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Broken Compass (2LM)
aikar:
--- Zitat von: Sashael am 7.06.2022 | 00:05 ---Die BC Regeln haben keine Differenzierung, welches Werkzeug benutzt wird. Es ist für den Würfelpool unerheblich, ob du z.B. zum Ausschalten einer Gruppe Mooks ein Bücherregal umwirfst oder den Boden mit dem Zauber "Schmieren" rutschig machst. Durch die sehr starke Abstrahierung ist regeltechnisch alles gleich. Die Anwendung von Magie ist zudem sehr stark limitiert und die What If Regeln schweigen sich über die Weiterentwicklung von Magiern aus.
Dadurch fühlt sich Magie (für mich) doch merklich weniger ... besonders an. Mehr wie ein austauschbares Gimmick, statt wie eine einzigartige Machtquelle.
--- Ende Zitat ---
Magie als Werkzeug/Mittel zum Zweck ist halt der gleiche Ansatz wie bei Fate. Aber wie bei Fate ist es nur ein möglicher Ansatz und betrifft nur Zauber mit Effekten, die man auch ohne Zauberei hinkriegen würde. Auch bei High Fantasy-Systemen wie D&D ist es erst mal egal, ob ein Gegner von einer Armbrust oder einem magischen Dornenhagel erledigt wird. Man würfelt und der Gegner fällt (im Optimalfall) um. Oder ob man eine Kiste mit einem Dietrich oder einem Öffnen-Zauber aufmacht.
Verwende stattdessen/zusätzlich mal Magie wie Unsichtbarkeit, Illusionen, Gedankenkontrolle, Astralprojektion oder Feuerwände. Sprich: Effekte, die ohne Magie so nicht oder kaum möglich sind.
Verbinde Magie dafür mit einem Preis, z.B. der Gefahr eines Rückschlags, der Glück/Zustände kostet oder chaotische Nebeneffekte verursacht.
Oder wie wäre es mit magischen Ritualen oder Beschwörungen?
RackNar:
--- Zitat von: Sashael am 7.06.2022 | 00:05 ---Die BC Regeln haben keine Differenzierung, welches Werkzeug benutzt wird. Es ist für den Würfelpool unerheblich, ob du z.B. zum Ausschalten einer Gruppe Mooks ein Bücherregal umwirfst oder den Boden mit dem Zauber "Schmieren" rutschig machst. Durch die sehr starke Abstrahierung ist regeltechnisch alles gleich.
--- Ende Zitat ---
Des einen Bug ist des anderen Feature1.
BC ist halt nicht für jeden und alles eine gute Wahl. Für einen Fantasy-Epos hätte ich es auch nicht genommen.
1) (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)So sehe ich keinen Grund, warum Magie eine Extrawurst bekommen soll. Kein System konnte mich dieser Extrawurst bisher überzeugen. Außer vielleicht Magus und Ars Magica ... wobei da die Magie genau genommen keine Extrawurst ist, sondern das Kernthema.
RackNar:
--- Zitat von: Sashael am 6.06.2022 | 18:56 ---Erkenntnis #1: In einem Setting, das Konfliktlösung durch Schwerteinsatz als Genretrope aufweist, sind Waffenexpertisen schlicht Nobrainer.
--- Ende Zitat ---
Ein guter Punkt. Darüber kann man stolpern. Memo to me => keine Waffenexpertisen verwenden / zulassen.
aikar:
--- Zitat von: RackNar am 7.06.2022 | 08:39 ---Für einen Fantasy-Epos hätte ich es auch nicht genommen.
--- Ende Zitat ---
Für einen Epos (unabhängig vom Genre) würde ich BC so oder so nicht nehmen. Aber für One-Shots oder Kurzkampagnen über 3-10 Abenteuer ist es super.
HEXer:
Yep. wer gern an Werten schraubt oder taktische Herausforderungen möchte, wird bei BroCo auch nicht so richtig glücklich werden.
1) Magie: Ist meiner Meinung nach in den meisten RPGs ohnehin langweiliger und berechenbarer als z. B. Ein Zweikampf. Da finde ich es eine konsequente Entscheidung zu sagen: Ist nicht unser Kernfokus, handeln wir ganz simpel ab. Die Kritik (bzw. Anmerkung) verstehe ich aber natürlich trotzdem.
2) Epen: Kann man lesen oder schreiben. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle scheitern die aber als Rollenspielkampagne. Ja, auch wenn jetzt gleich wieder eine ganze Reihe anekdotischer Gegenbeispiele kommen.
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