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bin ich der einzige oder machen viele D&D Maps keinen Sinn
Gorbag:
Ich finde seit der Einführung von passiver Wahrnehmung auch Geheimgänge ein architektonisches Relikt in offiziellen Dungeons. 80% der Geheimtüren sind... Türen. Damit ist das kunstvolle Verkleiden und Tarnen solcher Türen ähnlich zu bewerten wie elegante Türschnitzereien. Eine Zurschaustellung von Wohlstand und der Hingabe des Schöpfers zum Konzept "Dungeon als historisches Monument" aber als Verteidigungsmaßnahme einfach nicht mehr State of the Art. Man munkelt der aktuelle Stand der Technik sind Einweggeheimtüren die nur in Fluchtrichtung öffnen. Skyrim war da der große Vorreiter.
nobody@home:
Geheimgänge und -türen sind ohnehin etwas, das gerne mal viel zu willkürlich verwendet wird. Diese Dinger nehmen wie andere (Durch-)Gänge auch Platz auf dem Dungeongrundriß weg und ihr Bau kostet vermutlich meist auch Zeit und Ressourcen...und dann darf man sie, wenn sie denn geheim bleiben sollen, auch selbst nur vergleichsweise selten und unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen benutzen, sie bringen also genau genommen fürs tägliche Leben weniger als einfache ungetarnte Türen und Korridore! Da kann sich also bei Karten mit zu vielen Geheimnissen an zu vielen Stellen schnell der Verdacht einstellen, daß sich der Architekt die Kosten-Nutzen-Rechnung wohl gleich gespart hat...
Rorschachhamster:
--- Zitat von: nobody@home am 13.07.2021 | 20:15 ---Geheimgänge und -türen sind ohnehin etwas, das gerne mal viel zu willkürlich verwendet wird. Diese Dinger nehmen wie andere (Durch-)Gänge auch Platz auf dem Dungeongrundriß weg und ihr Bau kostet vermutlich meist auch Zeit und Ressourcen...und dann darf man sie, wenn sie denn geheim bleiben sollen, auch selbst nur vergleichsweise selten und unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen benutzen, sie bringen also genau genommen fürs tägliche Leben weniger als einfache ungetarnte Türen und Korridore! Da kann sich also bei Karten mit zu vielen Geheimnissen an zu vielen Stellen schnell der Verdacht einstellen, daß sich der Architekt die Kosten-Nutzen-Rechnung wohl gleich gespart hat...
--- Ende Zitat ---
Für's tägliche Leben nützen Pechnasen, Mauern und Fallgatter an einer Burg auch nichts, was für eine Verschwendung! ~;D
nobody@home:
--- Zitat von: Rorschachhamster am 13.07.2021 | 20:21 ---Für's tägliche Leben nützen Pechnasen, Mauern und Fallgatter an einer Burg auch nichts, was für eine Verschwendung! ~;D
--- Ende Zitat ---
Deswegen bauen sich die Leute diese ja auch nicht aus reinem Jux und Dollerei einfach irgendwo ein (Fallgitter in den Ställen! Eine Pechnase mit Blick nach unten direkt ins Schlafzimmer!), sondern nur da, wo sie sich ausrechnen, daß es sich auch lohnt. ::)
Und das ist dann auf vielen D&D-Karten das Problem mit Geheimtüren: Geheimgänge und -kammern können absolut ihrerseits ihre Existenzberechtigung haben, aber allzu oft sieht es eher danach aus, als wäre den Kartenzeichnern zwischendurch eingefallen, daß es das Geheimtürsymbol ja auch noch gibt und sie es noch gar nicht verwendet haben...und upps, das geht ja gar nicht, also werden mal schnell so ca. 1W4 davon zufällig verteilt hingekritzelt.
Ainor:
Sollte eine gute Geheimtür nicht genau da sein wo man sie nicht erwartet ?
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