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[The One Ring 2nd Edition] Gerüchte, Abenteuerideen, Ressourcen

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klatschi:

--- Zitat von: Arandil am 28.11.2022 | 18:15 ---Wobei ... habe gerade "Der Untergang von Númenor" fertiggelesen und finde, dass die Exil-Númenorer und ihre Wirkstätten in Eriador ein wunderbarer Aufhänger bzw. Ausgangspunkt für diverse Abenteuer sind. Wie wäre es z. B. mit einem Gerücht, dass ein Sehender Stein gefunden wurden (einer der 7 Palantir)? Das wäre für die Dúnedain sicherlich interessant zu wissen und könnte z. B. von Gilraen in Auftrag gegeben werden, dem nachzugehen. Oder verloren geglaubte Schriftrollen aus Westernis mit längst vergessener, aber fortschrittlicher Technologie? Ein wieder auflebender Morgoth-Kult, der wie zu Zeiten Ar-Pharazôns die Leichtgläubigen um sich schart, Menschen verschleppt und an rituellen Tempelstätten dem Dunklern Herrscher opfert?

--- Ende Zitat ---

Das sind sehr schöne Ideen, vor allem die Idee mit dem Morgoth-Kult gefällt mir :-) Aber irgendwie passt opfern nicht ganz so in meine Vorstellung von Tolkien und seiner Welt - wobei ich das Buch nicht gelesen habe, mag also sein, dass ich da zu wenig kenne.


--- Zitat von: Mr. Ohnesorge am 19.11.2022 | 18:35 ---Meine Truppe will ich gegen ein paar Evil Men ins Feld schicken, die dank einiger alter Schriftrollen ein wenig Sorcery beherrschen.

Frage: was könnten die im Sinn haben? Mensch mit Magie zu Marionetten werden lassen? Aus Versehen Werorks erschaffen?

--- Ende Zitat ---

Mir ist dazu noch was eingefallen - was wäre, wenn er nicht aus Versehen Werorks erschaffen hat, sondern sich selbst in einen Werirgendwas wandelt und das nicht richtig kontrollieren kann und rampage geht? Oder vielleicht ist er ein Beorninger, der sich eben zum Bösen gewendet hat und seine Sorcery nutzt, um das Tier in sich stärker zu machen?

Darklander:

--- Zitat von: klatschi am 28.11.2022 | 20:35 ---Das sind sehr schöne Ideen, vor allem die Idee mit dem Morgoth-Kult gefällt mir :-) Aber irgendwie passt opfern nicht ganz so in meine Vorstellung von Tolkien und seiner Welt - wobei ich das Buch nicht gelesen habe, mag also sein, dass ich da zu wenig kenne.

--- Ende Zitat ---
Ja, ich weiß genau, was du meinst. Bis ich das Silmarillion gelesen habe, dachte ich auch, dass sowas eher in die Welt von Conan und den diversen in Hyperborea ansässigen Kulten passt.  8)
Aber diese Ritualopfer waren tatsächlich Brauch zur Zeit von Aragorns Vorfahren (allerdings nicht in direkter Linie). Zumindest ganz am Ende, kurz vor dem Untergang Númenors, als die Dúnedain Sauron komplett verfallen waren.
Um das vielleicht noch zu toppen: Inzest gab es in Mittelerde übrigens auch. Zwar unbeabsichtig, aber dennoch  :o


--- Zitat von: klatschi am 28.11.2022 | 20:35 ---Mir ist dazu noch was eingefallen - was wäre, wenn er nicht aus Versehen Werorks erschaffen hat, sondern sich selbst in einen Werirgendwas wandelt und das nicht richtig kontrollieren kann und rampage geht? Oder vielleicht ist er ein Beorninger, der sich eben zum Bösen gewendet hat und seine Sorcery nutzt, um das Tier in sich stärker zu machen?

--- Ende Zitat ---
Ich glaube, bei Werorks und dergleichen hätte ich wesentlich mehr Bedenken als bei Ritualopfern. Es gab zwar Werwölfe und sogar Vampire bei Tolkien, allerdings nicht in dem Sinn, wie wir sie heute aus der modernen Horror-Literatur kennen. Das eine war ein großer Wolf, besessen von einem bösen Geist, das andere lediglich eine übergroße Fledermaus. Weder der eine noch die andere haben sich aber verwandelt, sondern blieben immer in ihrer jeweiligen Gestalt. Der einzige Gestaltwandler war also Beorn.

Mr. Ohnesorge:

--- Zitat von: Mr. Ohnesorge am 19.11.2022 | 18:35 ---Meine Truppe will ich gegen ein paar Evil Men ins Feld schicken, die dank einiger alter Schriftrollen ein wenig Sorcery beherrschen.

--- Ende Zitat ---

Die Truppe hat die Quelle der Sorcery gefangen genommen (ein neugieriges Mädchen, dass durch das Lesen einiger Schriftrollen korrumpiert wurde; ich habe mich dabei an den bösen Runen Angmars orientiert) und sie nach Grey Havens zu ihrem Patron geschleift.

Frage: welche zum Setting passenden Möglichkeiten gäbe es, das arme Mädchen von dem Einfluss des Feindes/ des Bösen/ der Sorcery zu befreien?

klatschi:

--- Zitat von: Mr. Ohnesorge am 31.12.2022 | 10:50 ---Die Truppe hat die Quelle der Sorcery gefangen genommen (ein neugieriges Mädchen, dass durch das Lesen einiger Schriftrollen korrumpiert wurde; ich habe mich dabei an den bösen Runen Angmars orientiert) und sie nach Grey Havens zu ihrem Patron geschleift.

Frage: welche zum Setting passenden Möglichkeiten gäbe es, das arme Mädchen von dem Einfluss des Feindes/ des Bösen/ der Sorcery zu befreien?

--- Ende Zitat ---

Hmm, mir würde hier dann - bezogen auf HdR - die Szene mit Frodo in Rivendell einfallen. Also irgendwie Elbenmagie, die bei TOR ja auch ganz subtil ist.
Um das ganze für die Spieler spannender zu machen, könnte der Heiler doch spezifische Kräuter brauchen, die aber sehr selten zu finden sind. Oder - um den Bann zu brechen - die andere Hälfte des Textes, den das Mädchen gelesen hat (reine Interpretation meinerseits, keine Ahnung, wie du es geframet hast), um genau zu wissen, WAS da von ihr Besitz genommen hat; das wären dann gleich wieder coole Story-Aufhänger für die nächsten Missionen.

Mr. Ohnesorge:
Elbenmagie plus Kräuter gefällt mir :d

Was könnte denn Lore-mäßig von dem Mädchen Besetz ergriffen haben? Das würde ja über eine klassiche „durchsucht die alte Ruine“-Mission unterfüttert werden können.

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