Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Die Zukunft von D&D5 / Ankündigungen bis 2024 (inkl. neue Grundregelwerke)
aikar:
Ich würde eher sagen, die Zeit der großen Setting-Reihen mit zig Detail-Hintergrundbänden sind (für WotC) vorbei.
Die FR sind in der D&D-Basis aufgegangen und werden mit den notwendigen Infos direkt in den Kampagnenbänden versorgt. Alles andere ist Ein-Buch-und-Schluss. Für Eberron gab es ja nichtmal einen Abenteuerband.
Tintenteufel:
--- Zitat von: Cormac am 30.11.2021 | 12:40 ---Naja….ich weiss ja nicht. Die Zeit der FR ist derart „vorbei“ dass sie immerhin noch Spielplatz für ein WotC lizensiertes AAA Computerspiel sind, ihr eigenes MTG Kartenset bekommen, 10 von 15 offiziellen Abenteuerkampagnen dort spielen (eigentlich mehr, da ein guter Teil von Yawning Portal auch dort zu verordnen ist) und genauso 60+% des fanproduzierten Setting–Materials auf DMsGuild. Wenn das „vorbei“ ist, dann kann ich nur sagen dass ich eine Menge Settings kenne, die sich wünschen würden, ihre Zeit wäre auf diese Art „vorbei“.
--- Ende Zitat ---
Ich würde auch sagen, dass man das über das "Standard-Setting" des wohl erfolgreichsten Rollenspiels und dessen wohl erfolgreichster Edition überhaupt nicht unbedingt behaupten kann.
aikar:
Geht wohl letztendlich nur darum, dass die Alt-Fans das Setting in der jetzigen Form der Erscheinungen nicht mehr wahr nehmen, weil es halt keinen Kampagnenband+Hintergrundbände mehr gibt, sondern die Realms anders präsentiert werden (In Form von Abenteuerkampagnen und implizit in den Grundregeln), was manche ablehnen.
schneeland:
Das Fehlen zumindest eines Kampagnenbandes ist der offensichtliche Teil. Die Kontinuität des Settings hat aber m.E. auch ordentlich gelitten (der Anspruch der stetigen Fortentwicklung wurde ja auch offiziell aufgegeben).
Zumindest für Ersteres rechne ich aber damit, dass das im Rahmen der Veröffentlichung von "Altsetting"-Büchern noch korrigiert wird - mehr als ein bis zwei Bücher erscheinen mir aber auch hier unwahrscheinlich (ehrlich gesagt bin ich mir auch gar nicht so sicher, ob ich die Vielzahl der früheren Regionalbände wirklich zurückhaben möchte, insofern ist das jetzt nicht nur negativ).
Tintenteufel:
Kann ich natürlich auch verstehen, dass bei ständiger Wandlung (vor allem bei vor und zurück!) der/die ein*e oder andere aussteigt. Und natürlich kann ich auch verstehen wenn manchen Leute die Publikationsstrategie bzw. das -konzept "früher" besser fanden. Dann neigt man vermutlich gerne mal dazu für sich eine individuelle "goldene Ära" bzw. den Höhepunkt der Setting-Entwicklung abzuleiten. Man diskutiert, findet Gleichgesinnte und kann vielleicht sogar mehrheitlich einen solchen Zeitpunkt objektiv bestimmen. Aber ich persönlich finde man muss all diese Aspekte vom Setting an sich differenzieren. Wobei wir dann auch schon bei der Definition "Setting" wären.
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