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Zauber machen es schwer, konsistente Welten zu bespielen - ein DnD-Problem?

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Zed:

--- Zitat von: hassran am  8.12.2020 | 21:55 ---Leitern haben doch auch nicht dazu geführt, dass es keine Mauern mehr gibt.

--- Ende Zitat ---
Äh ja, ich nehme den Einwurf zum Anlass, zusammenzufassen was das Thema ist:

Gibt es eine Möglichkeit, eine Welt, die so wie Mittelerde funktioniert, mit epischen DnD-Helden zu bespielen?

Eine Welt, in der Mauer, Berge, Schluchten und Flüsse noch echte Hindernisse sind und bleiben. In der man reiten, springen, laufen muss. In der Deine Figur, um in eine Burg zu kommen, klettern muss, die Wache überzeugen oder bestechen muss. In der Du nicht mit Magie diese mondänen Wege abkürzen kannst.

Was dann noch an epischen Charakteren bleibt? Nun, sie können sich nach wie vor Horden von Gegnern entgegenstellen, gegen Drachen, Balrogs Baloren und Werwölfe kämpfen, Feuerbälle, Wiederbelebungen und Pflanzenwachstum zaubern.

Im Augenblick versuche ich mit Tudor herauzuarbeiten, wie Burgen/Flagschiffe in einer konsistenten DnD-3.5-Welt aussehen müssten, um ihren weltlichen Auftrag zu erfüllen. Um gegen erste magische Angriffe gewappnet zu sein, sind Burgen vollüberdacht, ihre Mauer ist tief eingegraben und mit dünnen Metallplatten durchsetzt. Sicher kommen noch mehr Maßnahmen hinzu, um eine Standard-DnD-Burg sinnvoll zu halten.

Gerne denke ich weiter darüber nach, aber je aufwändiger die Abwehrmaßnahmen gegen gängige Zauber werden, desto mehr rückt mein Argument nach vorne, dass DnD-Welten nicht nachvollziehbar konsistent sind. Würde die DnD-Magie so aufgestellt sein, dass sie Fertigkeiten nicht ersetzt und die Integrität von architektonischen Schutzmaßnahmen erhält, dann könnte auch eine von Mauern umfasste Stadt in einer solchen Welt sinnvoll sein.

Zed:

--- Zitat von: ErikErikson am  8.12.2020 | 22:04 ---Dann sit dieser Stone to Mus zauber ja völlig nutzlos. Gibt es denn auf höheren Stufen einen zauber, der eine große burgmauer effektiv beseitigen kann?

--- Ende Zitat ---

Earthquake.

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: ErikErikson am  8.12.2020 | 22:04 ---Dann sit dieser Stone to Mus zauber ja völlig nutzlos. Gibt es denn auf höheren Stufen einen zauber, der eine große burgmauer effektiv beseitigen kann?

--- Ende Zitat ---

Erik, warum schaltest du dich ständig in D&D Diskussionen ein, obwohl du von D&D keine Ahnung hast? Hörensagen und Vermutungen sind keine geeignete Diskussionsgrundlage.

Stone to Flesh ist eigentlich dazu da, um deinen versteinerten Kumpel wieder zurück zu verwandeln. Das andere ist ein Nebeneffekt, weil irgend ein Autor das logisch fand, dass so etwas gehen sollte. Hätte man sich imo einfach sparen sollen...

ErikErikson:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am  8.12.2020 | 22:23 ---Erik, warum schaltest du dich ständig in D&D Diskussionen ein, obwohl du von D&D keine Ahnung hast? Hörensagen und Vermutungen sind keine geeignete Diskussionsgrundlage.

Stone to Flesh ist eigentlich dazu da, um deinen versteinerten Kumpel wieder zurück zu verwandeln. Das andere ist ein Nebeneffekt, weil irgend ein Autor das logisch fand, dass so etwas gehen sollte. Hätte man sich imo einfach sparen sollen...

--- Ende Zitat ---
nach der Logik müsstest du auch die Klappe halten, da du von festungsbau und belagerungswesen keine Ahnung hast. Aber regeln gelten ja immer nur für die anderen. ich hab da zumindest rudimentäre kenntnisse. Weisst du bsp. was eine glacis ist ohne bei Wiki nachzuschauen? Wenn nicht, dann halt dich an deine eigene Empfehlung.

Zed:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am  8.12.2020 | 22:01 ---Warum ist c) nicht von den Regeln gedeckt? Gerade das Flaggschiff dürfte einen oder mehrere Caster an Bord haben.

Wenn du auf den zeitlichen Aspekt abzielst: ich gehe davon aus, dass die Verteidiger gefechtsbereit sind. Eine nicht gefechtsbereite Stellung überraschend anzugreifen, führt auch ohne Magie meist zum Erfolg.

Zum Wettrüsten: eine Burg ist ja auch das Ergebnis von Wettrüsten, nur eben unter irdischen Voraussetzungen. 1:1 kann man das imo nicht in ein high Fantasy Setting übernehmen. Da muss man zwangsläufig ein paar gewisse Anpassungen machen.

--- Ende Zitat ---

Einige Vorschläge sind von den Regeln gedeckt. Jemand hatte bei den Mauern anstatt Metall vorgeschlagen, eine dünne, permant wirkende Mudschicht einzufügen. Hattest Du nicht irgendwelche Bewachmonster zum Schiff gesandt? Da müsste jemand "Charm Monster" regelmäßig erneuern, weil nach den Regeln der Zauber zeitlich begrenzt ist..

Auf der einen Seite interessiert es mich wirklich, wie eine Burg oder ein Schiff in einer Standard-DnD-Welt gebaut sein müsste. Welche Maßnahmen in einer DnD-3.5-Welt Standard sein müssten, um diese und andere Strukturen nicht ihres Sinnes zu berauben. Auf der anderen Seite meine ich: Wenn Maßnahmen und Gegenmaßnahmen zuviel werden, spätestens dann stimmt etwas nicht an der Welt, die die Regeln hervorbringen ("Wettrüsten").

Wenn ich in einer DnD-Welt, in der Fertigkeiten nicht von Magie ersetzt werden und Strukturen irdischer Physik folgen, spiele, will ich natürlich auch, dass die Helden Burgen infiltrieren, Schiffe auf Riffe laufen lassen und Kriege entscheiden. Je höherstufig, desto spezieller können ihre Pläne sein. Aber sie sollen gerne eben hauptsächlich mit Fertigkeiten wie Diplomatie und Covertness (bei denen Zauber Boni geben) vorgehen. Zusätzlich dürfen sie ungehemmt Blitze schleudern, Feuerbälle werfen, Leute wiederbeleben und Dämonen beschwören, wie wir es von DnD kennen.

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