Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
bin ich der einzige oder machen viele D&D Maps keinen Sinn
Weltengeist:
--- Zitat von: Haukrinn am 8.07.2021 | 18:51 ---Mir käme es nie in den Sinn, von einer Battlemap zu erwarten, dass sie realistisch, plausibel und historisch korrekt ist. Den Anspruch habe ich auch an Filmsets nicht. Das Kartenmaterial soll mich unterhalten und nicht den Grundriss meiner Traumhütte zeigen...
--- Ende Zitat ---
Zugegeben, hier stören sich ja verschiedene Leute an verschiedenen Geschmacksrichtungen von unrealistisch. Ich persönlich störe mich nicht so sehr an "nicht historisch korrekt" (um am Klobeispiel zu bleiben: ich spiele ja auch sonst nicht die Pinkelpausen im Dungeon aus). Aber inkonsistente Grundrisse sind dann ein Problem, wenn die Karte für mitdenkende Spieler zu Problemen führt, weil sie beispielsweise gerade nach Geheimräumen suchen, weil sie sich fragen, ob die lächerliche Grabkammer womöglich nur ein Fake ist, der von der eigentlichen Grabkammer ablenken soll oder weil - wie Alexandro oben schreibt - plötzlich Monster auftauchen, die da schlicht nicht sein können, weil es keinen Ort gibt, wo sie hergekommen sind. Gerade wenn man old-schoolig spielt und erwartet, dass die Spieler im Dungeon ihr eigenes Gehirn (und nicht "würfel mal auf Investigation") benutzen, können widersinnige Karten zu echtem Frust führen.
Ainor:
Also ich finde man sollte "machen Sinn" und "historisch korrekt" nicht durcheinanderwerfen. Pyramiden machen schliesslich auch keinen Sinn.
Crimson King:
Eine Rollenspielwelt sollte meines Erachtens plausibel sein im Sinne der Rahmenbedingungen, die von der Realität üblicherweise mehr oder weniger stark abweichen. Eine Karte, auch eine Battlemap, dokumentiert einen Ausschnitt dieser Rollenspielwelt. Damit gelten für sie aus meiner Sicht mindestens die gleichen Plausibilitätsbedingungen.
Auch wenn man davon ausgeht, dass Battlemaps im Wesentlichen unterhalten sollen, dürfen sie nicht die Suspension of Disbelief sprengen.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Ainor am 9.07.2021 | 10:19 ---Also ich finde man sollte "machen Sinn" und "historisch korrekt" nicht durcheinanderwerfen. Pyramiden machen schliesslich auch keinen Sinn.
--- Ende Zitat ---
doch machen sie, nur nicht für dich
Aber für die Bewohner der Pharaonenreiche machten sie Sinn.
Oh wie ist der Pharao trunken
Nur verstehen das nicht mal immer die Autoren, wenn man sich dumm verhalten muss um die Gunst der Götter zu erlangen ist es kein dummes Verhalten.
Nicht jede Karte muss praktischen Sinn ergeben, da kann siehe Versailles fehl oder ignorant geplant worden sein...
oder es kann kulturell-soziale , magische etc. Gründe haben
Nagas werden eher nicht Treppen in ihren Paläste bauen außer für ihre humanoiden Diener
unicum:
--- Zitat von: Zanji123 am 8.07.2021 | 12:45 ---bin nur ich da so oder triggert euch solche unlogischen Maps auch? Weil man hätte doch einfach eine "normale" Villa nehmen können und diese halt verfallen lassen (also mit logischer Verteilung von Räumen und Fluren)
--- Ende Zitat ---
Mich stören unlogische Karten - und auch unlogische Plots. Ist für mich immer so die Frage "Wer hat das gebaut - und warum?" Aber ich bin auch nicht gar so streng wenn es einfach gut gemacht ist.
Und ja ich bin schon auf ein Plumsklo gegangen,... und würde eines mit Wasserspühlung immer vorziehen. Meine Notdurft in eine "Pfanne" zu machen und mit dieser dann aus dem Fenster zu werfen - nein das brauch ich nicht wirklich. Toilettenpapier ist auch etwas schönes - aber auch sehr modern. Ein Bidet ist auch sehr praktisch.
Es ist zum Teil auch die Sache das wir mit unserer Modernen Brille auf solche Karten schauen. Zu dem haus in welchem ich das Plumsklo mal sah (das exestiert nicht mehr) könnte ich vieleicht noch sagen: Das Klo war "draussen" - und kein Raum in dem Haus hatte das gleiche Bodenniveau (fragt mich nicht warum auch nach Jahren fallen mir keine Gründe ein) - Barrierefreiheit ist auch so etwas das es "damals" einfach nicht gab.
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