Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Für welchen Spielstil ist DnD 5E geeignet?
JS:
Sprichst du von DSA 5 eigentlich aus Spielerfahrung heraus oder nur aus der Zahlentheorie? Waffengrundschaden gegen Lebenspunkte funktioniert nämlich für DSA 5 fast nie. Gute Regelkenner hexen dir bei DSA schnell mal vernichtende Angriffe vor die Füße, die deine 30 LP (mit dem üblichen Würfelglück) verpuffen lassen.
Tintenteufel:
Das meiste wurde schon gesagt und ich habe als D&D-Nerd (der nicht viel mehr als unterschiedliche D&D-Versionen ernsthaft gespielt hat) nicht viel hinzuzufügen. Für mich ist allerdings D&D 5E das bisher beste RSP-System, weil es eben ein großer Kompromiss ist der alle bedient bzw. bedienen kann: Anfänger bis Veteranen. Man kann das robuste Regelgerüst auch relativ leicht um kleinteiligere Mechanismen ergänzen oder eben schnell abstrakte Vorgänge abbilden. Ach, ich mag die 5E!
Einfach mal reinschnuppern. Die Schwelle ist mit Basic Rules, Starter Sets und deutscher Übersetzung echt niedrig. :headbang:
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: aikar am 27.05.2021 | 11:20 ---Wie phantastisch die Welt ist und welche Völker existieren hängt vom Setting ab. Wie hier schon mehrfach gesagt wurde: D&D5 ist erst mal settingunabhängig. Nur weil etwas laut Regelbuch möglich ist, heißt dass nicht, dass es in jeder Welt existiert.
--- Ende Zitat ---
Ach ja:
Theorie und Praxis. In der Theorie SOLL D&D settingunabhängig sein. In der Praxis bedienen nur wenige Setting den in den Corebooks präsentierten Inhalt in der vollen Breite, v.a. die FR sind doch DIE D&D Welt; das und Greyhawk. Alle anderen Settings sind Nebenschauplätze mit meiner Erfahrung nach wenig Impact auf den D&D Kanon.
Klar, das PHB sagt behauptet eingangs selbst, dass es für viele Welten geschrieben wurde. Aber was soll ich mit einem Buch für meine Dark Sun / Planescape / Eberron Kampagne anfangen, wenn ich einen Großteil des Inhalts gar nicht verwenden kann UND mir essenzielle Spielelemente noch aus anderen Quellen suchen muss?
Dark Sun: im PHB kein Wort dazu (ok, es wird am Rand erwähnt, dass Halblinge Dschungelkannibalen und Elfen Wüstenbewohner sind, aber das war es weitegehend). Keine Werte für Waffen aus Knochen oder Obsidian; keine Regeln für Defiling... Das Monstermanual ist im Prinzip für die Tonne, weil das meiste davon in DS nicht etabliert ist und ikonische Kreaturen fehlen.
Dragonlance: kein Hinweis auf High Sorcery und die drei Monde oder die Prüfung für Magier. In DL kann ich mit Halblingen, Tieflingen, Warlocks, Paladinen, Riesen, Orks etc. nichts anfangen, weil die im Setting nicht etabliert sind. Dafür fehlen Regeln für die ikonischen Ritterorden und Drachenlanzen(!). Kein Hinweis auf Stahl als Währung. etc.
Planescape: joa, das ist so superspeziell, dass sich ein Spiel allein auf den Corebooks basierend quasi nicht machen lässt, oder zumindest nur extrem beschränkt.
Fazit: für alles außer FR und Greyhawk *muss man große Teile der Corebooks mit settingspezifischem Content überschreiben und ergänzen. Das ist für mich NICHT "settingunabhängig". Das kann ich auch mit DSA machen.
*und ggf. Homebrew
Gunthar:
Eberron wurde wenigstens mit einem Buch bedient. Das was Ravenloft, Dark Sun, Dragonlance usw. ausmacht, für das gibt es einfach nichts.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: JS am 27.05.2021 | 16:52 ---Sprichst du von DSA 5 eigentlich aus Spielerfahrung heraus oder nur aus der Zahlentheorie? .
--- Ende Zitat ---
Letzteres mir geht es bewusst um den Grundschaden ohne besonderen Einfluss speziellen Könnens ob von Spieler oder (N)SC Seite für den einfachen grundlegenden Vergleich
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