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Shadowrun: Capital Files "Volume/02 - Drugstore Blues"

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Doc Letterwood:
Taxi

"Das Gespräch ist zu Ende und ich habs aufgezeichnet. Nach meiner Meinung liegt allerdings SymphoniLine auf UKW 88,9 Megahertz mit Vivaldis Fünfter Dreigroschensinfonie oder so ähnlich drüber, man versteht also nix.", erklang Artemis' Stimme missmutig über Funk. "Außerdem bin ich hundemüde. Kommt mich mal einer ablösen oder darf ich meinen Rücken weiter plagen?"


Kaiser

Sein Handy summte. Fast unhörbar. Als er es aus der Tasche genestelt hatte, sah er dass es Marov war. Der Schieber. Um diese Uhrzeit?
Als er das Gespräch annahm, schnaubte Marov gerade in die Leitung. Er kam gar nicht dazu, höflich zu ihm zu sein.
"Kaiser, na endlich. Wo treibst du dich wieder herum? Ich habe einen Auftrag für dich!", bellte Marov in den Hörer.

Ludovico:
Was soll das denn jetzt? Weiß er nicht, daß ich schon Arbeit hab? Man kann sich ja mal anhören, was er anzubieten hat.
"Was gibt´s?"

Sir Mythos:
Taxi fiel bei Artemis Worten ein, dass der ja keinen Plan hatte.

"Wo bist du gerade? Immer noch in deinem Wagen? Ich komm rüber und klär dich auf, über Funk ist mir das zu heikel."

Nach einem kurzen Blick aus dem Fenster schnappte sich Taxi seine Jacke und maschierte Richtung Lift.

Doc Letterwood:
Taxi

Draußen vor dem Hotel harrten immer noch ein halbes Dutzend Reportage-Teams aus, um vielleicht irgend jemanden vor die Cams zu bekommen, der mit Weechuck zu tun hatte. Außerdem hatte es zu nieseln begonnen. Und im Schein der hohen Leuchtreklame des Le Méridien sah er das Stahlgerippe des Parkhauses von gegenüber, in dem Artemis seit Stunden wachte.

"Jaja, bin immer noch in Stellung.", bestätigte der Nachtelf. "Ich warte..."


Kaiser

"Ich habe hier einen verdammt lukrativen Auftrag für dich...komm einfach morgen früh um neun zu mir, dann erklär ich dir alles, da, Towarisch?"

Ludovico:
"Verstanden! Ich werde da sein."
Herr Kaiser lächelte als er auflegte.
Sicher etwas, was meinen Fähigkeiten entspricht. Endlich!
Bis dato hatte er sich eher unnütz und teilweise sogar lästig gefühlt. Es schien ihm, daß seine Fähigkeiten nicht gebraucht werden würden und das Team alles im Griff hatte.
Es war entnervend und war auch die Ursache seiner schlechten Laune.
Dennoch würde er bei der Befreiungsaktion mitmachen. Ein Auftrag war schließlich ein Auftrag.

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