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[Waldviechs dumme Ideen] Wie könnte ein deutsches D&D5-Setting aussehen?
Talasha:
Ich lese gerade dass der Name Alpen nicht von Elfen herrührt sondern aus einer anderen Ecke kommt. Sonst wäre das ein schöner Klischeebruch gewesen.
Weltengeist:
--- Zitat von: Talasha am 8.07.2021 | 00:54 ---Ich lese gerade dass der Name Alpen nicht von Elfen herrührt sondern aus einer anderen Ecke kommt. Sonst wäre das ein schöner Klischeebruch gewesen.
--- Ende Zitat ---
Ja und? Das heißt ja nicht, dass das nicht in einer fiktionalen Welt anders sein kann ;).
Aber dann bitte keine Tolkien-Elben, sondern richtige keltische Alben! :headbang:
Raven Nash:
--- Zitat von: Weltengeist am 8.07.2021 | 07:24 ---Aber dann bitte keine Tolkien-Elben, sondern richtige keltische Alben! :headbang:
--- Ende Zitat ---
"Alben" sind nicht keltisch, sondern entspringen der nordischen Mythologie. Licht- und Dunkelalben, um genau zu sein. Und die sind gar nicht so weit von den Elben Tolkiens entfernt (bzw. umgekehrt). Die haben sogar eigene Welten - Alfheimen und Swartalfheimen.
"Keltisch" (wobei das auch ungenau ist, weil eigentlich Irisch-Keltisch) sind die Tuatha de Danan & Co. Das sind die Fey. ;)
caranfang:
--- Zitat von: Raven Nash am 8.07.2021 | 08:13 ---"Alben" sind nicht keltisch, sondern entspringen der nordischen Mythologie. Licht- und Dunkelalben, um genau zu sein. Und die sind gar nicht so weit von den Elben Tolkiens entfernt (bzw. umgekehrt). Die haben sogar eigene Welten - Alfheimen und Swartalfheimen.
"Keltisch" (wobei das auch ungenau ist, weil eigentlich Irisch-Keltisch) sind die Tuatha de Danan & Co. Das sind die Fey. ;)
--- Ende Zitat ---
Und die Sidhe (manchmal auch Sith oder Shee geschrieben). ;)
Gotham Rundschau:
Ich finde die Grundidee des Settings wirklich sehr spannend. Wobei ich aber die vorgetragenen Bedenken teile, das mit dem vollen D&D 5E Regelprogramm und der damit normierten "Naturgesetze" (sorry!) des Settings das D&D-eigene Spielgefühl das Gefühl der Spielwelt dominieren dürfte.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Einschub, Off-Topic: Wobei wir SL und Weltenbauer ja immer für unsere Welten schwärmen, die Details klasse finden und das alles so gerne in gemeinsam erzählten Stories teilen wollen. Die meisten Spieler hingegen wollen meist etwas erleben(!) und sehen, wie ihr Charakter rockt. Häufig ist es einfacher, sich dem "Flow" der Spieler anzuschließen und auf diese zu reagieren, um so Teile der Spielwelt in dem den Spielern eigenen Tempo nach und nach einzubauen.
Ergänzende Idee: nicht nur die wagnerianische Dramatik, sondern auch bitte die "Grimm'schen Erzählungen" einbauen. Diese bieten viel Anlass, dem "Ursprung auf den Grund zu gehen" - ein Beispiel: Frau Holle, die "gute weiße Frau"? oder die Erdmutter aus vorchristlicher Zeit? oder Frigg/Freya und damit den nordischen Göttern zuzuordnen? oder, wie Grimm dachte, die römische Diana? Viele uralte Kultstätten zu Frau Holle im südniedersächsichen (hallo, Göttingen!) und nordhessischen Raum, dazu eine besondere Geologie, die mit bizarren Formationen geradezu "andersweltlich" daher kommt. Ist sie die Gebieterin der Elemente? Gnädig und strafend? Warum wird sie mit dem Gesicht einer Schleiereule verehrt? (Hallo, Auril, hallo Owlbears als Tierbegleiter und heilige Tiere) Sie lebt auf ihrem Berg oder in einem unterirdischen! Garten (Underdark? Ist "Holle" nur die Maske, die sie der Oberwelt zeigt?
Merke gerade, wie ich anhand einer einzigen, "deutsche Märchen" Idee eine ganze Kampagne aus dem Boden stampfen könnte... also, wenn man mal vertieft nachdenkt, hat das Setting in vielerlei Nuancen großes Potenzial, finde ich.
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