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Fahrenheit 9/11
Alrik aus Beilunk:
--- Zitat von: Ludovico am 24.10.2004 | 18:40 ---
--- Zitat ---Der Krieg gegen den Irak war tatsächlich kein muß. Kein Krieg den die USA jemals geführt haben war ein muß.
--- Ende Zitat ---
Der 2. Weltkrieg? Der Kalte Krieg?
Der Unabhängigkeitskrieg?...
--- Ende Zitat ---
--- Zitat ---
--- Ende Zitat ---
Ohne die US Sanktionen gegen Japan hätte es keinen Angriff auf Pearl Harbor gegeben.
Und selbst nach dem Angriff hat sich die USA nicht auf den konzentriert der sie angegriffen hat (Japan) sondern Truppen nach Nordafrika und England abgezogen.
Das dritte Reich war niemals eine Gefahr für die USA, die USA hätten also auf Hitlers Kriegerklärung gefahrlos Frieden anbieten können.
Ähnliches gilt für den kalten Krieg. Welche Drohng ging den für die USA aus wenn Westberlin & Südkorea sozialistisch geworden wären ?
--- Zitat ---Ähm... Saddam hat die Ölförderung verstaatlicht. Folglich sind da für private Ölförderunternehmen keine Gewinne drin.
--- Ende Zitat ---
Dann hat er also die Franzosen und Russen mit den Lizenzen über den Tisch gezogen ? Und was macht er wenn er Hilfe braucht um das Öl zu fördern, tut er die dann auch verstaatlichen ? Und verstaatlich oder nicht, für Maschinen, Know How und Ersatzteile aus den Ausland muß er zahlen.
--- Zitat ---
--- Zitat ---Zudem wurde der Krieg ja schon von Clinton vorbereitet. In der nördlichen und südlichen Flugverbotszone wurde die irakische Luftabwehr systematisch klein gehalten.
--- Ende Zitat ---
Mehr Beweise für eine Kriegsplanung Clintons hast Du nicht?
--- Ende Zitat ---
Reicht doch. Oder welchen Zweck hatte sonst die systematische Zerstörung der Irakischen Flugabwehr ?
--- Zitat ---Man hat die gleiche Methodik angewendet wie Michael Moore. Man hat so viele Vermutungen und Gerüchte in die Welt gesetzt (ich denke da nur an die Aussagen von Rice und Cheney), daß das mittlerweile paranoide amerikanische Volk von einer Verbindung ausgehen mußte.
--- Ende Zitat ---
Aber die Fakten sind richtig gewesen ! ;) Die Präsentation der Fakten hat doch nichts damit zu tun, und es war bestimmt auch nicht so beabsichtige, oder ? ;)
--- Zitat ---Fakt ist, daß der Irak die USA niemals bedroht hat. Er hat niemals die USA auch nur entfernt angegriffen. Stattdessen gab und gibt es wirkliche Bedrohungen, wie die Terrorgefahr, die in Saudi-Arabien herrscht (wo übrigens 15 der 19 Selbstmordattentäter herkamen), was auch ein Unrechtsstaat ist. Oder wieso hat Bush so eine weiche Gangart gegenüber Südkorea eingeschlagen, ein Land, daß definitiv über Atomwaffen verfügt und von dem man auch ausgehen muß, daß sie diese an Terroristen ausgeben.
--- Ende Zitat ---
Tja, da Nordkorea Atomwaffen hat ( woran Clinton angeblich nicht ganz unschuldig ist ) muß man mit ihnen verhandeln. So was nennt sich Realpolitik. Und da die Saudis Verbündete sind, und selber schon aus Eigennutz gegen die Radikalen vorgehen, warum soll man sie besetzen ?
--- Zitat ---Und wo hätte Saddam die neuesten französischen und russischen Waffen herbekommen sollen? Seine Armee war extrem schlecht ausgerüstet und mit religiösen Fanatikern stand er auf Kriegsfuß. Er ist selber alles andere als gläubig.
Bin Laden selber wollte ihn aus Irak vertreiben.
--- Ende Zitat ---
Das hat ihn nicht daran gehindert an die Familien der Selbstmordattentäter in Israel Prämien zu zahlen und sich als neuer Saladin feiern zu lassen und die Anschläge vom 11.9 zu begrüßen.
Und wenn die Embargos früher oder später aufgehoben werden, wohin würdest Du an Saddams stelle das Geld aus den Ölverkäufen stecken:
A) In die Armee
B) In die Armen
Ludovico:
--- Zitat von: Alrik aus Beilunk am 25.10.2004 | 00:32 ---Ohne die US Sanktionen gegen Japan hätte es keinen Angriff auf Pearl Harbor gegeben.
Und selbst nach dem Angriff hat sich die USA nicht auf den konzentriert der sie angegriffen hat (Japan) sondern Truppen nach Nordafrika und England abgezogen.
Das dritte Reich war niemals eine Gefahr für die USA, die USA hätten also auf Hitlers Kriegerklärung gefahrlos Frieden anbieten können.
--- Ende Zitat ---
Das Dritte Reich hatte die USA angegriffen und ihnen den Krieg erklärt. U-Boote versenkten amerikanische Schiffe und wenn sie mit den Briten fertig geworden wären, wer weiß, was dann noch passiert wäre. Und das mit den Sanktionen gegen Japan spielt keine Rolle. Japan griff die USA an und die USA schlug zurück.
--- Zitat ---Ähnliches gilt für den kalten Krieg. Welche Drohng ging den für die USA aus wenn Westberlin & Südkorea sozialistisch geworden wären ?
--- Ende Zitat ---
Den Sowjets wäre jede Menge Know-How und Wirtschaftsmacht in die Hände gefallen, wenn Europa gefallen wäre und dann hätten sie ihr Augenmerk auf die USA, den großen Klassenfeind gelenkt.
--- Zitat ---Dann hat er also die Franzosen und Russen mit den Lizenzen über den Tisch gezogen ? Und was macht er wenn er Hilfe braucht um das Öl zu fördern, tut er die dann auch verstaatlichen ? Und verstaatlich oder nicht, für Maschinen, Know How und Ersatzteile aus den Ausland muß er zahlen.
--- Ende Zitat ---
Ja, da zahlt er mit Öl oder eben mit Ölförderlizenzen, Lizenzen, die die Amerikaner nie bekommen hätten, da er sie nicht leiden konnte.
--- Zitat ---Reicht doch. Oder welchen Zweck hatte sonst die systematische Zerstörung der Irakischen Flugabwehr ?
--- Ende Zitat ---
Nö, reicht nicht. Es ging ja darum, daß der Irak weiterhin auf Flugzeuge schoß, die sowohl vom Norden als auch vom Süden Patroullienflüge über den Irak unternahmen.
Also bessere Beweise für eine Kriegsvorbereitung durch Clinton hast Du nicht?
--- Zitat ---Aber die Fakten sind richtig gewesen ! ;) Die Präsentation der Fakten hat doch nichts damit zu tun, und es war bestimmt auch nicht so beabsichtige, oder ? ;)
--- Ende Zitat ---
Fakten wie "Er hat Massenvernichtungswaffen." oder "Es gibt Hinweise, daß der Irak etwas mit dem 11.9. zu tun hat."?
--- Zitat ---Tja, da Nordkorea Atomwaffen hat ( woran Clinton angeblich nicht ganz unschuldig ist ) muß man mit ihnen verhandeln. So was nennt sich Realpolitik. Und da die Saudis Verbündete sind, und selber schon aus Eigennutz gegen die Radikalen vorgehen, warum soll man sie besetzen ?
--- Ende Zitat ---
Also kneift man gegenüber Nordkorea den Schwanz ein, während man den Saudis ein korruptes menschenverachtendes Regime durchgehen läßt, was ja im Nachhinein die Begründung für den Sturz Saddams war?
Und was die Terrorbekämpfung angeht, so sind die Saudis darin nicht sonderlich erfolgreich. Das Königshaus unterstützt zwar die USA, aber der Machtapparat dort ist so korrupt, daß es kaum mehr als Lippenbekenntnisse sind.
--- Zitat ---Das hat ihn nicht daran gehindert an die Familien der Selbstmordattentäter in Israel Prämien zu zahlen und sich als neuer Saladin feiern zu lassen und die Anschläge vom 11.9 zu begrüßen.
--- Ende Zitat ---
Dann finde mal ein Gericht, daß das als Unterstützung von Terroristen wertet. Das Geld ging nicht an die Terroristen, sondern erst an deren Familien nach den Anschlägen. Gegen Ansar Al-Islam ist er sogar vorgegangen, wenn er konnte, was aber selten war, da diese in einem Gebiet größtenteils operierten, zu dem er keinen Zugang hatte.
--- Zitat ---Und wenn die Embargos früher oder später aufgehoben werden, wohin würdest Du an Saddams stelle das Geld aus den Ölverkäufen stecken:
A) In die Armee
B) In die Armen
--- Ende Zitat ---
Natürlich! Aber Saddam war eine eingedämmte Gefahr.
Und wie kommt es, daß Bush, Cheney, Rice und Konsorten vor dem 11.9. noch verkündeten, daß Saddam schwach sei und keine Gefahr darstelle?
Haben sie etwa später gelogen?
Alrik aus Beilunk:
--- Zitat von: Ludovico am 25.10.2004 | 08:08 ---Das Dritte Reich hatte die USA angegriffen und ihnen den Krieg erklärt. U-Boote versenkten amerikanische Schiffe und wenn sie mit den Briten fertig geworden wären, wer weiß, was dann noch passiert wäre. Und das mit den Sanktionen gegen Japan spielt keine Rolle. Japan griff die USA an und die USA schlug zurück...
Den Sowjets wäre jede Menge Know-How und Wirtschaftsmacht in die Hände gefallen, wenn Europa gefallen wäre und dann hätten sie ihr Augenmerk auf die USA, den großen Klassenfeind gelenkt.
--- Zitat ---Die Sanktionen und die Waffenlieferungen der USA spielen schon eine Rolle. Statt den Frieden zu sichern haben sie den Hass auf die USA nur geschürt, die Amis sind also nicht ganz unschuldig das sie von der Achse angegriffen worden sind.
Und die Amis haben ja auch nichts unternommen um eine friedliche Eingung z.B. unter der Vermittlung des Völkerbundes zu erreichen. Die USA hätten ja im Gegenzug für den Frieden das Öl- & Stahlembargo gegen Japan aufheben und die Waffenlieferungen an England einstellen können. Es gab also keinen Grund für einen Krieg.
"Wer weiß was noch passiert wäre" ist kein Argument. Schließlich war Hitler nur ein kleiner Gefreiter und nicht Napoleon. Warum soll ihm gelingen was Napoleon nie geschaft hat ? ( Russland und England erobern )
Wenn die Achse oder die Russen nach dem Entgegenkommen der USA das Nordamerikanische Festland dann doch noch angegriffen hätten, hätte man immer noch Krieg gegen sie führen können.
--- Zitat ---Ja, da zahlt er mit Öl oder eben mit Ölförderlizenzen, Lizenzen, die die Amerikaner nie bekommen hätten, da er sie nicht leiden konnte.
--- Ende Zitat ---
Was hat das mit leiden können zu tun ? Ohne die USA wird das Embargo nicht aufgehoben. Die Amis hätten also ein Geschäft auf Gegenseitigkeit oder sogar mit den Russen / Franzosen machen können.
--- Zitat ---Nö, reicht nicht. Es ging ja darum, daß der Irak weiterhin auf Flugzeuge schoß, die sowohl vom Norden als auch vom Süden Patroullienflüge über den Irak unternahmen.
Also bessere Beweise für eine Kriegsvorbereitung durch Clinton hast Du nicht?
--- Ende Zitat ---
Dem Autor von "Krieg gegen den Irak" reicht das auch schon als Beweis. Schon die Flugverbotszonen sind ja eine Aggresion gewesen. Wenn Saddam ungefährlich ist, sind sie ja ungerechtfertigt.
--- Zitat ---Also kneift man gegenüber Nordkorea den Schwanz ein, während man den Saudis ein korruptes menschenverachtendes Regime durchgehen läßt, was ja im Nachhinein die Begründung für den Sturz Saddams war?
Und was die Terrorbekämpfung angeht, so sind die Saudis darin nicht sonderlich erfolgreich. Das Königshaus unterstützt zwar die USA, aber der Machtapparat dort ist so korrupt, daß es kaum mehr als Lippenbekenntnisse sind.
--- Ende Zitat ---
Dann bist Du also der Meinung das man Saudi Arabien oder Nordkorea hätte angreifen müssen ? Saddam zu entmachten war machbar und sinnvoll. Krieg gegen Saudi Arabien oder Nordkorea weder machbar noch sinnvoll.
Gibt es überhaupt eine machbare Alternative zur Unterstützung der Saudis und Verhandlungen mit Nordkorea ? Selbst ein weltweiter Verzicht auf das Öl der Saudis ( machen da die Chinesen, die EU und Inder mit, oder freuen die Sich wenn der Ami kein Öl mehr dort kauft und die Preise sinken ? ) hätte eher negative Effekte, sondern würde nur zum zusammenberechen des Staates führen.
--- Zitat ---Dann finde mal ein Gericht, daß das als Unterstützung von Terroristen wertet. Das Geld ging nicht an die Terroristen, sondern erst an deren Familien nach den Anschlägen
--- Ende Zitat ---
Tja, dann lohnt es sich für die Terroristen indirekt. Das ganze gibts auch im organisierten Verbrechen, das den Hinterbliebenen von Killern von der "Familie" geholfen wird. Angeblich wurden die ersten arabischen Selbstmordanschläge von Auftragsmorden in Lateinamerika inspiriert bei denen sich die Killer geopfert haben ( damit die Familie einen Kühlschrank oder einen Fernseher kriegt ! ).
--- Zitat ---Gegen Ansar Al-Islam ist er sogar vorgegangen, wenn er konnte, was aber selten war, da diese in einem Gebiet größtenteils operierten, zu dem er keinen Zugang hatte.
--- Ende Zitat ---
Und die Exil-Iraner hat er unterstützt.
--- Zitat ---Natürlich! Aber Saddam war eine eingedämmte Gefahr.
Und wie kommt es, daß Bush, Cheney, Rice und Konsorten vor dem 11.9. noch verkündeten, daß Saddam schwach sei und keine Gefahr darstelle?
Haben sie etwa später gelogen?
--- Ende Zitat ---
Hat sich vieleicht am 11.9. die Welt geändert ? Wer ausser Tom Clany hätte sich am 10.9 vorstellen können das eine Terrorgruppe einen Anschlag mit mehreren tausend Toten plant und dieser auch gelingt ?
Seit dem Datum muß man damit rechen ( eigentlich auch schon vorher-> Jemen ) das schwache Länder Terrorgruppen aufbauen um im Notfall mit ihnen losschlagen.
Das Al Qaida religös motiviert ist und Saddam hasst bedeut ja nicht das Saddam keine solche Organisation unterstützen kann. Es gibt schließlich auch noch arabischen Nationalisten, Sozialisten... (und die PLO hatte am Anfang mit Religion nichts am Hut... )
--- Ende Zitat ---
--- Ende Zitat ---
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