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[Erzählt mir von...] Blood and Doom

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Germon:

--- Zitat von: klatschi am 26.03.2023 | 14:00 ---Irgendwie würde es mich ja schon nochmal interessieren, wie diese ganzen Elemente zusammenspielen. Ich spiele mich gerade mit dem Gedanken einens kleinen Twoshots im April, einmal auf Level 2 oder 3 und dann nochmal auf Level 5 oder 6, um auch die Progression zu sehen.

Gäbe es Interessenten?

--- Ende Zitat ---

Roll20/Discord?

klatschi:

--- Zitat von: Germon am 26.03.2023 | 16:01 ---Roll20/Discord?

--- Ende Zitat ---

Muss ich mal schauen, Roll20 fasse ich als GM eigentlich nicht mehr an  ~;D

Ninkasi:
Kickstarter ist online:
https://www.kickstarter.com/projects/dicetalegames/blood-and-doom?ref=ksr_email_user_watched_project_launched

klatschi:
Das erste Stretch Goal (Abenteuer) ist ja schon gefallen, zusätzlich werden im Rahmen des Kickstarters zwei Abenteuer for free veröffentlicht; Beaker haben gerade eine Vorabversion des ersten Abenteuers bekommen.

Es handelt sich um ein Abenteuer mit starkem Kult-Background und spielt in Ethennia (also dem Wüsten-Kontinent). Ich habe es noch nicht detailliert gelesen, aber ein erster Eindruck:

* Das Ganze ist recht umfangreich aufbereitet: 113 Seiten inklusive vieler Handouts, Bilder für alle wichtigen NPCs (auch nochmal zum Austeilen, was ich sinnvoll finde, da das Abenteuer einen Investigativ-Anteil hat). Der Aufbau wirkt auf den ersten Blick ganz gut durchdacht, die beteiligten Parteien werden dargestellt und die Clues werden nach einem ersten Blick nicht zu einseitig und spezifisch dargestellt. Das ist für mich bei Investigativ-Abenteuern immer ein Aspekt mit dem vieles steht oder fällt: Wie leiht wird es dem GM gemacht, die Clues variabel einzusetzen (Symbaroum, Copper Crown Teil II ist in meiner Erinnerung ein ziemliches Negativ-Beispiel hierfür). Dazu kann ich aber noch nicht so viel sagen, weil ich es nur überflogen habe.
* Sie schreiben am Anfang, dass das Abenteuer eben einen starken Horroraspekt hat und auch die Kulte eine Rolle spielen. Das zweite freie Abneteuer soll mehr Wert auf Exploration und Action-Sequenzen legen, um eine andere Möglichkeit aufzuzeigen oder für Gruppen, die den Horroraspekt nicht mögen. Das finde ich ziemlich gut.
* Es ist schon Spielleiter-freundlich aufbereitet. Neben den Stat-Blöcken der Gegner gibt es am Ende noch ein Sheet zum Ausdrucken, auf dem beispielsweise die Schadensraster schon dargestellt sind. Im Stat-Block selbst werden Bruises und Wunden beispielsweise folgendermaßen wiedergegeben: Max B: 3x1 - 2x2, Max W: 2x3 - 0x6. Das bedeutet: Der Gegner hat 3 1er-Schadensboxen, 2 2er-Schadensboxen und 2 3er-Schadensboxen - diese Kästchen sind auf dem Kampfsheet übersichtlich aufgezeichnet, so dass sich der GM - sorry, DS - in der Vorbereitung Zeit spart. Das sind Kleinigkeiten, für mich aber bei einem Kaufabenteuer schon irgendwie Plicht, wenn man ein umfassenderes Wundsystem hat.
Nur ein erster Eindruck.

Irgendwie lässt mich die Idee des Spiels nicht los.
Auf der einen Seite bin ich mir immer noch unschlüssig, wie sehr es mir gefallen würde, auf der anderen Seite kreise ich gedanklich dann doch immer wieder um das Spiel und lese mir den Starter durch.

Beispielsweise die Sache mit den Bruises und Wunden.
Es gibt eben Bruises (1er- und 2er-Schadensboxen) und Wunden (3er und später dann auch 6er Boxen). Bruises heilt man bei einer Rast komplett, Wunden kann man nur eine pro Rast mit Test heilen.
Wenn ich nun beispielsweise 4 Schaden bekomme, kann ich den wie wild über meine Boxen verteilen, beispielsweise

* vier 1er ankreuzen oder
* zwei 1er und eine 2er oder
* eine 3er Wunde und eine 1er oder oder oder
Das Problem: Man kann Boxen nicht aufteilen. Sprich: Wenn ich am Anfang immer alles in die Bruises schiebe und dann hier nichts mehr ankreuzen kann und nur einen oberflächlichen Kratzer (1 Schaden) bekomme, muss ich dafür eben auch eine 3er Wunden-Box "aufgeben". Ich bin einfach schon zu angeschlagen und selbst der leichteste Treffer hinterlässt bleibende Schäden.
Andererseits ist es auch doof, gleich am Anfang wie wild die Wunden-Boxen aufzugeben, weil sie eben schwerer zu heilen sind.

Auf der einen Seite denke ich mir: Unnötig und quasi ein mini-Game im Spiel. Wird sicher nervig auf Dauer. Andererseits gefällt es mir dann doch, weil dadurch ein gewisses Risiko-Management mit reinkommt.

Ich will gerade eigentlich weniger Spiele kaufen, aber na ja... mal schauen. Ich bin mal als pdf-Backer dabei und warte ab.

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