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[Alternity] Erfahrungen mit dem Stardrive Setting?

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Boba Fett:
Hi!

Stardrive ist ein Space Opera Setting, das nach einem großen galaktischen Krieg spielt.
Aus diesem sind mehrere "Sternennationen" herausgekommen, die es teilweise schon vor dem Krieg gab.
Diese Fraktionen / Nationen sind unterschiedlichen irdischen Staatssystemen nachempfunden und natürlich gibt es da auch sehr machthungrige Blöcke.
Und auch genau so natürlich gibt es immer noch alte Feindbilder und auch neue Interessenskonflikte.
Die wichtigste Fraktion ist die "Concord" eine Art interstellare U.N., aber mit weit mehr Befugnissen, und vor allem: mit eigenem Militär
Die Concord soll zukünftige Kriege verhindern.

Das "regionale Setting" ist die Verge, eine Art Randgebiet, das vom eigentlichen Besiedlungsraum weit entfernt, nur durch eine Passage erreichbar ist.
Im Krieg ist der Kontakt abgerissen und jetzt baut die Concord den Kontakt wieder auf und empfängt erst einmal einen Hilferuf von einem Sternsystem.
Die anderen Sternnationen sind natürlich auch bemüht Verbindung zu ihren alten Kolonien herzustellen und ihre Interessen dort zu sichern.
Es beginnt die Wiederentdeckung der Verge.

Die Sterne der Verge sind in den Quellenbüchern als ein 3d Kartensystem wiedergegeben, was natürlich die Berechnung von Reiserouten etwas umständlicher gestaltet. Dafür ist es natürlich "realistischer".
Das Distress-Signal weist darauf hin, dass es einen First Contact mit einer noch unbekannte Spezies gegeben hat, der nicht gerade gut ausging.
Insgesamt ist die Verge mit einigen Überraschungen versehen, unter anderem ein Planet, der vollständig entvölkert wurde und das scheinbar in einem einzigen Augenblick.
Mystery war damals ja in und das gibt es auch im Stardrive Setting.

Wenn Du mehr Details möchtest, bitte bescheid sagen.

Die zu spielenden Spezies sind die im Alternity Regelwerk enthalten. (das kennst Du? Oder soll ich da auch was zu schreiben?)
(Kurz: Stufen & Professionen, auf W20 basiert, Schwierigkeit wird mit einem Konterwürfel "gegengewürfelt", insgesamt eher bodenständig)

Insgesamt empfand ich das Setting damals als erfrischendes Kitchen Sink Space Opera Universum.
Vor allem ist es nicht durch irgendeinen Metaplot vorbelastet. Leider hat es SF schwer und man findet nicht so leicht Leute, die mitspielen.
Deswegen hat es Alternity StarDrive nur einmal für einen kurzen Oneshot gereicht.

Das Setting würde ich jederzeit gerne leiten oder spielen, als Regelwerk würden mir heute bessere Systeme einfallen.

Boba Fett:
Ein Bisschen was zu den Spielregeln.
Zunächst mal:

Alternity by JamieTheD

spielbare Spezies:

Human, Fraal, Mechalus, Sesheyan, Tsa, Weren

Menschen muss man wohl nicht erläutern, stammen von der Erde...

Fraal, könnte man als "the Grey" aus der "akte X" Serie vergleichen, sind telepatisch veranlagt.
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Mechalus kann man am ehesten mit friedlichen Borg vergleichen, die aber nicht so nekrotisch aussehen, also auch eine humanoide Lebensform
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Sesheyan sind große zweibeinige ... äh ... Fledemäuse?
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Tsa sind Echsenwesen
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Weren sind die Wookies in Alernity, also groß, muskulös und haarig.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Sehsheyan und Weren stammen aus einer Kultur, die technisch nicht so weit entwickelt war, als sie ihren First Contact hatte.
Die Kulturen sind teilweise echt interessant.

Boba Fett:
Spielbare Professionen / Charakterklassen:

Combat Specs - auf Konflikte spezialisiert.
Diplomats - der zwischenmenschliche, also "the Face"
Free Agents - Rogues?!
Tech Ops - der Techniker, Scotty, wie lange?

und optional:
Mindwalker - der Psioniker

Boba Fett:
ganz grob das Würfelsystem:

W20 <= Zielwert

Zielwert = Attribut + Skill

Erleichterungen und Erschwernisse kommen dann mit einem Zusatzwürfel.
Der wird dann je nach dem dazugezählt (Erschwernis) oder abgezogen.
Der Zusatzwürfel schwankt in seiner maximalen Augenzahl, je nach Ausmaß der Schwierigkeit / Erleichterung von W4 bis W20 (bzw mehrere W20)

Kommt man unter die Hälfte des Zielwertes , hat man einen guten Erfolg,
kommt man unter ein Viertel, hat man einen Kritischen Erfolg.

Fertigkeiten (skills) gibt es jede Menge. Teilweise als Kategorien mit Spezialisierungen.

...
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Und genau da verläßt mich inzwischen die Bereitschaft das Alternity System zu spielen.
Es wäre viel einfach gewesen eine lineare Würfelmechanik zu nehmen und nicht wir was mit draufrechnen oder abziehen, je nachdem.
Ausserdem brauche ich heutzutage auch nicht mehr zwangsweise ein Charakterdokument mit einer Seite voller Fertigkeiten.
Irgendwie fühlt sich Alternity für mich danach an, als hätten die Macher versucht ein modernes Skill-based SF System zu bauen und TSR (damals noch) hat ihnen immer wieder in die Suppe gespuckt und genötigt es immer wieder mehr AD&D like zu machen.

"WAS, keine Klassen? Keine Stufen? Und Rassen heissen Spezies? Und nicht die klassischen 6 Attribute? Sie sind gefeuert, Mr. Slaviscek! Und dann auch noch Point Buy. Wir heissen doch nicht Jackson Games! Ändern sie das. Und bauen Sie Wookies ein, oder irgendwas anderes haariges. Sonst endet das so wie Star Frontier. Nachher gehen wir nachher wegen Ihnen noch pleite und werden von einem drittklassigen Tradingcard-Game-Hersteller aufgekauft!"
 :Ironie:

Prisma:
Wow! Herzlichen Dank für die ausführliche(n) Antwort(en)! Das hilft mir sehr viel! :)
Das liest sich alles in allem spannend. Ich muss mir Stardrive dann mal näher ansehen.

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