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Gemischte vs reine Kinder-Runden
Nodens Sohn:
--- Zitat von: Ludovico am 12.02.2025 | 09:11 ---Welche Erfahrungen habt ihr gemacht bei gemischten Runden (also Erwachsene und Kinder auf Spielerseite, wobei das Verhältnis 1:1 oder noch erwachsenenlastiger ist) und reinen Kinderrunden, bei denen allenfalls der SL der einzige Erwachsene ist?
Hintergrund:
Ich plane eine Runde aus Erwachsenen mit meiner 7jährigen Tochter dazwischen mit dem Der Eine Ring-Starterset und will nach den Abenteuern in der Box das komplette GRW nutzen
--- Ende Zitat ---
Ich finde solche gemischten Runden klasse. Meine Runde entstand spontan auf einem Con, wo mich Eltern fragten, ob ich auch mit Kindern eine Runde anbieten könnte. Wir saßen dann mit 4 Kindern von 7-11 und einem Elternteil am Tisch. Wir hatten mit D&D mächtig viel Spaß. Daraus entstand dann eine (etwas kleinere) feste Runde.
D&D war für ein CON gut, doch für die feste Runde war dann "Beyond the Wall" die bessere Wahl (Die Abenteuer fand ich für die Kids auch passender). So konnten die Kurzen sich selbständig, ohne großes Regelstudium, ihren Charakter gestalten und entwickeln. Ein paar Jahre später konnten wir die Charaktere ohne großen Aufwand in D&D transferieren.
Es ist mittlerweile auch eine weitere erwachsene Person dazugestoßen.
Ich finde diese gemischte Runde war die beste Entscheidung die ich treffen konnte. Die Ideen der Kurzen sind immer noch sehr erfrischend und unerwartet. Oft müssen die Großen dann wieder die Kohlen aus dem Feuer holen, aber die entstandenen Geschichten waren nie langweilig. Mittlerweile kann ich leider nicht mehr von einer Kinderrunde sprechen, jetzt wo mich mein Kurzer zum Rollenspiel fährt.
Ludovico:
--- Zitat von: Khazinda am 15.06.2026 | 23:34 ---Wie würdet ihr das für Kinder unter 10 Jahren halten, die noch nie gespielt haben und nicht mit Euch als SL.
Nimmt man da die Eltern mit in den Raum?
Wir planen das gerade für eine Stadtbibliothek und ... haben eine Menge Fragen *sorry'*
:w10:
--- Ende Zitat ---
Lichtbringer bietet auf der Nordcon regelmäßig solche Runden an. Den solltest Du mal fragen.
Da gab es bislang auch nie Probleme und nur begeisterte Eltern (bis auf letztes Jahr, als ein überfürsorglicher Vater am Rad drehte.).
Mein Ansatz wäre tatsächlich, dass man von der Organisation und der Handhabung es nicht viel anders gestaltet als bei Erwachsenen-Runden. Klar, thematisch muss man aufpassen (wobei die Kids, die ich erlebt habe, brutaler als die Erwachsenen waren) und man sollte nur kurze Runden anbieten (nach ca. 2 Stunden mit Pausen ist oft die Luft raus).
Außerdem würde ich das Alter eingrenzen.
Unter 10 Jahre schließt eine immense Bandbreite an Entwicklungsstufen eines Menschen ein. Sogar, wenn die Eltern sagen, dass die 5jährige ihrem Alter voraus sei, so ist sie definitiv noch nicht so weit wie ein 9jähriges Kind.
Erwachsene Spieler dabei zu haben, die auch aktiv und erfahren sind, ist immer ein Gewinn, denn so sehen die Kinder, dass man nicht nur den Spielleiter, sondern auch die anderen Spieler anspielen kann und kommen auch schneller aus dem Schneckenhaus.
Es mag Kinder geben, die Kontaktängste haben, aber sowas verfliegt recht schnell, wenn die erwachsenen Spieler gut drauf sind und so eine gute Stimmung schaffen. Allerdings kannst Du bei übermüdeten Kindern, die zu spät zu Bett gingen, schnell an die Grenzen stoßen. Da musst Du mit allem rechnen und selten mit guten Sachen.
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