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Was macht Oldschool-Rollenspiel regelmechanisch aus

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Ma tetz:
Also da muss man schon zugeben, dass einiges an sinnvollen Regeln zu Zufallsbegegnungen in Dungeons in der 3E nicht mehr vorhanden war. Geschweige denn, dass einem Erklärt wurde, welche Funktion wandernde Monster eigentlich haben. Es wurden im 3E DMG zwar Zufallstabellen vorgestellt, es fehlten aber Angaben zur Häufigkeit der Probe. Weiterhin gab es auch keine Regeln mehr für die Moral oder die Reaktion des Gegenübers.

Vielleicht gab es sowas im DMG 2 aber das habe ich nicht.

Insgesamt waren das vor allem Kampfbegegnungen und so wurden Sie auch präsentiert. Davon ab sind W100-Tabellen für sowas völlig übertrieben. Ich hab das damals einmal für eine Gebirgsregion in meiner Spielwelt gemacht und dann entnervt sein gelassen. Nach wenigen Sitzungen ADnD 2nd. War die 3E quasi mein Rollenspieleinstieg.



Zed:

--- Zitat von: Settembrini am 19.09.2022 | 21:49 ---ZED, ich darf das, was ich von Deiner Tabelle oben denke, hier nicht sagen. AUßer vlt. daß ich ihr offeknundig nicht zustimme. Wenn Du mal Lust hast, die zu verteidigen lade ich Dich ins Disputorium oder einen der Nexus Discord-Server ein.

--- Ende Zitat ---
Hey Settembrini,

ich hoffe, ich habe hier deutlich machen können, dass ich eine faire Auseinandersetzung nicht scheue, und dass ich versuche, auf alle genannten Punkte einzugehen. Das würde ich so auch an einem anderen Ort machen.

Für das Gespräch hier mit hauptsätzlich Camo hatte ich die letzten zwei Tage ein Zeitfenster, aber das sieht in den kommenden Tagen inkl. Wochenende bei mir schlechter aus. Darum kann ich erstmal nur abwarten, wie sich meine nicht immer gut planbare Zeit entwickeln wird.

Rhylthar:

--- Zitat von: Ma tetz am 19.09.2022 | 22:31 ---Also da muss man schon zugeben, dass einiges an sinnvollen Regeln zu Zufallsbegegnungen in Dungeons in der 3E nicht mehr vorhanden war. Geschweige denn, dass einem Erklärt wurde, welche Funktion wandernde Monster eigentlich haben. Es wurden im 3E DMG zwar Zufallstabellen vorgestellt, es fehlten aber Angaben zur Häufigkeit der Probe. Weiterhin gab es auch keine Regeln mehr für die Moral oder die Reaktion des Gegenübers.
--- Ende Zitat ---
Was meinst Du genau? DMG geht ja auf den Unterschied zwischen "Tailored" und "Status Quo"-Encountern ein. (Das ist z. B. etwas, was ich niemals unter Old School verstehen würde: "Tailored Encounter"). Auf wandernde Monster in Dungeons (und ihre Rolle) wird auch eingegangen.

Moralregeln gab es später (sehr viel später), waren WIS-Saves iirc (Heroes of Battle).


--- Zitat ---Insgesamt waren das vor allem Kampfbegegnungen und so wurden Sie auch präsentiert. Davon ab sind W100-Tabellen für sowas völlig übertrieben. Ich hab das damals einmal für eine Gebirgsregion in meiner Spielwelt gemacht und dann entnervt sein gelassen. Nach wenigen Sitzungen ADnD 2nd. War die 3E quasi mein Rollenspieleinstieg.

--- Ende Zitat ---
Jein. Habe jetzt gerade einen zufälligen Table vor mir (DMG p. 87); von den 17 möglichen Begegnungen würde ich höchstens 3 - 4 als zwingende Kämpfe ansehen (abhängig davon, ob man einen Druid/Ranger dabei hat, weil die "tierischen" Begegnungen ja mal so, mal so enden können).

Ma tetz:
Ich habe nur das Deutsche Spielleiterhandbuch, deshalb kommen wir mit den Seitenzahlen nicht zusammen.

In alten DnD-Versionen gibt es sowas wie Probe alle 10 Minuten (Spielphase) mit dem w6 bei 1-2 Würfle für eine Zufallsbegegnung. Dann würfelt man 2w6 um zu sehen, ob das Gegenüber freundlich feindlich etc ist. Kommt es zum Kampf prüft man die Moral der Gegner und danach nochmals bspw. wenn die Hälfte der Feinde erschlagen ist.
Was man in einer Phase erkunden konnte, war auch verregelt. Das wirkt teilweise etwas Brettspielig ist aber wichtig für das Encounter und Ressourcenmanagement.

Die Tabelle 4-15 für (Level 1 Dungeon) enthält von 15 Einträgen 2 mit Eintrag Freund und eine mit NSC Stufe 1. Der Rest ist Monster-/Bestienkram, der mir damals aufgrund der Gesinnungen (gut vs. böse) grundsätzlich erstmal als feindlich erschien.

Das man das auch anders handhaben kann, darauf bin ich erst später gekommen  :)
Generell finde ich aber die Beschränkung auf die drei Gesinnungen chaotisch - neutral - rechtschaffen in älteren DnD-Versionen angenehmer. Das erleichtert mir persönlich die kampffreie Interaktion mit Monstern deutlich. (Bitte nicht die tausendsten Gesinnungsdiskussion anfangen - nur meine 5cent).

Zur Rolle von wandernden Monstern.
Die Dienen letztlich dazu Trödelei zu bestrafen und das Rasten im Dungeon zu behindern. Das habe ich im 3E Spielleiterhandbuch jetzt auf die Schnelle auch nicht gesehen. In wie weit dass in den Alten Regelwerken erklärt wurde, kann ich aber auch nicht sagen.

Rhylthar:
Im DMG 3.5 ist die Chance bei ca. 10 %, wenn bestimmte Bedingungen eintreten (obwohl gesagt wird, man kann es auch selbst entscheiden). Zeit (alle 10 min), Lautstärke, usw. spielen eine Rolle.
Moralregeln fehlen bzw. kommen erst später (5E greift es iirc früher auf).

Was ich gut fand (allerdings müsste ich da tatsächlich suchen gehen, in welchen Büchern/Abenetuern das so gemacht wurde), waren Encounter, die neben dem reinen Table auch noch eine konkrete Beschreibung vorgeben. Macht halt dann doch einen Unterschied, ob da steht "1d6+1 Gnolls" oder beschrieben wird, dass es sich um Gnoll-Jäger handelt, die gerade mit frischen Wild vorbeiziehen und auch Verhandlungen mit den SC (z. B. Tausch Fleisch gegen Waffen) durchaus in Betracht ziehen. Plus natürlich weitere nicht "Kampf Encounter"(Bote, reisender Händler, Pilgerkarawane, etc.).

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