Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D-Spieler - wie ertragt ihr die immer gleichen Stereotypen?
Rorschachhamster:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 19.06.2021 | 08:30 ---In der Theorie. In der Praxis wirst du keine Barbaren mit hoher Int haben. Genauso wie du keine kräftigen Magier hast. Das ist bei D&D generell etwas schade.
--- Ende Zitat ---
Old School teilweise schon, 3W6 in Reihenfolge und so... ;)
Tarendor:
Der Witz bei D&D5 ist ja, dass es gar nicht so viele Ressourcen braucht um eine Rolle abseits der klassischen zu spielen.
Habe nicht alles gelesen den, aber oft braucht es nur einen Hintergrund, Gegenstand, Talent oder Zauber, um das zu machen.
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: Rorschachhamster am 19.06.2021 | 09:21 ---Old School teilweise schon, 3W6 in Reihenfolge und so... ;)
--- Ende Zitat ---
Ja, Würfeln ohne Verschieben kann das liefern. Wobei das dann andere Probleme aufwirft. Imo ist ber das eigentliche Problem, dass die Klassen mit bestimmten Attributen einfach wenig anfangen können. Könnte der Barbar auch von hoher Int ernsthaft profitieren, sähe das halt anders aus.
Gunthar:
Mein Divine Soul Sorcerer mimmt nicht nur den Kleriker sondern auch noch teilweise den Dieb.
Arldwulf:
Letztlich ist bei diesem Thema so oder so das ganze nie schwarz weiß zu betrachten.
Was man sagen kann ist, das einige der Designentscheidungen der 5e vorher bestehende Möglichkeiten zur Individualisierung abbauen. Es gibt kein Thema mehr, es gibt wieder gemeinsame Zauberlisten, die Konzentrationsmechanik schränkt mögliche Zauberkombinationen ein, Nichtmagische Charaktere machen wieder häufiger simple Standardangriffe oder unterscheiden sich nur durch Schadensboni und weder kann ich meine eigenen Aktionen weiter individualisieren noch sind die vorherigen Möglichkeiten zur Improvisation von Aktionen übernommen worden. Und natürlich sind auch auf Monster-/Gegnerseite ebenfalls zwei Beschreibungsebenen weggefallen und beim Abenteuerdesign Einschränkungen hinzugekommen.
Das sind alles in allem schon sehr spürbare Regeländerungen welche das System und auch die Charaktere darin stärker "auf Linie" bringen.
Aber trotz allem gibt es halt immer noch Möglichkeiten - und seien sie auch etwas weniger als zuvor - den eigenen Charakter individuell zu gestalten.
Es gibt dort eben keine klare Abgrenzung wann ein System eher Stereotypen vorgibt, man kann nur die konkreten Regeländerungen betrachten.
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