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Daggerheart
Holycleric5:
Vielen Dank für die Antwort.
Ja, "Rain of Blades" ist bei der Midnight Domain meine Lieblingsfähigkeit auf Lv 1, da der Schaden auf alle Umstehenden Gegner wirkt und man gegen Vulnerable Gegner neben dem Advantage (der normalerweise gewährt wird) noch zusätzlichen Schaden verursacht.
Ich finde es auch schön, dass daggerheart bei Defensivkonzepten flexibel ist:
- Schwere Rüstung, damit die Schadensschwellen hoch sind, dafür aber schlechte Verteidigung: Man wird häufig getroffen, erleidet aber oft nur Minor Damage, den man mit Rüstung ggf. ganz negieren kann.
- Hohe Evasion, dafür aber schlechte Rüstung: Man wird seltener getroffen, aber man bekommt im Falle eines Treffers schwerere Schäden ab, da die Schadensschwellen niedriger sind.
flaschengeist:
So sehr ich Daggerheart insgesamt mag, finde ich es gerade bei HP und Rüstung viel zu beliebig.
Dass etwa ein Feen-Sorcerer in einer Plattenrüstung fast genauso viel aushält wie der Riesenkrieger, ist mir dann doch zu "streamlined".
Wir sind gerade in einer (weiteren) Runde von D&D5.5 auf Daggerheart umgestiegen. Einem Mitspieler ist wichtig, dass sein Charakter verletzlich ist (in D&D war er ein Wizard mit wenig HP und wenig AC).
Wenig HP lässt sich in Daggerheart RAW gar nicht darstellen. Bei Rüstung hat er sich fürs weglassen entschieden aber so bist du in Daggerheart nicht nur verletzlich sondern aus Glas - außer du nimmst das Bare Bones Feat aus der Valor Domain aber das steht Wizards halt nicht zur Verfügung.
Radulf St. Germain:
Das mit den HP ist irgendwie Bug und Feature in einem. Ich finde es eigentlich nicht schlecht aber ich sehe auch das Problem.
nobody@home:
--- Zitat von: Radulf St. Germain am 4.06.2026 | 20:12 ---Das mit den HP ist irgendwie Bug und Feature in einem. Ich finde es eigentlich nicht schlecht aber ich sehe auch das Problem.
--- Ende Zitat ---
Na ja, ein "Problem" ist es in erster Linie, wenn man aus der D&D-Ecke mit ihren unterschiedlichen Trefferwürfeln und mehr oder weniger hart festgebackenen Rüstungsbeschränkungen (!) je nach Klasse kommt. Bei Daggerheart fange ich halt je nach Klasse mit fünf bis sieben Trefferpunkten an, habe beim Steigern ein bißchen Auswahl, wieviel ich zulegen will, kann aber unabhängig von der Klasse nicht über zwölf kommen...und in Sachen Rüstungsauswahl macht die Klasse schon mal gar keinen Unterschied, da kann also jeder, der möchte, in Vollplatte und später teilweise noch ganz anderen Sachen antanzen.
Und warum sollte er auch nicht? Immerhin ist er ja unabhängig vom genauen Beruf zuallererst mal ein Abenteurer als Teil der Gruppe und will seinen Kollegen vermutlich nicht komplett als Klotz am Bein zur Last fallen, bloß weil er sich als beispielsweise Zauberer für bestimmte Rüstungen schlicht zu fein ist. ;)
Smoothie:
--- Zitat von: flaschengeist am 4.06.2026 | 16:24 ---So sehr ich Daggerheart insgesamt mag, finde ich es gerade bei HP und Rüstung viel zu beliebig.
Dass etwa ein Feen-Sorcerer in einer Plattenrüstung fast genauso viel aushält wie der Riesenkrieger, ist mir dann doch zu "streamlined".
Wir sind gerade in einer (weiteren) Runde von D&D5.5 auf Daggerheart umgestiegen. Einem Mitspieler ist wichtig, dass sein Charakter verletzlich ist (in D&D war er ein Wizard mit wenig HP und wenig AC).
Wenig HP lässt sich in Daggerheart RAW gar nicht darstellen. Bei Rüstung hat er sich fürs weglassen entschieden aber so bist du in Daggerheart nicht nur verletzlich sondern aus Glas - außer du nimmst das Bare Bones Feat aus der Valor Domain aber das steht Wizards halt nicht zur Verfügung.
--- Ende Zitat ---
ich finde das eigentlich bei Daggerheart wundervoll gelöst. Ist meiner Meinung nach vor allem eine Frage, wie man sich die hohe Rüstung vorstellt.
Beim Feen-Sorcerer z.B. würde ich einfach sagen, der ist nicht so richtig von dieser Welt, vielleicht flimmert er gelegentlich o.ä. und da er nicht von dieser Welt ist, ist er auch nicht so leicht zu verletzen. Solche Arten von Resistenzen kennt man ja von gegnerischen Geistern z.B. auch.
Wenn man kreativ bei solcherlei Umdeutungen ist, kann man vieles auf eine Weise darstellen, die sich trotzdem stimmig anfühlt.
und
--- Zitat von: Holycleric5 am 4.06.2026 | 15:13 ---Ich finde es auch schön, dass daggerheart bei Defensivkonzepten flexibel ist:
- Schwere Rüstung, damit die Schadensschwellen hoch sind, dafür aber schlechte Verteidigung: Man wird häufig getroffen, erleidet aber oft nur Minor Damage, den man mit Rüstung ggf. ganz negieren kann.
- Hohe Evasion, dafür aber schlechte Rüstung: Man wird seltener getroffen, aber man bekommt im Falle eines Treffers schwerere Schäden ab, da die Schadensschwellen niedriger sind.
--- Ende Zitat ---
volle Zustimmung hier. Das gefällt mir auch sehr gut. Es fühlt sich einfach komplett anders an, leicht gerüstet aber schnell oder schwer gerüstet aber leicht zu treffen zu sein. Das geht bei vielen Rollenspielen v.a. aus der DnD Familie mit der gleichmachenden Armor Class einfach unter.
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