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"warum unbedarfte Deppen die besten Rollenspielautoren sind"

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Fredi der Elch:

--- Zitat von: Boba Fett am  8.07.2004 | 16:53 ---Es hilft aber nicht diesem Forum, denn Deine Antwort wirkt repräsentativ auf die Wertung dieses Forums.
Das gilt ganz besonders bei Neulingen.

--- Ende Zitat ---
Ohje, jetzt darf ich nicht mehr sagen, dass andere Leute schlechte Rollenspiele schreiben, weil sonst das arme Forum stirbt! Und die Kinder in der Dritten Welt haben gar nichts zu Essen! Ich muss gleich heulen...  ::)

Bitte, ich sehe ja ein, dass ich das auch netter sagen könnte, aber jetzt das Wohlergehen des Forums davon abhängig zu machen ist... übertrieben.

Durag:
Es wäre mal interessant zu erfahren, wie ein Mensch, der bisher nur freies Rollenspiel geleitet hat, an ein geregeltes System herangehen würde. Wäre eventuell sogar ein Experiment wert. Nur sind auch diese Menschen durch PC-Spiele, Erzählungen usw. beeinflusst.

Wir bräuchten einen Rollenspiel-Kaspar-Hauser.

lunatic_Angel:
*Auch mal meld*

*g* Da sich das wohl um Fredis Kommentar im Thread zu meinem System dreht, bzw dadurch veranlasst wurde.

Ich find es schon recht krass wenn so Leute ankommenund erstmal sagen "Das was du machst ist purer Humbug". Das geht wirklich diplomatischer. Normalerweise gehör ich zu denen die sich durch so ne Aussage verscheuchen lassen. Aber derzeit bini ch in ner Trotzphase und es geht trotzdem weiter.

Fredi mag in sofern recht haben, dass ich das ganze vielleicht "falschrum" angehe, zuerst mechanismen baue und dann schaue, wie weit kann ich damit wirklich umsetzen was mir vorschewbte. vielleicht hätte ich mich echt hinsetzen sollen und vorher GENAU aufschreiben sollen, was ich will. Aber genau das kann emine Art von kreativität nicht. Ich bin bastler und nicht bauer.

Und naja, Dass ein newbie wie ich vielleicht nicht wirklich sagen kann, was er vorhat, liegt nciht unbedingt darin begründet, dass er von der Materie keien Ahnung hat sondern von den "Fachbegriffen" darüber hinaus, wird er sich wohl HIlfe von erfahrenen Holen, die ihm dann fragen stellen wie: Welche attribs usw. klar dass man da evtl verbogen wird. Aber das wird dann in der Kleinarbeit später wieder ausgemerzt, so zumindest bei mir.

Fredis Statement is ok, wenn das System schon sogut wie vollkommen steht, aber nicht wenn man nochnichtmal in der Alpha phase ist, wo ich jetzt gerade mal hinkomme.

Mc666Beth:

--- Zitat von: Durag am  8.07.2004 | 17:14 ---...
Wir bräuchten einen Rollenspiel-Kaspar-Hauser.

--- Ende Zitat ---

Da bin ich mir nicht so sicher.

@Fredi

Nein das Wohl des Forums hängt nicht davon ab.
Aber du solltest mal diplomatischer sein ... sonst wird das nix mit dem Kundenkontakt.  ;)
Oder wir machen ein Forum nur für Fredi auf und da kommen nur Leute rein die schon eine "gewisse Erfahrung" haben.  ~;D []-

Gast:
im Wortlaut gebe ich Fredi nicht recht, es gibt auch gute Systeme von Leuten, die nicht viele Systeme kennen. Andererseits, die meisten freien Systemen sind der letzte Rotz. Eine leicht andere Fantasy-Welt + ein System das im Grunde aus DnD/Gurps/DSA plus Hausregeln besteht.
Wenn ich also die Wortklauberei lasse stimme ich seinem Grundgedanken voll und ganz zu. Ich würde ihn sogar noch erweitern auf Diskussionen über Rollenspiel im Allgemeinen. Da melden sich auch gerne Leute zu Wort die – im übertragenen Sinne – aus ihrem Dorf noch nicht rausgekommen sind und ich denk mir manchmal "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten." Manchmal denk ich mir natürlich auch ich hätte mich selber an diesen Grundsatz halten sollen ;)
Aber ehrlich, kaum einer käme auf die Idee das jemand der nur Stephen King (oder meinetwegen auch "nur Goethe") kennt über Literatur mitreden kann auch wenn "Lesen" vielleicht das gemeinsame Hobby ist. Genauso wie der intensive Konsum von Actionfilmen aus Hollywood nicht dazu qualifiziert über "den Kinofilm im allgemeinen" mitzureden.
Im täglichen Leben wird das auch meist berücksichtigt, und wer nur einen begrenzten Ausschnitt eines Gebietes kennt respektiert auch, dass andere von etwas mehr Ahnung haben oder sich intensiver damit beschäftigt haben. Im Internet fällt (aufgrund der teilweisen Anonymität) diese Hemmschwelle manchmal weg und jeder postet fröhlich seine Meinung, egal ob er von der Materie was versteht oder nicht.
IRL habe ich keine Problem damit einem verhinderten Künstler, der mir sein neuestes Werk präsentiert zu sagen, dass ich es scheiße finde, weil er nur Dinge kopiert die schon hundertmal gemacht wurden. Und wenn sich jemand an einem Gespräch beteiligt ohne hinreichend informiert zu sein, dann weise ich ihn auch darauf hin. Ich bemühe mich dabei um Rücksicht auf die Gefühle des Anderen und versuche das so diplomatisch wie möglich rüberzubringen. Gerade im Netz gelingt das nicht immer.
Andererseits, finde ich es durchaus vertretbar, auch von anderen zu erwarten, dass sie nachdenken bevor sie auf "Eintrag" klicken und   wenn sie keine Ahnung haben, einfach mal die Fresse halten. Oder damit leben können, dass man ihnen klar und deutlich sagt, wie wenig man von ihrer Arbeit oder ihrem Beitrag hält. Wer groß genug ist sein Gedankengut einfach so in die Welt hinauszuplärren, der muss auch damit leben können das die Welt manchmal zurückplärrt.

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