Pen & Paper - Spielsysteme > Weitere Pen & Paper Systeme

Daggerheart

<< < (164/230) > >>

Starocotes:

--- Zitat von: Radulf St. Germain am 23.02.2026 | 19:44 ---
Daggerheart gibt für mich eine weite Spanne her, mich ist das hier eine Schlüsselstelle im Buch:

"Every GM and player has a different level of interest and comfort in this roll-by-roll improvisation. Some groups might prefer a largely predetermined world—for example, the GM
could have previously decided there are two guards on patrol, and you roll simply to learn whether you unwittingly run into both of them, whether one rounds the corner but you catch
them unawares, or whether you escape both guards without notice. In other groups, the GM might not have decided if there are guards at all."

Aber spannend, danke für die Beispiele.

--- Ende Zitat ---
Du hast vollkommen recht, die Anpassbarkeit ist ebenfalls ein wichtiges Merkmal das Daggerheart sehr gut macht. Man kann sich Teile aus den Regeln oder den Kampagnenrahmen raus picken die einem zusagen und andere weg lassen. Das ist in anderen Systemen teilweise gar nicht so einfach.

Edgar Allan Poe:

--- Zitat von: Radulf St. Germain am 23.02.2026 | 19:44 ---Ich hatte das im Post so verstanden, dass der Spieler/die Spielerin konkret gefragt wird, "welchen Hinweis findest Du in den Bäumen?" (Das sehe ich wiederum nicht in den Regeln, aber kommen wir zu den anderen Punkten, die sind bis hier noch nicht berücksichtigt.) Wenn die Spieler sagen "da ist Gestrüpp" oder so etwas triviales finde ich das OK. Ein SL kann auch daraus was cooles machen und sei es nur zu beschreiben, wie die SC ihre Hände verkratzen oder so was.

--- Ende Zitat ---

Ne, das hast du schon falsch verstanden. Es ging mir hier explizit um World Building. Und wie ja schon gesagt, ist das "Gestrüpp" natürlich durchaus eine legitime Antwort - ich fand sie aber auf die Frage "Was fällt dir in diesem Wald auf." als verschenktes Potenzial. Gleichzeitig soll man meine Anmerkung hier aber auch nicht auf die Goldwaage legen. Sie sollte nur als Beispiel dafür dienen, dass meine Spieler sich (noch) nicht so wohlfühlen mit dem Gedanken, die Welt mitzugestalten. Ich glaube nämlich, dass es eine völlig andere Antwort gegeben hätte, wenn er schon ein paar Spiele dieser Art hinter sich gebracht hätte.

Radulf St. Germain:
Ja, kann ich nachvollziehen. In diesem Licht passt das für mich wieder alles zusammen.  :d

Manche Spieler zögern aus meiner Sicht beim World Building, weil sie es nicht "versauen" wollen, glaube ich. Also die Angst, dass dann alles nicht mehr zusammenpasst oder ein doofes Element in der Welt ist - Und. Sie. Sind. Schuld.  ;D

Ich finde diese Spieler kann man an der Hand nehmen mit weniger offenen Fragen. "Was ist seltsam an den Bäumen?" - da kann man fast alles antworten. "Es gibt hier 7 Fraktionen XYZ - welche Fraktion hat den Auftrag Euch zu jagen?" - Da gibt es dann nur noch 7 Antworten, das kann aber genauso Spaß machen.

Bitte nicht als Argument gegen offene Fragen verstehen, die mag ich als Spieler und SL eigentlich sehr. Aber sie sind nicht für alle Spieler und alle Zeitpunkte im Spiel geeignet.

Raven Nash:
Gerade bei der Frage muss man aber auch berücksichtigen, dass ein Betonkind vielleicht auch schlicht gar keine Vorstellung davon hat, was nun an einem Wald Besonderes sein könnte.

Runenstahl:
Kurze Thread Entführung:

--- Zitat von: Sphinx am 23.02.2026 | 13:34 ---Ich bin grade am einlesen in die Welt vom "Powered by the Apocalypse" und "Fueled by the darkness" Systemen. Also die noch härtere Story Richtung. Da hab ich auch extrem Sorge das es die Spieler, welche nur D20 Hau drauf Systeme gewohnt sind, erst mal total überfordert. Und sie deshalb das ganze ablehnen weil sie dieser Umstellung nicht genug Zeit geben.

--- Ende Zitat ---

Da würde ich zum Einstieg Dungeon World empfehlen. Ein PbtA-Spiel das sehr eng an D&D liegt. Das KANN man so wie andere PbtA-Spielen, man kann es aber auch sehr D&D mäßig spielen. Das geht grundsätzlich mit allen PbtA Spielen aber Dungeon World ist quasi als D&D-Clon gebaut so das die Spieler hier viel vertrautes finden. Nichts hindert dich daran diese Spiele wie ein typisches D&D Abenteuer anzugehen. Umgekehrt kann man erzählerische Freiheiten auch in D&D einbauen.

Sorry.. :btt:

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln