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Daggerheart

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nobody@home:

--- Zitat von: Swanosaurus am Gestern um 09:13 ---[...] einerseits ist das ein tolles Feature, andererseits heißt das, dass es eigentlich nicht mehr den Charakter gibt, der denkt: "Scheiße, ein Kampf, jetzt muss ich mal in erster Linie gucken, dass ich nicht totgehauen werde und den Rest schaffen hoffentlich die anderen!" Und damit fehlt mir tatsächlich was, weil dieser Charakter die Frage ob Kämpfen oder nicht ganz anders aufwirft.
--- Ende Zitat ---

Ich denke, wer diese Art von Charakter spielen möchte, ist allgemein wohl mit klassenlosen Systemen besser bedient, weil die sich leichter damit tun, kämpferisches Können individuell einzustellen. Klassensysteme neigen traditionell eher dazu, praktisch alle Klassen des lieben Spielgleichgewichts wegen in ein Alle-sind-gleich-gut-im-Kampf-Korsett zu stecken -- und das verträgt sich dann eben höchstens begrenzt mit Charakterkonzepten, die in Sachen Kampfkompetenz eigentlich entweder deutlich über dem sonstigen Teamdurchschnitt liegen oder ebenso deutlich hinter diesem herhinken sollten.

Smoothie:

--- Zitat von: 1of3 am Gestern um 12:37 ---Ich sehe dass bei uns regelmäßig als Onehsot gebraucht wird. Das geht auch gut. Hier, nehmt euch ein Charakterblatt, eine Spezies, eine Herkunft, eine von den zwei Subklassen und hier noch Domänenkarten. Zack, ab dafür.

Für Spielys das totale Pickup-Spiel. Als SL braucht es etwas Vorbereitung mit den NSCs. Dungeonworld ist das nicht.

--- Ende Zitat ---

kann ich voll zustimmen. Die Charaktererschaffung ist einfach und macht Spass und am Ende kommen lebendige Charaktere raus. Und das recht fix. V.a. im Verhältnis zu DnD (komplex. v.a. durch Zauberauswahl)
Als DM brauchts aber in der Tat ein bisschen Commitment.

Radulf St. Germain:

--- Zitat von: 1of3 am Gestern um 09:22 ---Ich hab da neulich drüber gebloggt. I schließe: Daggerheart ist allerhöchstens Combat As Breitensport und keinesfalls Combat As Theater. Was Daggerheart in Kampfszenen versucht ist, Kampfszenen als Höhepunkt einer Sitzung oder eines Spielabschnitts zu verwenden. Du kannst also noch mal zeigen, was dein Charakter kann und wie der so drauf ist. Du musst aber nicht all zu sehr darüber nachdenken, welche von deinen Fähigkeiten du jetzt benutzt. Es geht auch nicht darum, sich plötzlich in den Erzfeind zu verlieben oder so.

https://holothuroid.wordpress.com/2026/01/26/combat-as-and-the-recipe-of-daggerheart/

--- Ende Zitat ---

Ich finde das eine gute Einschätzung. Das ganze Spiel hat für mich diesen Touch "wie kann in D&D mehr in Richtung Erzählspiel verschieben" im Gegensatz zu Dungeon World, wo ich sagen würde: "wie kann ich ein Erzählspiel machen, das Element von D&D enthält"

Und ja, dabei kommt genau das raus, was Du sagst: Kämpfe sind casual-taktisch. Zwischendrin wird erzählt und dramatische Dinge passieren.

Ehrlich gesagt mag ich die Mischung ganz gerne. Wir spielen aktuell Imperium Maledictum in diesem Modus. (Auch wenn dessen Regeln dafür eigentlich nicht gemacht sind.  >;D)

Korig:

--- Zitat von: Radulf St. Germain am Gestern um 17:45 ---Ich finde das eine gute Einschätzung. Das ganze Spiel hat für mich diesen Touch "wie kann in D&D mehr in Richtung Erzählspiel verschieben" im Gegensatz zu Dungeon World, wo ich sagen würde: "wie kann ich ein Erzählspiel machen, das Element von D&D enthält"

Und ja, dabei kommt genau das raus, was Du sagst: Kämpfe sind casual-taktisch. Zwischendrin wird erzählt und dramatische Dinge passieren.

Ehrlich gesagt mag ich die Mischung ganz gerne. Wir spielen aktuell Imperium Maledictum in diesem Modus. (Auch wenn dessen Regeln dafür eigentlich nicht gemacht sind.  >;D)

--- Ende Zitat ---
Kannst du dazu mehr im Maledictum Thread erzählen bitte?

Edgar Allan Poe:
Ich bin so gehyped, ich musste erst einmal den 3D-Drucker anschmeißen und die Farbpötte rauskramen.

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