Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Wie wichtig ist das Hauptattribut ?
Rhylthar:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 22.05.2022 | 15:48 ---Stimmt, da hatte ich was Falsches im Kopf. Jedenfalls ist die Idee, dass du das Maximum auch ohne den Bonus erreichst und es nicht so extrem teuer ist. Damit ist der Bonus dann eher nice to have.
--- Ende Zitat ---
Hätte zumindest bei PB den Vorteil, dass sich MAD-Klassen 2 Punkte sparen (weil sie nur auf 14 gehen können im Primärattribut) und so 2 Punkte sparen und auf andere Attribute setzen können.
Ich sehe gerade eine interessante Variante (ist die aus irgendeinem Regelbuch?):
Boni gibt es in Abhängigkeit von der Klasse und dem Background, Races fallen vollkommen raus bzw. die Racial Bonuses können für Class/Background Bonuses getauscht werden.
Bsp.:
Statt einem High Elf +2 DEX und +1 INT zu geben, wählt er Fighter (+1 STR und +1 CON) und Soldier (+1 STR or +1 CON).
Muss ich drüber nachdenken, ein Nachteil könnte sein, dass man im Extremfall mit einem +3 auf einem Attribut (und damit einer 18) startet, wenn man beliebiges Mixen erlaubt (Bonus von Racial + Bonus von Background z. B.).
Quelle: https://www.5esrd.com/gamemastering/5th-edition-options/
nobody@home:
--- Zitat von: Zed am 22.05.2022 | 15:33 ---Ich stehe noch immer auf dem Schlauch: Wie kann ich denn unterscheiden, ob jemand zB eine elbische Bogenschützin spielen möchte, weil die Person dieses Konzept zur eigenen Freude wählt oder weil sie (je nach System) "nur" den besten Bogenschützen im Spiel haben möchte?
--- Ende Zitat ---
Solange die Regeln Elben de fakto zu den besten Bogenschützen machen (inwieweit das speziell D&D5 abseits des Start-Geschicklichkeitsbonuses nun genau tut, sollen andere im Detail ausklamüsern, da kenne ich mich nur begrenzt aus)? Gar nicht...oder allerhöchstens, indem du die bewußte Person tatsächlich gut genug kennst, um einigermaßen beurteilen zu können, wie ehrlich sie beim Beantworten deiner Frage(n) nach ihrer Motivation gerade ist. Spätestens an letzterem Punkt wird die Sache dann aber auch schon ungemütlich persönlich...
Sagen mir, möglicherweise eben eher in anderen Systemen, die Regeln dagegen "bester Bogenschütze kann eigentlich jeder sein oder werden" und das Setting zum Thema meinetwegen nur so was wie "die berühmtesten legendären Bogenschützen waren halt einfach meistens Elben, und deswegen setzen die in der Spielwelt auch den popkulturellen Standard" -- dann fällt diese spezielle Sorge eher unter den Tisch. Dabei kann der "durchschnittliche" Elb sogar gerne immer noch besser mit dem Bogen sein als der gleich "durchschnittliche" Mensch (beispielsweise, weil Üben mit dem Bogen von Kindesbeinen an einfach zur elbischen Kultur gehört und zur menschlichen nicht so); das ist letztendlich schnurz wie piepe, wir spielen ja schließlich Individuen und keine Statistik-Abstrakta.
Gunthar:
--- Zitat von: Rhylthar am 22.05.2022 | 16:16 ---Hätte zumindest bei PB den Vorteil, dass sich MAD-Klassen 2 Punkte sparen (weil sie nur auf 14 gehen können im Primärattribut) und so 2 Punkte sparen und auf andere Attribute setzen können.
Ich sehe gerade eine interessante Variante (ist die aus irgendeinem Regelbuch?):
Boni gibt es in Abhängigkeit von der Klasse und dem Background, Races fallen vollkommen raus bzw. die Racial Bonuses können für Class/Background Bonuses getauscht werden.
Bsp.:
Statt einem High Elf +2 DEX und +1 INT zu geben, wählt er Fighter (+1 STR und +1 CON) und Soldier (+1 STR or +1 CON).
Muss ich drüber nachdenken, ein Nachteil könnte sein, dass man im Extremfall mit einem +3 auf einem Attribut (und damit einer 18) startet, wenn man beliebiges Mixen erlaubt (Bonus von Racial + Bonus von Background z. B.).
Quelle: https://www.5esrd.com/gamemastering/5th-edition-options/
--- Ende Zitat ---
Finde ich eigentlich eine recht gute Idee. Nur sollte man bei der Klassenwahl eine kleine Auswahlmöglichkeit geben. ZB Wenn er Fighter wählt, so kriegt ein +1 auf Con und entweder +1 Str oder +1 Dex.
Runenstahl:
--- Zitat von: Gunthar am 22.05.2022 | 16:07 ---Für was braucht man eigentlich Attribute? Es kann ja auch ohne gehen, wie (Advanced) Tiny Dungeon so schön beweist. ~;D
--- Ende Zitat ---
Da kann man auch fragen wofür man Fertigkeiten braucht ? Oder Klassen ? Oder Rassen ?
In D&D (und vielen anderen Systemen) sehe ich Attribute als eine Art "Bonus auf eine Fertigkeitsgruppe". Int gibt einen Bonus auf alles Wissensfertigkeiten, Cha gibt einen Bonus auf (fast) alle sozialen Fertigkeiten, Dex gibt einen Bonus auf Diebesfertigkeiten, Wis gibt einen Bonus auf Natur und Intuitive Fertigkeiten.
Für ein System dessen Chrunch irgendwo in der Mitte zwischen "Narrativ" und "Mathematische Simulation" liegt paßt das mMn ganz gut.
caranfang:
--- Zitat von: Rhylthar am 22.05.2022 | 16:16 ---Hätte zumindest bei PB den Vorteil, dass sich MAD-Klassen 2 Punkte sparen (weil sie nur auf 14 gehen können im Primärattribut) und so 2 Punkte sparen und auf andere Attribute setzen können.
Ich sehe gerade eine interessante Variante (ist die aus irgendeinem Regelbuch?):
Boni gibt es in Abhängigkeit von der Klasse und dem Background, Races fallen vollkommen raus bzw. die Racial Bonuses können für Class/Background Bonuses getauscht werden.
Bsp.:
Statt einem High Elf +2 DEX und +1 INT zu geben, wählt er Fighter (+1 STR und +1 CON) und Soldier (+1 STR or +1 CON).
Muss ich drüber nachdenken, ein Nachteil könnte sein, dass man im Extremfall mit einem +3 auf einem Attribut (und damit einer 18) startet, wenn man beliebiges Mixen erlaubt (Bonus von Racial + Bonus von Background z. B.).
Quelle: https://www.5esrd.com/gamemastering/5th-edition-options/
--- Ende Zitat ---
Nein, weil dies zu unrealistischen Werten führen kann, wie z.B. einen Halbling, der deutlich stärker ist als ein Ork, oder einen Ork, der charismatischer ist als ein Tiefling. So ein System kann nur dann funktionieren, wenn die Spezies auf eine andere Weise die Werte beeinflusst, wie z.B. Höchstwerte oder Zuschläge/Abzüge auf die Eigenschaftsboni.
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