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Sind Helden überflüssig ?

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Rhylthar:
Kurz Off-topic:

--- Zitat ---Und wenn Wehrpflichtigenarmeeen immer bei erster Gelegenheit abhauen würden hätte man sie nie eingeführt.
--- Ende Zitat ---
Wehrpflichtigenarmeen werden ja nicht von Wehrpflichtigen geführt...aus gutem Grund.  ;)

Und um auf die Ausgangslage einzugehen:
Die 5E ist da ein wenig limitierter als z. B. 3.X mit den NSC-Classes. Ein Expert 4 (Smith)/Warrior 2 als Mitglied der Stadtmiliz ist was gehörig anderes als eben ein Commoner. Wobei es afaik auch in der 5E, in der NSC Erschaffung ja nach ganz eigenen Regeln läuft (abseits der SC Regeln) durchaus solche Sachen gibt. Nicht jeder in einem Dorf ist "nur" Commoner.

Maarzan:

--- Zitat von: Ainor am 19.09.2020 | 10:54 ---Und wenn Wehrpflichtigenarmeeen immer bei erster Gelegenheit abhauen würden hätte man sie nie eingeführt.

--- Ende Zitat ---
Ich schätzte mal es ist ein Unterschied, ob auf der anderen Seite auch nur Seppel sind oder du eine einzige Chance hast FALLS der Gegner überheblich ist UND ihr alle sofort richtig reagiert.

Selbst mit bounded accuracy. Schafft das eine dreistellige Zahl Bauern tatsächlich einen erwachsenen Drachen zu killen, wenn der nicht einfach nur offen und von vorne angreift? Langbögen oder Kurzbögen, was darf man da annehmen? (weil sonst disadvantage in Entfernungen, wo schon Furcht oder gar Odem wirken können)
Ich vermute wenn der außer Reichweite zirkelt, gibt es bei der Menge an Leuten schon die ersten Toten, weil entnervte Pfeile zu früh und wild abgeschossen werden.

Koruun:

--- Zitat von: nobody@home am 19.09.2020 | 10:58 ---In guter (?) alter D&D-Tradition so ziemlich alles, was nicht gerade menschlich oder halbmenschlich und Menschen & Co. typischerweise feindlich gesonnen ist. Klapp einfach irgendein Monsterhandbuch auf, Auswahl gibt's genug.

--- Ende Zitat ---

Dann besteht hier vermutlich bereits ein Missverständnis in der Definition. Wenn du auch andere Humanoide mit einbeziehst, die ebenso zivilisierte oder zumindest menschenähnliche Strukturen aufweisen, wie bspw. Orks, Hobgoblins, dann übersiehst du, dass für diese ähnliche Voraussetzungen gegeben sind wie für Menschen bzgl. Training, Kosten, Sinnhaftigkeit Truppen von 100 Schützen auszuheben.
Zudem gehst du von der Grundannahme aus, dass diese Humanoiden sowohl Interesse, als auch die logistischen Mittel dazu haben, die ganze Welt zu erobern. Da würde ich schon nicht mehr mitgehen.
Ich mag ja solche Nerddiskussionen, auch wenn die manchmal so wirken könnten, als würden sich 14-jährige darüber unterhalten, wer der bessere Marvelheld ist. Darum gehe ich hier ein bisschen mit.

Antariuk:
Also dass Hobgoblins a) militärisch diszipliniert sind und sich entsprechend ausrüsten und b) gerne versuchen, die umliegende Region zu erobern, ist ein etabliertes D&D-Klischee. Mit der Annahme lehnt sich niemand aus dem Fenster, im Gegenteil. Im Kontext dieses Fadens ein absolut richtiges Fallbeispiel, wie ich finde.

ErikErikson:
Wenn man eine totatlitäre gesellschaft und viel bevölkerung hat, ist das "1000 Bauern Prinzip" durchaus anwendbar. Die müssen ja gar nicht unbedingt gewinnen, sondern das monster nur schwächen, und die nächsten 100 bauern erledigen es dann oder es haut ab.

Der Vorteil für den machthaber ist auch, das er auf Helden komplett verzichten kann. Im Sword and Sorcery genre ist es ja nicht unüblich, das Helden selbst die politische macht ergreifen. In D&D 1 und 2 passiert das sogar automatisch ab einer bestimmten Stufe. Da wird sich jeder Herrscher zweimal überlegen, ob er einen helden beauftragt, der dann eventuell auf Stufe 9 rutscht und dann sofort einen Wehrtum im Staatsgebiet baut und Follower zieht.


 

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