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D&D-Spieler - wie ertragt ihr die immer gleichen Stereotypen?

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Tarendor:

--- Zitat von: Rorschachhamster am 18.06.2021 | 18:07 ---Das ist vielleicht Teil des Problems, wenn es nur "Kämpfer" gibt und keine sonderfähigkeiten, bist du frei daran, zu interpretieren was dein Kämpfer für einer ist, aber der dritte Tiertotemkrieger (Bär) sieht schon ganz automatisch eher gleich aus.  :)

--- Ende Zitat ---

Problematisch ist nur dass dann das System die Kreativität des Spielers nicht belohnt, weil es sich nicht beim Würfeln auswirkt. Wenn es keine Sonderfahigkeiten gibt, die besondere Charaktere damit dann ausstatten, würde ich mir als Spieler gar keine besonderen Figuren überlegen.

Tarin:

--- Zitat von: Tarendor am 18.06.2021 | 18:12 ---Problematisch ist nur dass dann das System die Kreativität des Spielers nicht belohnt, weil es sich nicht beim Würfeln auswirkt. Wenn es keine Sonderfahigkeiten gibt, die besondere Charaktere damit dann ausstatten, würde ich mir als Spieler gar keine besonderen Figuren überlegen.


--- Ende Zitat ---

Faszinierend, ist bei mir komplett umgekehrt. Gib mir eine generische Klasse "Kämpfer" und mir steht ein Universum verschiedener Figuren zur Verfügung, die alle gut darin sind, andere zu verhauen. Das finde ich viel angenehmer, als da Sonderfertigkeiten zu finden.

Tarendor:

--- Zitat von: Tarin am 18.06.2021 | 18:30 ---Faszinierend, ist bei mir komplett umgekehrt. Gib mir eine generische Klasse "Kämpfer" und mir steht ein Universum verschiedener Figuren zur Verfügung, die alle gut darin sind, andere zu verhauen. Das finde ich viel angenehmer, als da Sonderfertigkeiten zu finden.

--- Ende Zitat ---

Mir gefällt ja der D&D5-Ansatz: Du hast den generischen,universalen Kämpfer der alles sein kann, aber bei Bedarf kannst du für deine kreativen Ideen auch die passenden Sonderfähigkeiten wählen, um die Idee auch noch durch Regeln zu verstärken.

Also die Mischung aus beidem.

schneeland (n/a):
D&D5 hat (wie seine unmittelbaren Vorgänger) aber schon relativ viele Sonderfertigkeiten in die Klassenprogression eingebaut. Da ist die zentrale Entscheidung dann, welche Subklasse ich nehme, und komme quasi gar nicht drumherum, die zu haben. Gefühlt führt das eher zu mehr Stereotypen, weil man eben auf bestimmte Schienen gesetzt wird - will man dann mehr, braucht es mehr Gleise (sprich: Klassen + Subklassen, wie in Xanathar oder Tasha).
Keine Frage, das kann auch Spaß machen, aber präferenzmäßig wäre ich da eher bei Tarin (ggf. ergänzt um Multiclassing).

Tarin:
Ok, kann ich nachvollziehen, passt.

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