Das Tanelorn spielt > [Ruin Master] Snow Saga

[RMS-S] - Handouts -

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Outsider:
- Aberglaube in den Sturmlanden

Die meisten Sturmländer glauben, dass Trudvang im Auge eines großen Chaos-Sturms sitzt und das die Kräfte des Chaos ständig versuchen in eben dieses Auge zu gelangen. Wer stirbt wird hinausgeworfen in den Sturm und muss seinen Weg durch den Sturm finden, wer stark ist im Glauben und im Körper wird seinen Weg hindurchfinden. Zu einem friedlichen Land wo die Sturmgötter leben. Sturmi selbst schreitet immer wieder in den Sturm um die Chaosgötter zu bekämpfen.

- Die Rolle von Opferungen in der Gerbanis Religion

Die Sturmländer sind abergläubisch. So wie das Land und die harrschen Bedingungen große Opfer erfordern, verlangen die Götter ihren Anteil um gnädig gestimmt zu werden. Seinen erstegeborenen Sohn den Göttern zu Opfern gilt als größtes Opfer das ein Sturmländer bringen kann. Es ist aber auch üblich vor einer Jagd, ein oder zwei Sklaven zu Opfern damit die Jagd erfolgreich ist. Menschenopfer sind in den Wildlanden, Vortland und Fynnheim üblich. In den restlichen Sturmlanden werden üblicherweie Tiere geopfert.

Es gibt noch andere Formen von Opferungen welche aber eher den Anhängern von Gerbanis bekannt sind.

Outsider:
- Sklaven in den Sturmlanden

Sklaven sind in den Sturmlanden üblich, der Handel mit ihnen ist ertragreich. Sklaven werden entweder als Nachkommen von Sklaven in die Sklaverei geboren oder auf Raubzüge erbeutet. Sklaven haben keine eigene Stimme und wenn sie etwas wollen müssen sie einen freien Sturmländer darum bitten ihre Anliegen vorzutragen. Sie stehen außerhalb der Clans und sind auf die Gnade ihrer Besitzer angewiesen. In manchen Regionen wie zum Beispiel Fynnheim und Vortland werden Sklaven für ihre Arbeit bezahlt. Wer lang genug überlebt und spart kann sich im hohen Alter vielleicht seine Freiheit erkaufen. Was aber so gut wie unmöglich ist, da die Bezahlung so gering ist, dass kaum etwas zum Sparen übrigbleibt.

Outsider:
Zeit der Ungezähmten (Auszug)

- Vorwort des unbekannten Autors -

Es gibt Zeiten, in denen die Realität zerbricht und auseinanderfällt. In denen die Zeit selbst jede Bedeutung verliert und neue Geschichte geschrieben wird. Es gibt Zeiten, in denen niemand der Versuchung dunkler Mächte widerstehen kann und um in ihrem überwältigenden Kampf, nicht zu erliegen, jeder bereit ist, alles zu töten, was ihm im Wege steht. Vor dreihundert Jahren war die „Zeit der Ungezähmten” eine solche Zeit. Eine Welle des Bösen breitete sich in den Wildlanden aus und rekrutierte neue Anhänger. Die folgenden Jahre wurden so dunkel und bedrückend, dass selbst heute niemand mehr davon zu sprechen wagt. Daher schreibe ich diese Zeilen nieder um eine Mahnschrift zu verfassen, auch wenn ich glaube das sie in die hintersten Ecken der Bibliotheken gestellt wird. Das Vergessen ist des Bösen größter Diener!

- Auszug -

Während die ehrenwerten Fylkjarls um die Kupferfunde im Norden stritten und sich gegenseitig ausmanövrierten, um die Macht ihrer Familien zu vergrößern, verbreitete sich ein Gift in den Wildlanden. Ein Gift, das bis zum heutigen Tag die Menschen in Angst und Schrecken versetzt und sie sprachlos macht. Ein dunkler Kult von Anhängern wuchs von innen heraus und griff die Grundfesten an, auf denen die Wildlande ruhten. Das Flüstern einer Königin und einige große Blöcke aus schwarzem Eis, die von Frostriesen aus dem Norden gebracht worden waren, reichten aus, um die Anhänger dazu zu bringen, alles zu töten, was ihnen im Weg stand. Selbst die kompromisslosen Strategien der mächtigen Krieger des Ordens der Eisernen Hand konnten diese Dunkelheit, die sich über die Wildlande gelegt hatte, nicht vertreiben. Blut floss in reißenden Strömen, und die Feuer brannten immer höher, während die Schatten der Dunkelheit länger und länger wurden.

Die Königin des schwarzen Eises erhob ihre Anhänger in den Stand von Fylkjarls und Königen. Sie flüsterte ihnen düstere Lügen ins Ohr. Sie versprach ihnen ewiges Leben und göttliche Kräfte, aber nur denen, die ihren Einflüsterungen folgten. Die Kraft dieses Wisperns war so groß, dass viele Wildländer im blindlings folgten, nur um zu erwachen und festzustellen, dass sie auf ewig zu einem Leben im Schatten verdammt waren. Es war eine Zeit, in der die Wölfe vor Hunger und Blutdurst heulten. Eine Ära, in der sich die Sonne hinter versengten, schwarzen Wolken versteckte und verlorene Seelen schrien, während Schwestern und Brüder sich unter dem düsteren Licht des Mondes gegenseitig verrieten.

Mehr Menschen wurden unter unnatürlichen Umständen geopfert, als es Gewürm im Boden gab. Das Licht kämpfte gegen die Dunkelheit. Es war das Omen, das das Ende der Welt voraussagte; die Toten waren zahlreicher als die Lebenden, und ihr Flüstern war von viel zu vielen gehört worden. Sie nannten sich „Anbeter des schwarzen Eises”, und ihre Gottheit war Valsinka, die Schneekönigin, der sie Opfergaben darbrachten, sowohl großartige als auch blutige.

Die Welt sollte in Dunkelheit versinken. Der Winter würde herrschen und die Kälte würde Königin sein. Am Ende schlossen sich ganze Dörfer dem Eiskult an und alle verehrten die Königin des schwarzen Eises, die ihnen durch Flüstern und Andeutungen ewiges Leben an ihrer Seite versprach. So kam es das vor dreihundert Jahren mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Wildland Anhänger der dunklen Königin wurden. Ihr Kult war der Eiskult der Schwarzen Sonne. In der Ungezähmten Zeit waren die Opfer in den Wildlanden so umfangreich, dass ganze Weiler verschwanden. In der mündlichen Überlieferung von Wildland hört man noch immer Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, als Väter sich gegen ihre Söhne wandten und wenn ein Familienmitglied dem Kult beitrat, opferten sie brutal ihre gesamte Familie der neuen Gottheit.

Nach der Niederlage der Schneekönigin auf den Ebenen von Eidldunn wurden der Eiskult und seineAnhänger gnadenlos durch die Sturmlande gejagt, von den ergebensten Kriegern der Eisernen Hand. Viele der Anhänger fanden einen gewaltsamen Tod, als sie sich weigerten, sich zu bekehren, andere wurden ohne Gnade sofort enthauptet. Der Eiskult und seine Anhänger verschwanden allmählich in der Geschichte, das Flüstern der Eiskönigin vestummte.

Outsider:
- Ritter der eisernen Hand

Der Hauptsitz der Ritter der eisernen Hand liegt in Jordek. Eine Hafenstadt und Sitz des Bhalgor Clans, nördlich von Storhaven. Jordak liegt auf gleicher Höhe wie das im Landesinneren befindliche Hallwind.

Jedes Jahr beginnt ein neuer Jahrgang von Rittern ihre Ausbildung. Im Alter von 12 Jahren werden die neuen Aspiranten ausgewählt und von dreißig erfahren Rittern ausgebildet. Die jährliche Auswahl zieht tausende von Kindern an welche in die Reihen der Ritter aufgenommen werden wollen. Nur 100 werden jedes Jahr in den Stand eines Knappen übernommen und ihre Ausbildung dauert 10 Jahre. Im Alter von 22 Sommern erhalten diejenigen welche die Ausbildung und die Jahre überstehen den Ritterschlag zu einem vollwertigen Mitglied der eisernen Hand. 

Outsider:
- Karte der Wildlande und die ungefähren Clangebiete



Die Karte aus der Kampagne kann ich wegen zu viele "Spoiler" nicht nehmen, die Karte aus dem Sturmlande-Band verwendet teilweise andere Bezeichnungen. Stangport ist in diesem Fall Storhavn.

Dasselbe gilt auch für den Maßstab. Der passt nicht wirklich zu den Angaben in der Kampagne. Daher nehmt es als "zeitgenössische" Karte mit einigen Ungenauigkeiten.

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