar offene Wunden oder Eingriffe hat?"
Taxi hatte seinen Koffer neben sich auf den Boden gestellt und die Plastiktüte daneben.
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