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King Arthur

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Doc Letterwood:

--- Zitat von: Dorin am 22.08.2004 | 12:09 ---was mir bei dem Film nicht passt ist der so ziemlich erste Satz im Trailer: 'das einzige was nicht erzählt wurde, ist die wahre Geschichte,...'
wenn ein Film schon behauptet die Wahrheit für sich gepachtet zu haben schreckt mich das eher ab.
auf DVD also ja, im Kino nein...


--- Ende Zitat ---

Ich finde den Satz von wegen wahre Geschichte auch ein bisschen unglücklich gewählt - wahr ist an diesem Film sicher, dass Arthur und seine Mannen nicht in Ritterrüstungen durch England geritten sind, sondern eher in römischen Lederharnischen. Solche Details eben, die etwa "Der erste Ritter" mit Sean Connery und Richard Gere völlig abgehen.
Sagen wir, Bruckheimer und Proyas sind etwas näher an der Wahrheit hinter dem Mythos dran als andere....

Guardsman:

--- Zitat von: Eye Of Gruumsh am 26.08.2004 | 15:28 ---
--- Zitat von: Guardsman am 23.08.2004 | 09:36 ---Ich freue mich auf die Director´s Cut Fassung. Nicht wegen dem Blut, sondern wegen dem philosophischen Tiefgang.
--- Ende Zitat ---
Das meinst du nicht ernst oder? Okay, das Christentum kommt schlecht weg, aber der Film beschäftigt sich schlicht und einfach nicht damit. Da müssten im Directors Cut schon WESENTLICH mehr Szenen kommen. Das pseudo-philisophische Gelaber von Arthur erkenne ich nicht als Tiefgang an.

--- Ende Zitat ---

Ich meine Tiefgang auch nicht im Sinne von Qualität sondern von reiner philosophischer Menge. Arthur war in meinen Augen sehr naiv. Seine Ansichten über Sklaverei, Menschenwürde etc. Und das als Römer!! In dieser Umgebung! Seine Ritter schnallen es und er steht voll neben der Realität. Das fand ich irgendwie witzig.

Preacher:
@Morebytes:
Wobei doch die Existenz von Arthur und seinen Mannen bei weitem nicht historisch belegt wurde:


--- Zitat ---Unklar bleibt bis heute, ob es sich um eine historische Figur oder eine fiktive Sagengestalt handelt. Erste Erwähnung fand eine Figur, die Arthur sein könnte, in der um 820 nach Christus veröffentlichten Historia Brittonnum, in der von zwölf Schlachten berichtet wird, die der König focht, welche allerdings nie exakt lokalisiert werden konnten. Um 1019 nach Christus wurde Arthur erstmals in einer bretonischen Legende als König erwähnt. Weitere schriftliche Überlieferungen stammen von dem englischen Geschichtsschreiber Geoffrey of Monmouth (um 1100 – 1154) und dem französischen Dichter Chrétien de Troyes (um 1140 – 1190).

--- Ende Zitat ---
Von daher ist "wahre Geschichte" hier eh nicht möglich. Die Artus-Sage (und mehr ist es nun mal nicht) lebt für mich von Rittertum, Edelmut, dem Konflikt zwischen Treue, Ehrenhaftigkeit und Liebe, der Mystik um Merlin und Konsorten etc.
Wenn dann schon der Anspruch erhoben wird, die wahre Geschichte" zu erzählen, dann geh ich von vorneherein davon aus, daß das Flair verloren geht und nichts im Ausgleich dazugewonnen wird - historische Authentizität zumindest nicht.

Ancoron Wolkentanz:
Wenn ich ins Kino gehen und mir solche Hollywood-Streifen ansehe (King Arthur, Troja, Braveheart), dann möchte ich unterhalten werden und das wurde ich. Dass es über übertrieben dargestellt ist und nicht immer den Vorlagen entspricht, ist eigentlich schon von vorne herein klar, also einfach genießen und abschalten. Wenn ich anspruchsvollen Stoff erwarte, gehe ich nicht ins Kino (zumindest nicht in solche, die Cinemaxx heißen).

Samael:
Et war aber nicht spannend. ;)

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